Spielevorstellung: Kopf an Kopf

kopf_an_kopf_cover.jpgJa, wo laufen sie denn? Da schiebt sich Vulkan im Endspurt an Silver Star vorbei. Doch was ist das? Er strauchelt, fällt zurück und plötzlich ist Flocke auch wieder im Rennen. Schon spannend, so ein Pferderennen, ob auf der Rennbahn oder beim Brettspiel auf dem Wohnzimmertisch.

Bis zu acht Wettfans können an dem Wett- und Würfelspiel teilnehmen. Mit einem viel zu kleinen Grundstock an Kapital werden nach dem Start des Rennens Pferde gekauft und Wetten platziert. Beides ist sinnvoll aber natürlich auch hochspekulativ, immerhin sind Pferde mit Besitzer durchaus besser motiviert, laufen öfter mal mit und haben so die besseren Chancen auf einen der drei vorderen Plätze, für die es hohe Siegprämien gibt. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Gifttrap

gifttrap.jpgIn der Woche vor Ostern sind wir seit einigen Jahren immer in einer Familienfreizeit. Ein Programmpunkt ist während der Woche auch ein von mir vorbereiteter Spieleabend, wobei ich die Auswahl der Spiele auf eher kurze Spiele und solche mit leichtem Einstieg einschränken muss, da dort außer Kindern und Jugendlichen eher nur Gelegenheitsspieler sind. Natürlich bieten sich für die großen Spielrunden vor allem auch Partyspiele an. In diesem Jahr hatte ich Gifttrap dabei, das zum absoluten Favoriten der Freizeit wurde (hätte ich einige Extraexemplare im Kofferraum gehabt, ich wäre sie alle losgeworden ;-) )

In der eher ungewöhnlichen Schachtel in Form eines Geschenkpäckchens findet sich neben einem Spielplan und den pro Spieler in einem bunten Säckchen einzeln verpackten Spielmaterial ein Ständer mit vielen Karten, die beidseitig bedruckt Fotos zeigen. Abgebildet sind Geschenke, die sich die Spieler gegenseitig machen sollen. Weiterlesen…

Spielvorstellung: KUBB

Kubb.jpg (Foto: wikipedia)Die Osterferien sind vorbei und einen Teil davon waren wir in einer Familienfreizeit, deshalb war hier zwei Wochen Funkstille von mir. Bei der Freizeit wurde auch gespielt, wegen des schönen Wetters war vor allem ein Spiel ständig in Benutzung: KUBB. Das bietet sich jetzt bei dem schönen Wetter geradezu an, wenn man eine strapazierfähige Wiese oder einen Strandabschnitt zur Verfügung hat. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Time’s up!

timesup.jpgAuf dem letzten AOU-Con im Januar war das einer Hits, das einzige Exemplar war fast ständig im Einsatz, vor allem in den späten Abendstunden. Prinzipiell geht es um das Erraten von bekannten, realen oder fiktiven Personen und so besteht der Hauptbestandteil des Spiels aus mehreren Hundert Karten mit jeweils zwei Namen.

40 davon werden vor dem Spiel zufällig gezogen und an die Spieler verteilt. Zusätzlich erhält jeder Spieler zwei weitere, damit er aus den zugeteilten Karten wieder zwei Stück ablegen kann, die ihm nicht zusagen, weil er sie nicht kennt oder meint, sie später nicht erklären zu können. Weiterlesen…

Commands & Colors (II): Memoir’44

memoir44.jpgSchon kurz nachdem das erste Spiel mit dem Commands and Colors-Spielsystem „BattleCry“ erschienen war, konnte man vom Autor Richard Borg erfahren, dass er das Spielsystem auch für andere Epochen angepasst hat: Napoleonische Schlachten, den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und vor allem für Schlachten der Antike (das inzwischen erschienen ist).

Auf die bei Spielern in den USA beliebte moderne Kriegführung im 20. Jahrhundert (sprich: 2. Weltkrieg) angesprochen, sah er das System dafür als nicht so geeignet an. Um so überraschender war dann die Veröffentlichung des Spiels Memoir’44, das in Zusammenarbeit mit dem Team von Days of Wonder entstand und zum 60. Jahrestag der Invasion der alliierten Streitkräfte in der Normandie erschien. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Monstermaler

monstermaler.jpgWas kommt dabei heraus, wenn 3 Spieleautoren zusammensitzen? Natürlich ein Spiel! Dabei ist es nicht mal etwas sensationell Neues, sondern nur (!) die Übertragung des bekannten Prinzips der Kettensätze, bei denen ich nicht weiß, was der Vorgänger geschrieben hat, auf ein anderes Medium. Manchmal ist es so einfach, da fragt man sich, warum man diese Spielidee nicht schon längst selbst hatte :-)

Das Spiel besteht aus einem dicken Block Papier. Jeder Spieler erhält pro Spielrunde ein neues Blatt, das schwach eine graue Skizze eines stehenden Menschen zeigt. Jetzt faltet jeder sein Blatt senkrecht in der Mitte, sucht sich eine Person aus, die er zeichnen will und vermerkt dies auf der Rückseite (wem selbst keine passende Figur einfällt, sucht sich eine Person aus der Liste auf der Rückseite). Weiterlesen…

Tabu XXL (Weihnachtsgeschenktipp)

tabu-xxl.jpgDas Spiel Tabu dürfte euch als Lesern des Brettspiel-Blogs sicherlich bekannt sein: Zwei Teams spielen gegeneinander. Dabei muss immer ein Spieler des Teams einen Begriff erklären ohne dabei einige Wörter, die tabu sind, zu verwenden. Jeder korrekt erratene Begriff gibt dabei einen Punkt. Jetzt kommt die zweite Generation von Tabu, bei der es nicht nur ums Erklären geht – Tabu XXL eben. Weiterlesen…

Wie ich die Welt sehe (Weihnachtsgeschenktipp)

wieichdieweltsehe.jpgWollt Ihr Gelächter? Wollt Ihr Nachdenkliches? Geht das in einem Spiel? Ja, das geht: Urs Hostettler, der uns auch schon das wunderbare Spiel „Anno Domini“ um historische Ereignisse beschert hat, bringt die Extreme in „Wie ich die Welt sehe“ zusammen.

Der gerade aktive Spieler zieht eine Meine-Welt-Karte und liest diese laut vor: „Was kommt im Innern einer Kathedrale besonders zur Geltung?“ Jetzt wählt jeder Mitspieler aus seinen Karten mit Dingen, Handlungen oder Personen eine aus, von der er der Meinung ist, der aktive Spieler fände das am Passendsten. Damit etwas Unwägbarkeit hinzukommt, wird zusätzlich eine Karte vom Stapel gezogen. Der aktive Spieler mischt nun alle erhaltenen Karten, damit man die Urheber nicht mehr zuordnen kann, und liest sie der Reihe nach laut vor. Weiterlesen…