Takenoko – Review und Verlosung

takenoko.jpgTakenoko (japanisch für Bambussprossen) ist für mich eines der schönsten Spiele der vergangenen Monate. Thematisch ist es am Hof des japanischen Kaisers angelegt, der von den Chinesen einen Panda geschenkt bekommt. Für diesen muss nun Bambus im kaiserlichen Garten angebaut werden.

Am auffälligsten ist die durchgängig ansprechende Gestaltung. Schon ein Teil der Spielanleitung im Comic-Stil ist ungewöhnlich. Den Garten bilden hübsche sechseckige Plättchen, auf denen Bambuspflanzen aus Holz sprießen. Der Gärtner und der Panda sind dreidimensionale und liebevoll mit vielen Details gestaltete Spielfiguren. Wasserkanäle und Markierungssteine sind ebenfalls aus Holz.

Zu dieser aufwändigen Aufmachung passt der ausgeklügelte Spielmechanismus von Takenoko. Hierzu muss man zunächst wissen, dass es im Spiel drei Sorten Gartenplättchen (grün, gelb und rosa) gibt. Auf diesen wächst entsprechen farbiger Bambus. Pro Runde hat der Spieler die Wahl zweier verschiedener aus fünf Aktionen:
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Identik (Adventskalender 13)

identik.jpgKeine Angst – zeichnen muss man bei diesem Spiel nicht können. Gefragt sind ganz andere Eigenschaften: Beobachtungsgabe und die Fähigkeit ein Bild den Mitspielern zu beschreiben. Reihum wird ein Mitspieler zum Meister und beschreibt allen anderen ein Bild. Möglichst genau versucht man, die oft witzigen Details so rüberzubringen, dass die danach entstehenden Zeichnungen möglichst „identische“ Kopien werden. Weiterlesen…

Dixit (Adventskalender 1)

2010_dixit_gr.jpgJede der 84 großformatigen Bildkarten zeigt ein kleines Kunstwerk, die liebevoll gestalteten Karten sollen die Phantasie anregen.

Wer zu einem seiner sechs Bilder ein Thema nennen kann, spielt die Karte verdeckt aus. Das Thema kann alles Mögliche sein: Ein Zitat, ein Film- oder Buchtitel, ein abstrakter Begriff, gemeinsame Erinnerungen an ein Ereignis, eine Geschichte. Alle Mitspieler suchen nun aus ihren Karten eine zum genannten Thema möglichst passende Karte aus. Weiterlesen…

Spielevorstellung: Dice Town

dice_town.jpgZur Zeit lese ich wieder die gesamten Leutnant Blueberry Comics und da gibt es häufig Pokerpartien, ob im Saloon oder in der Gefängniszelle. Poker war das Spiel im Wilden Westen und nicht selten haben professionelle Spieler ahnungslose Greenhorns um ihren letzten Dollar gebracht.

In Dice Town sind die Pokerkarten zu Pokerwürfeln mutiert, von denen jeder Spieler fünf Stück und einen Würfelbecher bekommt. Jede Runde versuchen die Spieler nun eine möglichst gute Kombination zusammenzuwürfeln. Dabei werden aus den Würfen nach und nach einzelne Würfel herausgelegt (wer zahlt darf auch mehr als einen Würfel liegenlassen). Das geschieht immer gleichzeitig, man kann also nur auf die bisher von den anderen Spieler rausgelegten Würfel reagieren. Das ist durchaus sinnvoll, da die Mehrheiten der einzelnen Werte später verschiedene Auswirkungen haben. Weiterlesen…