Level X (Adventskalender 19)

LevelX01.jpgDie Spiele der Easy-Play-Reihe von Schmidt bieten meist viel Spielspass mit leichtem Einstieg für wenig Geld. So auch Level X, das ein schnelles Würfelspiel ist. Reihum werden die vier Würfel geworfen und mit den daraus gebildeten Kombinationen rückt man die eigenen Spielfiguren in der entsprechenden Zeile weiter. Ist man am Ende einer Zeile angekommen, erhält man einen Punktechip. Und wenn man erneut die entsprechenden Zahlen wirft und man wurde noch nicht von einem Mitspieler vom jeweiligen Zielfeld verdrängt, gibt’s weiter Punkte. Level X spielt sich flott, es ist eine leichte Zockerei mit kleinem Ärgerfaktor, die man immer mal zwischen aufwendigere Spiele einschieben kann. Weiterlesen…

Velo City (Adventskalender 15)

velocity.jpgJeder kennt sie: Fahrradkuriere flitzen durch die Stadt, überholen Autokolonnen und liefern ihre Fracht so oft viel schneller aus. In Velo City will jedes Team das Beste sein und so veranstalten sie ein Wettrennen der Fahrradkuriere.

Jeder Spieler führt ein Team und würfelt in seinem Zug mit dem Teamwürfel. Vor dem Würfeln kann man sich für einen Pulk von Fahrern auf einem Feld entscheiden, dann darf man die gegnerischen Teamwürfel mitbenutzen und so einen passenden Würfel zum Zug auswählen. Als Gegenleistung muss man dann aber auch den Besitzer des Würfels mitnehmen. Weiterlesen…

Im Wandel der Zeiten – Das Würfelspiel (Adventskalender 5)

iwdz.jpgIn einem Spiel in der Bronzezeit Städte gründen, Pyramiden bauen, Handel treiben, Hungersnöte und Aufstände vermeiden, die Zivilisation weiterentwickeln. Das alles bedeutet meist aufwendige Regelwerke mit entsprechend ausufernder Spielzeit. Das hat sicher seinen Reiz, aber in diesem Würfelspiel passiert das in etwa 30 Minuten.

Gespielt wird nach dem aus Kniffel bekannten Prinzip mit Symbolwürfeln: drei mal darf man seine Würfel werfen und das herauslegen, was einem nützlich erscheint. Nur die Totenköpfe, Vorboten von Katastrophen müssen herausgelegt werden. Weiterlesen…

Spielevorstellung: Hoppladi Hopplada

Hoppladi-Front.jpgWürfelspiele sind „in“. Sie sind leicht zugänglich, sind ohne großen Aufwand fast überall spielbar und sind meist in einer kleinen und handlichen Schachtel. Der Zoch-Verlag pflegt sie seid einigen Jahren seit dem Hit „Heckmeck am Bratwurmeck“ mit immer neuen Spielideen. Zwar dominieren das Sortiment mehr die Vögel, jetzt dürfen aber auch mal die Hasen ran:

333 Langohren werden zum Bau der neuen Hasienda von Uschi Has benötigt. Hasen, die in Hasablanca fehlen, sollen bei diesem spannenden Würfelspiel als Punkte erwürfelt werden. Sechs spezielle Würfel zeigen Hasen, Ställe und Karotten. Nach jedem Wurf muss mindestens ein Hase rausgelegt werden, sonst ist alles futsch und der nächste kommt an die Reihe. Weiterlesen…

Spielevorstellung: Dice Town

dice_town.jpgZur Zeit lese ich wieder die gesamten Leutnant Blueberry Comics und da gibt es häufig Pokerpartien, ob im Saloon oder in der Gefängniszelle. Poker war das Spiel im Wilden Westen und nicht selten haben professionelle Spieler ahnungslose Greenhorns um ihren letzten Dollar gebracht.

In Dice Town sind die Pokerkarten zu Pokerwürfeln mutiert, von denen jeder Spieler fünf Stück und einen Würfelbecher bekommt. Jede Runde versuchen die Spieler nun eine möglichst gute Kombination zusammenzuwürfeln. Dabei werden aus den Würfen nach und nach einzelne Würfel herausgelegt (wer zahlt darf auch mehr als einen Würfel liegenlassen). Das geschieht immer gleichzeitig, man kann also nur auf die bisher von den anderen Spieler rausgelegten Würfel reagieren. Das ist durchaus sinnvoll, da die Mehrheiten der einzelnen Werte später verschiedene Auswirkungen haben. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Die Siedler von Catan – Das Würfelspiel

catan_wuerfel.jpgCatan ist ja längst zu einer eigenen Marke geworden, auch wenn da noch irgendwo ein blaues Rechteck mit dem Kosmos-Logo auf jeder Schachtel ist. Und diese Marke wird konsequent ausgeschlachtet ausgebaut. So wird natürlich dem derzeitgen Trend zu Würfelspielen (Monopoly, Risiko, Würfel-Bingo, Heckmeck – um nur ein paar zu nennen) Rechnung getragen und Klaus Teuber wurde damit beauftragt, zum Thema passend ein Würfelspiel zu entwickeln. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Can’t Stop

cantstop.jpgHeute will ich mal wieder einen „modernen Klassiker“ vorstellen, der bereits 1980 bei Parker erschien und zwischenzeitlich auch bei Franjos erhältlich war. Jetzt hat Ravensburger das Spiel wieder ähnlich der Erstauflage mit dem Stopschild als Spielplan neu aufgelegt.

Can’t Stop ist ein reinrassiges Würfelspiel. Der Spielplan dient als Anzeigetafel des Spielstandes, ansonsten sind außer den Markierungssteinen nur vier Würfel für das Spiel nötig. Wenn man an der Reihe ist, würfelt man mit den vier Würfeln und bildet dann Paarsummen (z.B. bei 3,4,4,6 wären das 7 und 10 oder 8 und 9). Diese Paarsummen finden sich auf dem Spielplan in 11 unterschiedlich langen Spalten wieder. Die weniger wahrscheinlichen Summen haben dabei kürzere Spalten. Die Sieben hat also die längste Spalte in der Mitte. Jeder Spieler hat nun 3 Läufer, mit denen er die gewürfelten Paarsummen in den entsprechenden Spalten markiert. Dabei sind die Läufer so bald als möglich einzusetzen. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Sagaland (Spiel des Jahres 1982)

sagaland07.jpgDie Wiederauflage dieses Spiels nach 25 Jahren (ganz so lange war es allerdings nicht aus dem Handel) gibt mir die Möglichkeit, die Liste der Vorstellungen der Spiel des Jahres Spiele zu ergänzen. Über die neue Grafik kann man geteilter Meinung sein, ich finde sie sehr bunt, meiner (immerhin fast 17-jährigen) Tochter gefällt sie dagegen besser. Natürlich liegen auch hier eine Generation Grafikdesign und Sehgewohnheiten dazwischen.

Im Märchenreich wird ein Nachfolger und Erbe des alten Königs gesucht. Dieser Stoff für zahlreiche Märchen muss auch hier als Hintergrund herhalten. Wer also die Nachfolge antreten will, muss den König als erster zu drei Verstecken von sagenhaften Dingen führen. Gesucht sind u.a. die Stiefel des gestiefelten Katers, die goldene Kugel des Froschkönigs oder der Gürtel des tapferen Schneiderleins. Weiterlesen…

Kinderspiel: Die Schatztaucher

dieschatztau.jpgKinderspiele kommen hier doch etwas zu kurz, ist meine Tochter doch längst aus dem Alter heraus. (Hat jemand mit Kindern im entsprechenden Alter Lust, das Thema hier zu übernehmen?) Allerdings bin ich im Auswahl-Gremium für die Kinderspielexperten und so schaue ich mir das eine oder andere Kinderspiel schon mal an. So auch Die Schatztaucher, die durch ein spezielles Gimmick auffallen: eine Taschenlampe mit Speziallicht.

Die Taschenlampe wird beim Tauchen benötigt. Der Spielplan stellt die Wasseroberfläche und den Tauchbereich bis zu einem Wrack am Meeresgrund dar. In mehrere Spalten liegen Plättchen fein säuberlich aufgereiht, nach denen die Spieler tauchen. Wer an der Reihe ist, wählt eine Spalte und würfelt mit zwei Würfeln. Dann zieht man mit der Taschenlampe eine der gewürfelten Zahlen bis zum entsprechenden Feld. Liegt dort noch ein Plättchen, darf man es anleuchten und auf der ansonsten blauen Rückseite wird ein Bild sichtbar, das Hinweise darauf gibt, was auf dem Plättchen dargestellt sein könnte. Weiterlesen…

Um Ru(h)m und Ehre (Weihnachtsgeschenktipp)

umruhmehrec.jpgDas ist Piratenspiel Nr. 3 bei unseren Weihnachtsgeschenktipps [1] [2]. Es gibt zur Zeit so viele Piratenspiele, dass man den Adventskalender damit fast schon alleine hätte füllen können. Immerhin sind sie alle recht unterschiedlich und bei „Um Ru(h)m und Ehre“ werden keine Schiffe geplündert oder Seegefechte durchgeführt, hier sind die Piraten auf Landgang und machen das Hafenviertel unsicher. Weiterlesen…