Spielanleitung für Texas Hold’em Poker

Texas Holdem Poker gehört zu den beliebtesten Kartenspielen weltweit. Doch besonders in den letzten Jahren fand ein wahrer Pokerboom statt. Auch im deutschen Fernsehen werden zunehmend Pokersendungen gezeigt und besonders die Jugend zeichnet sich durch großes Interesse aus. Allerdings kann man Poker und Texas Holdem in jedem Alter erlernen und trotzdem erfolgreich spielen. Wichtig ist natürlich das Grundverständnis des Spiels und dessen Regeln, einfach erklärt durch diese Anleitung.

Im Gegensatz zu den anderen Pokervarianten erhält jeder Spieler beim Texas Holdem Poker nur zwei Karten. Diese Karten gehören einem selber und bilden die Hand. Diese zwei Karten erhält jeder Spieler zu Beginn einer neuen Runde. Man nennt diese Phase Pre-Flop, da hier vor dem sogenannten Flop gehandelt wird, der gleich in dieser Anleitung beschrieben wird.

Die Anleitung beginnt bei der Pre-Flop-Phase. Diese Phase setzt beim Texas Holdem Poker, die Weichen für das Spiel und bestimmt welche Hände mitspielen und welche nicht. Hat jeder Spieler zwei Karten erhalten, sind die sogenannten Blinds dran. Die Blinds sind eine Mindestgebühr, die zwei Spieler entrichten müssen, damit der Tisch auch spielt. Die Blinds sind dabei immer die beiden Spieler, die links vom Dealer, dem Kartengeber, sitzen. Man unterscheidet zwischen Small und Big Blind. Der Small Blind beträgt immer die Hälfte vom Big Blind. Wie hoch die Blinds beim Poker sind, hängt vom Tisch ab. Die Blinds wechseln beim Texas Holdem, genauso wie der Dealer, nach jeder gespielten Runde im Uhrzeigersinn.

Haben die Blinds bezahlt, ist beim Texas Holdem Poker, der erste Spieler nach dem Big Blind dran. Er muss nun entscheiden mit seiner Hand weiter zu spielen oder sie wegzuwerfen. Will er mitspielen, bleiben ihm zwei Möglichkeiten: Entweder er bezahlt den gleichen Betrag wie der Big Blind oder er erhöht direkt um ein Vielfaches des Big Blinds. Dies hängt ganz von seiner Strategie und Taktik für die vor ihm liegende Runde Poker, sind hier aber zu kompliziert für diese Anleitung. Hat der erste Spieler gesetzt oder weggeworfen ist der Nächste dran. Dies geht solange weiter, bis wieder der Big Blind erreicht ist. Falls jeder nur die Summe des Big Blinds bezahlt und niemand erhöht hat, kann der Big Blind selber schieben oder checken, wie es im Texas Holdem – Jargon heisst. Damit bleibt er passiv, macht nichts und wartet den Flop ab. Oder er kann selber erhöhen und damit eine neue Bietrunde einleiten, wie er es möchte.

Ist die Pre-Flop Phase beendet, beginnt der Flop beim Poker. Der Dealer teilt drei weitere Karten aus, diese liegen allerdings in der Mitte und offen ersichtlich für alle. Diese Karten nennt man „Community Cards“, also Gemeinschaftskarten. Das Ziel von Texas Holdem ist es, das Beste aus seiner Hand und den Gemeinschaftskarten zu machen. Hierbei kann man die eigene Hand mit einer Gemeinschaftskarte kombinieren oder auch beispielsweise ein vorgegebenes Paar aus den Gemeinschaftskarten übernehmen. Andere Anleitungen geben hier mehr Aufschluss. Allerdings erscheinen mit dem Flop erst drei Gemeinschaftskarten. Beim Poker geht es aber noch weiter.

Ist auch diese Phase beendet, erläutert diese Anleitung beim Texas Holdem nun dem Turn. Beim Turn wird eine weitere Gemeinschaftskarte aufgedeckt. Die Dinge können sich also wieder verändern und die eigene Situation verbessern oder verschlechtern, je nach dem ob man noch im Spiel ist. Nach einer weiteren Bietrunde endet auch diese Phase und die Letzte beginnt, der sogenannte River. Hier wird beim Poker eine letzte Gemeinschaftskarte aufgedeckt. Ab jetzt kann sich nichts mehr verändern, ein Spieler hat die beste Hand. Ob er das weiss ist eine andere Frage und gehört zur „Tiefenstrategie“ des Texas Holdem, nicht aber zum Grundlagenwissen. Nach einer abschließenden Bietrunde, müssen die verbleibenden Spieler ihre Karten offen legen. Der Gewinner mit der stärksten Hand bekommt den Pot, die Blinds wandern im Uhrzeigersinn weiter und eine neue Runde beginnt beim Pre-Flop und wieder dem Anfang dieser Anleitung.

Zu beachten bei dieser Anleitung ist, dass das Spiel bereits beim Pre-Flop vorbei sein kann. Erhöht ein Spieler und keiner geht mit, hat dieser Spieler automatisch gewonnen bevor Gemeinschaftskarten liegen. Dies gilt für jede Phase, also auch beim Flop, Turn oder River kann ein Spieler, bevor die Karten offen legen, durch geschicktes Pokern den Pot für sich behaupten.

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