Boom Boom Balloon

Boom Boom Balloon PrototypNormalerweise bin ich ja kein Freund von Plastikspielen. Vor allem wenn es Spiele für Kinder sind wie Boom Boom Balloon. Aber hier ist einfach die Spielidee so simpel und klasse, dass ich da mal drüber weg sehe.

Hier im Bild ist ein Prototyp zu sehen. Das Grundprinzip ist, dass die Spieler jede Runde würfeln. Dabei bekommen sie Werte zwischen 1 und 3 angezeigt. Um so viele Stufen müssen sie die Nadeln rund um den Luftballon nach innen schieben bis dieser irgendwann platzt. Beim Prototyp sind die Nadeln noch alle grau, in der endgültigen Version, werden diese drei Farben haben und der Würfel gibt vor, welche Farbe man bedienen muss. Dennoch bleibt ein gewisses Maß an Entscheidungsfreiheit, da man die Stufen alle eine Nadel hinein schieben kann oder auch auf mehrere verteilen darf. Weiterlesen…

Identik (Adventskalender 13)

identik.jpgKeine Angst – zeichnen muss man bei diesem Spiel nicht können. Gefragt sind ganz andere Eigenschaften: Beobachtungsgabe und die Fähigkeit ein Bild den Mitspielern zu beschreiben. Reihum wird ein Mitspieler zum Meister und beschreibt allen anderen ein Bild. Möglichst genau versucht man, die oft witzigen Details so rüberzubringen, dass die danach entstehenden Zeichnungen möglichst „identische“ Kopien werden. Weiterlesen…

Ranking (Adventskalender 3)

ranking.jpgWofür würde ein Scheich mehr Kamele bieten? Was nimmst Du lieber mit ins Bett? Auf was würde man eher verzichten?

Jeder bringt einen Gegenstand ins Spiel, den er in der Reihenfolge möglichst weit nach oben bringen will. Dazu kommen immer ein paar zufällig ausgewählte. Zuerst liegen alle Gegenstände gleichauf in der Mitte, niemand weiß, wem welcher gehört. Reihum wählen die Spieler zwei Gegenstände auf gleicher Stufe und befördern einen eine Stufe nach oben, für den anderen gilt der Abstieg um eine Stufe. Weiterlesen…

Dixit (Adventskalender 1)

2010_dixit_gr.jpgJede der 84 großformatigen Bildkarten zeigt ein kleines Kunstwerk, die liebevoll gestalteten Karten sollen die Phantasie anregen.

Wer zu einem seiner sechs Bilder ein Thema nennen kann, spielt die Karte verdeckt aus. Das Thema kann alles Mögliche sein: Ein Zitat, ein Film- oder Buchtitel, ein abstrakter Begriff, gemeinsame Erinnerungen an ein Ereignis, eine Geschichte. Alle Mitspieler suchen nun aus ihren Karten eine zum genannten Thema möglichst passende Karte aus. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Ein bisschen Mord muss sein

Ein bisschen Mord muss seinEin Spiel, bei dem erstmal 7 Bücher in einem Schuber auffallen scheint auf den ersten Blick ungewöhnlich. Auch beim genaueren Hinschauen ist Ein bisschen Mord muss sein tatsächlich ein ungewöhnliches Spiel: Hier ist vor allem die Improvisationsfähigkeit der Spieler gefragt.

Zunächst wird der Inspektor bestimmt, dessen Aufgabe ist es, den Täter in höchst kniffeligen Kriminalfällen zu ermitteln. Beispielsweise wurden die Kühe hinter dem Bogenschießstand mit Pfeilen durchlöchert. Oder das Kokain mit Gips gestreckt, alle Süchtigen klagen über verstopfte Nasen. Doch wer ist der Täter? Weiterlesen…

Spielvorstellung: Gifttrap

gifttrap.jpgIn der Woche vor Ostern sind wir seit einigen Jahren immer in einer Familienfreizeit. Ein Programmpunkt ist während der Woche auch ein von mir vorbereiteter Spieleabend, wobei ich die Auswahl der Spiele auf eher kurze Spiele und solche mit leichtem Einstieg einschränken muss, da dort außer Kindern und Jugendlichen eher nur Gelegenheitsspieler sind. Natürlich bieten sich für die großen Spielrunden vor allem auch Partyspiele an. In diesem Jahr hatte ich Gifttrap dabei, das zum absoluten Favoriten der Freizeit wurde (hätte ich einige Extraexemplare im Kofferraum gehabt, ich wäre sie alle losgeworden ;-) )

In der eher ungewöhnlichen Schachtel in Form eines Geschenkpäckchens findet sich neben einem Spielplan und den pro Spieler in einem bunten Säckchen einzeln verpackten Spielmaterial ein Ständer mit vielen Karten, die beidseitig bedruckt Fotos zeigen. Abgebildet sind Geschenke, die sich die Spieler gegenseitig machen sollen. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Time’s up!

timesup.jpgAuf dem letzten AOU-Con im Januar war das einer Hits, das einzige Exemplar war fast ständig im Einsatz, vor allem in den späten Abendstunden. Prinzipiell geht es um das Erraten von bekannten, realen oder fiktiven Personen und so besteht der Hauptbestandteil des Spiels aus mehreren Hundert Karten mit jeweils zwei Namen.

40 davon werden vor dem Spiel zufällig gezogen und an die Spieler verteilt. Zusätzlich erhält jeder Spieler zwei weitere, damit er aus den zugeteilten Karten wieder zwei Stück ablegen kann, die ihm nicht zusagen, weil er sie nicht kennt oder meint, sie später nicht erklären zu können. Weiterlesen…

Spielvorstellung: Monstermaler

monstermaler.jpgWas kommt dabei heraus, wenn 3 Spieleautoren zusammensitzen? Natürlich ein Spiel! Dabei ist es nicht mal etwas sensationell Neues, sondern nur (!) die Übertragung des bekannten Prinzips der Kettensätze, bei denen ich nicht weiß, was der Vorgänger geschrieben hat, auf ein anderes Medium. Manchmal ist es so einfach, da fragt man sich, warum man diese Spielidee nicht schon längst selbst hatte :-)

Das Spiel besteht aus einem dicken Block Papier. Jeder Spieler erhält pro Spielrunde ein neues Blatt, das schwach eine graue Skizze eines stehenden Menschen zeigt. Jetzt faltet jeder sein Blatt senkrecht in der Mitte, sucht sich eine Person aus, die er zeichnen will und vermerkt dies auf der Rückseite (wem selbst keine passende Figur einfällt, sucht sich eine Person aus der Liste auf der Rückseite). Weiterlesen…

Spielvorstellung: Was’n das?

wasndas.jpgNun war ja Silvester und wenn man so mit Freunden auf Mitternacht wartet, drängt sich ein Spieleabend ja richtig auf. So ist das bei uns schon Tradition und da sitzen natürlich nicht nur die Vielspieler am Tisch, da soll es eher locker zugehen.

Renner bei solchen Abenden sind z.B. Anno Domini, Pow Wow und andere Partyspiele. Von letzteren gibt es ja bereits einige Vertreter, bei denen gemalt, geknetet wird oder Pantomimen vorgeführt werden.

Da ist es schon richtig schwer, was wirklich neues zu erfinden. Das ist Philippe des Palliers mit Was’n das? gelungen: Weiterlesen…