Flunkern, Ravensburger – Spielvorstellung

ravensburger-flunkern.jpgHeute schon geflunkert? Oder besser gelogen, bis sich die Balken biegen? Ich schon! Nämlich beim Spiel Flunkern von Ravensburger.

Das Spiel „Flunkern“ ist ein einfaches Kartenspiel für drei bis sechs Spieler ab acht Jahren. Es gibt im Spiel sechs Gemüsesorten, die man legen kann und aus denen man gemischt acht Karten erhält. Der jüngste Spieler beginnt und legt eine Gemüsesorte verdeckt ab. Die folgenden Spieler müssen anschließend die selbe Sorte verdeckt ablegen oder aber die vorher abgelegte Sorte anzweifeln. Tut man dies, wird geprüft, wer Recht hat. Die andere Person muss dann die auf der abgelegten Karte angegebene Kartenzahl (Wert zwischen 1 und 10) vom Nachziehstapel ziehen und beginnt eine neue Legerunde. Daher legt man, wenn man Lügen muss, möglichst Karten mit einer niedrigen Kartenzahl, wenn es passt eine mit einem hohen Wert. Weiterlesen…

Kinderspiel: Kuh und Co


Kuh & Co
Hier stelle ich eines der absoluten Lieblingsspiele meiner großen Tochter (bald 3 Jahre) vor. Zum Spielprinzip: es gibt 6 verschiedene Tiere (Hund, Katze, Schaf, Huhn, Kuh, Schwein) die auf 5 Würfeln abgebildet sind.

Auf den Spielkarten sind bis zu 5 Tiere in verschiedenen Kombinationen abgebildet. Diese müssen innerhalb von 3 Würfen mit den Würfeln erfüllt werden. Ist eines der Tiere nötig, wird es auf die Karte gelegt und mit den restlichen Würfeln noch weiter gewürfelt. Ist die Karte nach 3 Würfen nicht erfüllt, darf der Nachbar weiter würfeln. Die Kinder üben ganz unbewusst zählen und subtraieren. Da der Zahlenraum maximal bis 5 geht, können auch kleine Kinder ganz wunderbar damit spielen. Die Karten sind knuffig gestaltet, auch Erwachsene haben beim Mitspielen ihren Spass.

Gewonnen hat, wer zuerst 5 Karten zusammengewürfelt hat. Angegeben ist es ab 4 Jahre, sie spielt es schon, seit sie 2 3/4 ist. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Hexentanz

HexentanzMit Hexentanz ist inzwischen ein Klassiker aus meiner Kindheit wieder aufgelegt worden. Das Spielprinzip ist recht simpel: Bis zu 6 Spieler tanzen ihre (bis zu 4) Hexen um das Feuer. Doch von oben sehen alle Hexen gleich aus, nur von unten ist das Gesicht und damit die Farbe erkennbar. Reihum wird gewürfelt. Bei einer „6“ darf eine Hexe auf das Spielfeld tanzen. Nach jedem Wurf darf jede beliebige Spielfigur im Kreis gezogen werden. Wird eine Hexe geworfen, so tanzt sie so lange 7 Felder zurück, bis sie auf ein freies Feld trifft. Nur beim Zurücktanzen wird die Farbe der Hexe offenbart. Auch ist das Zurück oftmals schneller als das Vorziehen. Wird eine Hexe fälschlicherweise in das eigene Zielfeld getanzt, so hext sie sich sofort in das eigene Zielfeld. Gewonnen hat, wer alle seine Hexen zuerst im Zielfeld versammelt hat. Weiterlesen…

Asara (Adventskalender 20)

Asara.jpgTürme bauen ist nach Eisenbahnen wohl eines der meistgenutzten Themen für Spiele. Soweit also nichts neues, am Ende geht es darum, wer hat die höchsten Türme, wer hat die meisten Türme.

Gebaut wird vier Jahre lang, d.h. man spielt vier Durchgänge, nach jedem gibt es noch eine kleine Zwischenwertung. Interessant ist, was in einem Durchgang passiert: Jeder Spieler bekommt eine Hand voll verschiedenfarbiger Baumeisterkarten und ein festes Einkommen. Mit diesem kauft man Turmteile (Sockel, Mittelteile und Spitzen) ein. Die Teile gibt es in verschiedenen Farben und damit auch verschiedenen Preisen. Natürlich bringen die teuren Türme in der Endwertung auch die meisten Punkte. Weiterlesen…

Glen More (Adventskalender 7)

glenmore.jpgGlen More ist etwas anspruchsvoller als die bisher im Adventskalender vorgestellten Spiele. Im schottischen Hochland werden Dörfer gebaut, Felder angelegt, Destillerien und Fleischereien gebaut, Getreide geerntet, Vieh vermarktet und Whiskey gebraut.

Letztendlich geht es auch hier hauptsächlich darum, geerntete Rohstoffe in Siegpunkte umzuwandeln. Wie das funktioniert ist aber recht originell: Auf einem Rundkurs liegen Landschaftsplättchen aus, hinter denen die Spieler mit einer Figur starten. An der Reihe ist immer der Spieler mit dem hintersten Pöppel, er bewegt seinen Pöppel zu einem Kärtchen und legt dieses in seine Auslage (dafür gibt es ein paar Regeln, die hier aber nicht wichtig sind). Weiterlesen…

Spielevorstellung: Seeland

seeland.jpgIm 17. Jahrhundert ist Holland reich, die Bevölkerung wächst, aber Land ist knapp. Da kommt man auf die Idee, die feuchte Provinz Seeland trocken zu legen. Entwässerungsgräben und Windmühlen werden gebaut, die bis heute die Landschaft prägen.

Der Spielplan zeigt einen Ausschnitt der Provinz Seeland und das zu kultivierende Land. Die ersten Windmühlen stehen im Zentrum um eine Stadt. Dort kauft man auf dem Markt Baupläne für weitere Windmühlen und Saatgut für Tulpen, Raps und Kohl. Der Gildenmeister geht dabei von Marktstand zu Marktstand. Das nächste Plättchen ist immer kostenlos, will man Plättchen überspringen zahlt man, indem der eigene Kaufmann auf den ebenfalls im Kreis angeordneten Gulden weiterzieht. Insgesamt gibt es aber nur wenige Gulden und so kann die „Kasse“ schnell leer werden. Weiterlesen…

Kinderspiel: Mein erstes Mitmach-Spiel


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Hier stelle ich ein Spiel für die allerkleinsten vor, das unsere Tochter zu ihrem 2. Geburtstag bekommen hat. Gerade die Kleinkinder tun sich ja oft mit Regeln schwer.

Erste Hürde: wie würfel ich eigentlich? Der mitgelieferte ist schön groß und liegt auch bei den Kleinen gut in der Hand. Es werden nur Farben gewürfelt, was das Erkennen des Ergebnisses auch auf Entfernung leicht macht. Ganz raus hat unsere das auch nach 1 Woche noch nicht, aber wir üben weiter… Weiterlesen…

Spielevorstellung: FITS

fits.jpg Wer dieses Spiel das erste Mal sieht, hat sofort ein Déjà-vu-Erlebnis: das kennt man doch, das sieht aus wie ein Tetris in der Schachtel.

Und so ist es auch: jeder Spieler erhält eine Rampe, die in mehrere Spalten eingeteilt ist und einen Satz gleichfarbiger Spielsteine. Für jeden wird ein unterschiedlicher Startspielstein ausgelost. Jeder Spielstein wird nach gewünschter Drehung auf einige Spalten der Rampe gesetzt und so weit wie möglich nach unten geschoben. Ein seitliches Versetzen ist dann nicht mehr möglich. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Die Baumeister von Arkadia

arkadia.gifNach den Veröffentlichungen der Ravensburger aus den letzten Jahren hat mich dieses Spiel im Herbst als Neuheit doch etwas überrascht. Waren doch selbst die „großen Spiele“ eher leichte Kost, hätte ich die Baumeister eher mit dem alea-Label erwartet.

Inzwischen weiß ich, daß da durchaus interne Konkurrenz herrschte. Schade für alea, denn in die Reihe hätte das Spiel gut gepasst und der Erfolg hätte dem Label auch nicht geschadet. So erinnert das eher an die Ravensburger der 80er Jahre, damals sind wir nach Nürnberg gefahren und der erste Weg ging eigentlich immer zum blauen Dreieck, was es denn da an großen Neuheiten gab. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Can’t Stop

cantstop.jpgHeute will ich mal wieder einen „modernen Klassiker“ vorstellen, der bereits 1980 bei Parker erschien und zwischenzeitlich auch bei Franjos erhältlich war. Jetzt hat Ravensburger das Spiel wieder ähnlich der Erstauflage mit dem Stopschild als Spielplan neu aufgelegt.

Can’t Stop ist ein reinrassiges Würfelspiel. Der Spielplan dient als Anzeigetafel des Spielstandes, ansonsten sind außer den Markierungssteinen nur vier Würfel für das Spiel nötig. Wenn man an der Reihe ist, würfelt man mit den vier Würfeln und bildet dann Paarsummen (z.B. bei 3,4,4,6 wären das 7 und 10 oder 8 und 9). Diese Paarsummen finden sich auf dem Spielplan in 11 unterschiedlich langen Spalten wieder. Die weniger wahrscheinlichen Summen haben dabei kürzere Spalten. Die Sieben hat also die längste Spalte in der Mitte. Jeder Spieler hat nun 3 Läufer, mit denen er die gewürfelten Paarsummen in den entsprechenden Spalten markiert. Dabei sind die Läufer so bald als möglich einzusetzen. Weiterlesen…