Velo City (Adventskalender 15)

velocity.jpgJeder kennt sie: Fahrradkuriere flitzen durch die Stadt, überholen Autokolonnen und liefern ihre Fracht so oft viel schneller aus. In Velo City will jedes Team das Beste sein und so veranstalten sie ein Wettrennen der Fahrradkuriere.

Jeder Spieler führt ein Team und würfelt in seinem Zug mit dem Teamwürfel. Vor dem Würfeln kann man sich für einen Pulk von Fahrern auf einem Feld entscheiden, dann darf man die gegnerischen Teamwürfel mitbenutzen und so einen passenden Würfel zum Zug auswählen. Als Gegenleistung muss man dann aber auch den Besitzer des Würfels mitnehmen. Weiterlesen…

Spielevorstellung: Kopf an Kopf

kopf_an_kopf_cover.jpgJa, wo laufen sie denn? Da schiebt sich Vulkan im Endspurt an Silver Star vorbei. Doch was ist das? Er strauchelt, fällt zurück und plötzlich ist Flocke auch wieder im Rennen. Schon spannend, so ein Pferderennen, ob auf der Rennbahn oder beim Brettspiel auf dem Wohnzimmertisch.

Bis zu acht Wettfans können an dem Wett- und Würfelspiel teilnehmen. Mit einem viel zu kleinen Grundstock an Kapital werden nach dem Start des Rennens Pferde gekauft und Wetten platziert. Beides ist sinnvoll aber natürlich auch hochspekulativ, immerhin sind Pferde mit Besitzer durchaus besser motiviert, laufen öfter mal mit und haben so die besseren Chancen auf einen der drei vorderen Plätze, für die es hohe Siegprämien gibt. Weiterlesen…

Spielevorstellung: 11 nimmt!

11nimmt.jpg6 nimmt!“ ist eines der erfolgreichsten Kartenspiele. Das originelle Ablegespiel um Zahlen und Hornochsen erfreut sich seit über 15 Jahren großer Beliebtheit und war das einzige Kartenspiel, das jemals den Deutschen Spielepreis gewann (OK, Dominion ist auch ein Kartenspiel, aber doch nicht in einer so kleinen Schachtel ;-) )

Die Karten von „11 nimmt!“ sehen bewusst ganz ähnlich aus: Zahlenkarten mit mehr oder weniger Hornochsen. Doch es spielt sich ganz anders. Man muss als erster alle Karten los werden. Wer am Ende der Runde noch Karten hat, dessen Hornochsen zählen als Minuspunkte. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Ein bisschen Mord muss sein

Ein bisschen Mord muss seinEin Spiel, bei dem erstmal 7 Bücher in einem Schuber auffallen scheint auf den ersten Blick ungewöhnlich. Auch beim genaueren Hinschauen ist Ein bisschen Mord muss sein tatsächlich ein ungewöhnliches Spiel: Hier ist vor allem die Improvisationsfähigkeit der Spieler gefragt.

Zunächst wird der Inspektor bestimmt, dessen Aufgabe ist es, den Täter in höchst kniffeligen Kriminalfällen zu ermitteln. Beispielsweise wurden die Kühe hinter dem Bogenschießstand mit Pfeilen durchlöchert. Oder das Kokain mit Gips gestreckt, alle Süchtigen klagen über verstopfte Nasen. Doch wer ist der Täter? Weiterlesen…

Spielvorstellung: Gifttrap

gifttrap.jpgIn der Woche vor Ostern sind wir seit einigen Jahren immer in einer Familienfreizeit. Ein Programmpunkt ist während der Woche auch ein von mir vorbereiteter Spieleabend, wobei ich die Auswahl der Spiele auf eher kurze Spiele und solche mit leichtem Einstieg einschränken muss, da dort außer Kindern und Jugendlichen eher nur Gelegenheitsspieler sind. Natürlich bieten sich für die großen Spielrunden vor allem auch Partyspiele an. In diesem Jahr hatte ich Gifttrap dabei, das zum absoluten Favoriten der Freizeit wurde (hätte ich einige Extraexemplare im Kofferraum gehabt, ich wäre sie alle losgeworden ;-) )

In der eher ungewöhnlichen Schachtel in Form eines Geschenkpäckchens findet sich neben einem Spielplan und den pro Spieler in einem bunten Säckchen einzeln verpackten Spielmaterial ein Ständer mit vielen Karten, die beidseitig bedruckt Fotos zeigen. Abgebildet sind Geschenke, die sich die Spieler gegenseitig machen sollen. Weiterlesen…

Spielvorstellung: KUBB

Kubb.jpg (Foto: wikipedia)Die Osterferien sind vorbei und einen Teil davon waren wir in einer Familienfreizeit, deshalb war hier zwei Wochen Funkstille von mir. Bei der Freizeit wurde auch gespielt, wegen des schönen Wetters war vor allem ein Spiel ständig in Benutzung: KUBB. Das bietet sich jetzt bei dem schönen Wetter geradezu an, wenn man eine strapazierfähige Wiese oder einen Strandabschnitt zur Verfügung hat. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Time’s up!

timesup.jpgAuf dem letzten AOU-Con im Januar war das einer Hits, das einzige Exemplar war fast ständig im Einsatz, vor allem in den späten Abendstunden. Prinzipiell geht es um das Erraten von bekannten, realen oder fiktiven Personen und so besteht der Hauptbestandteil des Spiels aus mehreren Hundert Karten mit jeweils zwei Namen.

40 davon werden vor dem Spiel zufällig gezogen und an die Spieler verteilt. Zusätzlich erhält jeder Spieler zwei weitere, damit er aus den zugeteilten Karten wieder zwei Stück ablegen kann, die ihm nicht zusagen, weil er sie nicht kennt oder meint, sie später nicht erklären zu können. Weiterlesen…

Commands & Colors (II): Memoir’44

memoir44.jpgSchon kurz nachdem das erste Spiel mit dem Commands and Colors-Spielsystem „BattleCry“ erschienen war, konnte man vom Autor Richard Borg erfahren, dass er das Spielsystem auch für andere Epochen angepasst hat: Napoleonische Schlachten, den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und vor allem für Schlachten der Antike (das inzwischen erschienen ist).

Auf die bei Spielern in den USA beliebte moderne Kriegführung im 20. Jahrhundert (sprich: 2. Weltkrieg) angesprochen, sah er das System dafür als nicht so geeignet an. Um so überraschender war dann die Veröffentlichung des Spiels Memoir’44, das in Zusammenarbeit mit dem Team von Days of Wonder entstand und zum 60. Jahrestag der Invasion der alliierten Streitkräfte in der Normandie erschien. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Finstere Flure

cover_finster_de.jpgSeit seinem Erscheinen im Jahr 2003 kommt dieses Spiel bei uns immer wieder gern auf den Tisch, was vor allem daran liegt, dass es wunderbar mit vielen Spielern funktioniert und auch die unterschiedlichsten Spielertypen anspricht. Die Hintergrundgeschichte ist einfach: Die Fee Fabula wurde von Fürst Fieso entführt und die Spieler sind unterwegs sie zu befreien. Da kommen sie in eine unterirdische Säulenhalle, die sie durchqueren müssen. Das ist gar nicht so einfach, denn dort lauert das Monster Furunkel, das natürlich verhindern will, dass die Spieler durchkommen. Zu der schrägen Geschichte passen auch sehr gut die satirischen Zeichnungen der Spielfiguren und das auf unterschiedlichste Weise zusammensteckbare Monster. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Monstermaler

monstermaler.jpgWas kommt dabei heraus, wenn 3 Spieleautoren zusammensitzen? Natürlich ein Spiel! Dabei ist es nicht mal etwas sensationell Neues, sondern nur (!) die Übertragung des bekannten Prinzips der Kettensätze, bei denen ich nicht weiß, was der Vorgänger geschrieben hat, auf ein anderes Medium. Manchmal ist es so einfach, da fragt man sich, warum man diese Spielidee nicht schon längst selbst hatte :-)

Das Spiel besteht aus einem dicken Block Papier. Jeder Spieler erhält pro Spielrunde ein neues Blatt, das schwach eine graue Skizze eines stehenden Menschen zeigt. Jetzt faltet jeder sein Blatt senkrecht in der Mitte, sucht sich eine Person aus, die er zeichnen will und vermerkt dies auf der Rückseite (wem selbst keine passende Figur einfällt, sucht sich eine Person aus der Liste auf der Rückseite). Weiterlesen…