Die Kinder von Carcassonne (Adventskalender 14)

kinder_carcassonne.jpgZum beliebten Legespiel Carcassonne (Spiel des Jahres 2001) gibt es bereits zahlreiche Erweiterungen und Varianten. Mit „Die Kinder von Carcassonne“ können jetzt auch schon die Kleinsten die Landschaft aus Kärtchen auslegen und darauf ihre Spielfiguren platzieren.

Das ist natürlich alles viel einfacher, so passen die wunderschön illustrierten Kärtchen immer zusammen und auch die Plätze für die Spielfiguren sind schon vorgesehen. Sobald eine Strasse an beiden Enden abgeschlossen ist, dürfen die kleinen Spieler ihre Spielfiguren darauf abstellen, wenn Kinder ihrer Farbe darauf abgebildet sind. Weiterlesen…

Dominion – Blütezeit (Adventskalender 11)

Dominion-Bl%FCtezeit.jpgDas ist inzwischen die dritte Erweiterung zum Spiel des Jahres 2009. Jede Erweiterung hat bisher neue Spielelemente und Variationen zu den Karten des Grundspiels gebracht, so auch dieses Mal:

Blütezeit heisst, der Reichtum ist in die Königreiche eingekehrt, es gibt Geld und Schätze im Überfluss. Platin ist noch wertvoller als Gold, aber es gibt auch im Gegenzug die teureren Kolonien, die 10 Siegpunkte pro Karte einbringen. Weiterlesen…

Ranking (Adventskalender 3)

ranking.jpgWofür würde ein Scheich mehr Kamele bieten? Was nimmst Du lieber mit ins Bett? Auf was würde man eher verzichten?

Jeder bringt einen Gegenstand ins Spiel, den er in der Reihenfolge möglichst weit nach oben bringen will. Dazu kommen immer ein paar zufällig ausgewählte. Zuerst liegen alle Gegenstände gleichauf in der Mitte, niemand weiß, wem welcher gehört. Reihum wählen die Spieler zwei Gegenstände auf gleicher Stufe und befördern einen eine Stufe nach oben, für den anderen gilt der Abstieg um eine Stufe. Weiterlesen…

Spielevorstellung: Stone Age

stone-age.jpgEines der Brettspiele, die ich zur Zeit häufiger spiele, ist Stone Age. Wie der Name und die Box schon vermuten lassen handelt dieses in der Steinzeit. Ziel der zwei bis vier Spieler ist es dabei den eigenen Stamm möglichst optimal zu entwickeln.

Zur Entwicklung des eigenen Steinzeitstamms können mit Hilfe von Rohstoffen Hütten erreichtet und Entwicklung betrieben werden. Zugleich muss man aber den Stamm mit Nahrungsmitteln versorgen, ihn wachsen lassen und seine Fähigkeiten verbessern. Jeder Spieler startet zunächst mit fünf Männchen, die zu verschiedenen Aufgaben eingesetzt werden. Bei der Nahrungs- und Rohstoffbeschaffung können dabei mehrere Männchen pro Ressource eingesetzt werden um diese zu bekommen. Pro Einsatz wird mit einem Würfel gewürfelt. Die Summe der Augenzahl von allen Würfeln bestimmt die Menge der gewonnen Nahrung bzw. Rohstoffe. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Dominion – Die Intrige

dominion_intrige.jpgVor etwa drei Wochen wurde Dominion zum Spiel des Jahres und zeitgleich erschien die von Fans schon sehnsüchtig erwartete Erweiterung (das ist wahrscheinlich ein Rekord, denn bisher gab’s die ersten Erweiterungen für ein Spiel des Jahres doch etwas später).

Dominion – Die Intrige bezeichnet der Verlag als Edition II, um sie von echten Erweiterungen zu unterscheiden, denn Intrige ist ein vollständiges Spiel, das alle Geld- und Siegpunkt-Karten aus dem Grundspiel noch einmal enthält. Grund dafür war, dass man Spielrunden mit 5 bzw. 6 Spielern ermöglichen wollte. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Finca

finca.jpgZwar stützt sich der Bauer auf dem Schachtelbild auf einer Hacke ab, aber insgesamt suggerieren Titel, Obst und Sonne eher Urlaub und Idylle. Allerdings sollen die Spieler als mallorquinische Bauern Obst ernten und auf den Dörfern der Insel verkaufen, das hört sich schon eher nach schwerer Arbeit an. Im realen Leben dürfte das auch so sein, als Spiel geht es aber leicht von der Hand.

Die Bauern, die ein Spieler hat, bewegen sich auf einem Windrad (ich hoffe mal, das soll man nicht allzu allegorisch sehen, dreht sich doch so mancher im Leben mühsam im Wind). Auf jedem Blatt des Windrads ist eine Fruchtsorte abgebildet. Ist man an der Reihe, zieht man einen Bauer im Uhrzeigersinn weiter, und zwar so viele Schritte, wie die Anzahl der Bauern auf dem Startfeld beträgt. Am Zielfeld angekommen erhält man das abgebildete Obst und diesmal soviel Stück, wie Bauern auf dem Zielfeld sind. Weiterlesen…

Spiel des Jahres 1996: El Grande

El GrandeDieses taktische Spiel hatte ich mir gleich nach seinem Erscheinen gekauft. Es ist ein recht strategisches Spiel, daher auch eher für ältere Spieler geeignet. Offiziell können 2-5 Spieler mitspielen, ich finde es zu zweit aber wenig ansprechend, da gibt es bessere Spiele.

Doch nun zum Spiel an sich: Ziel bei El Grande ist es, in den verschiedenen Regionen die Mehrheit zu besitzen und dadurch Punkte zu gewinnen. Wer in der Region seines Grande oder des Königs die Mehrheit besitzt, kann Zusatzpunkte gewinnen. Unterschieden wird die Provinz, der Hof und Regionen (auf dem Spielbrett). Weiterlesen…

Dominion (Spiel des Jahres 2009)

Dominion_2.jpgMein seit der Spielemesse in Essen meistgespieltes Spiel ist Dominion. Natürlich findet man an vielen Stellen im Netz dazu bereits Rezensionen und Strategieartikel, da die aktuelle Spielbox einen zusätzlichen Kartensatz enthält, will ich das zum Anlass nehmen, 1. das Spiel auch hier vorzustellen und 2. mich als Schreiber zurückzumelden. Meine Aktivität hier ist im letzten Jahr auf Null zurückgegangen, das soll sich jetzt wieder ändern.

Warum ist es mein meistgespieltes Spiel der letzten Zeit? 1. Es hat einen neuartigen und interessanten Spielmechanismus. 2. Es dauert nicht lange. 3. Es ist sehr abwechslungsreich. Doch nun der Reihe nach, worum geht es? Die Geschichte zum Spiel ist eher Nebensache und für das Verständnis des Mechanismus auch nicht hilfreich, der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass man ein kleines Königreich geerbt hat und dieses durch Ausbauten und Eroberungen zu einem großen Reich, einem Dominion; vergrößern will. All dies wird durch Spielkarten repräsentiert, so findet man auch kein weiteres Material in der Schachtel. Aber dafür sind es auch 500 Karten – welches Spiel hat schon mehr? Weiterlesen…

Spielvorstellung: Die hängenden Gärten

haengende_gaerten_Cover.jpgDie hängenden Gärten Babylons sind sagenumwoben, nur wenige Quellen berichten darüber und die Archäologen streiten sich, wo sie waren oder ob es sie überhaupt gab.

Das soll die Spieler nicht stören, sie haben jetzt die Gelegenheit, ihre eigene Version mit diesem Legespiel zu bauen. Dazu gibt es Baukarten, das sind normale Spielkarten, die in 2×3 quadratische Felder eingeteilt sind. Darauf sind eins bis vier Motive verteilt, aus denen die Gärten zusammengesetzt werden: Brunnen, Terrassen, Parks und Arkaden. In jeder Runde gibt es pro Spieler eine Baukarte, der Startspieler darf sich noch aus allen Karten eine aussuchen, dem letzten bleibt dann keine Wahl mehr, er muss die Karte verbauen, die er findet. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Wikinger

wikinger_hig.jpgDie thematische Einleitung kann man sich bei diesem Spiel eigentlich sparen: die Wikinger besiedeln die ihrem Festland vorgelagerten Inseln. Klar, die Wikinger haben auch Siedlungen gegründet, das ist historisch sicher unbestritten, doch damit ist der historische Hintergrund hier erledigt, die Spielmechanismen passen jedenfalls nicht dazu. Das soll aber nicht stören, denn sonst verpasst man ein wirklich gutes Legespiel, das zwar einen gewissen Glücksanteil hat, aber genug Spielraum für eigene Fehlentscheidungen oder vielleicht besser Fehleinschätzungen lässt. Weiterlesen…