Mieses Karma – Spielvorstellung

Mieses Karma - Spiel zum BuchCross Blog Adventskalender 2011 Türchen 17Diese Spielevorstellung ist Türchen Nummer 17 im Cross-Blog-Adventskalender 2011.

Das Spiel Mieses Karma aus dem KOSMOS-Verlag basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman von David Safier: Alle Spieler haben in ihrem Leben – natürlich ganz ausversehen – mieses Karma gesammelt und werden nun als Ameise reinkarniert. Dabei ist selbstverständlich das Ziel wieder Karma zu sammeln und bei den Wiedergeburten ein immer höherwertiges Tier zu werden und zum Spielende als Mensch ins Nirvana einzugehen.

Dazu sammeln die Spieler Karten an ihrer Lebenslinie, die mit dem jeweils aktuellen Tier, das sie darstellen beginnt. Die Karten zeigen dabei Symbole für Glück, Liebe, Ausgeglichenheit und Erleuchtung. Einige weisen zudem einen Budda auf, der einen Karma-Punkt einbringt. In jeder Runde legt man von seinen Handkarten eine Karte an und darf andere Mitspieler bitten einem Karten für die eigene Lebenslinie zukommen zu lassen. Tun sie dies erhöht sich ihr eigenes Karma während man selbst seine Lebenslinie verlängert. Stirbt der Spieler durch ein Tod-Symbol auf der letzten Lebenslinienkarte oder weil man keine Handkarten mehr zum anlegen hat, wird die Lebenslinie ausgewertet: Jeder Budda bringt einen Karmapunkt, jeweils vier unterschiedliche oder gleiche Symbole bringen am Spielende zwei Siegpunkte. Dann reinkarniert der Spieler als neues Tier entsprechend seinem aktuellen Karma.

Dabei haben die Tiere alle spezielle Eigenschaften, die man jeden Spielzug einmal nutzen kann. So kann man beispielsweise anderen Spielern Karten aus der Lebenslinie klauen (die Elster), man kann die Lebenslinie in zwei Richtungen bauen (Hund), die letzte Karte vom Ablagestapel nehmen (Kartoffelkäfer) und vieles andere mehr. Dadurch kommt Varianz ins Spiel und in die möglichen Züge.

Wenn die Spieler zu Menschen werden (interessanter Weise haben die Menschen keine Spezialeigenschaften!) bekommen sie nochmals Siegpunkte (der erste Mensch 6 Punkte, dann 4, etc.). Stirbt der erste Mensch werden die noch offenen Lebenslinien ausgwertet und alle Punkte (Karmapunkte, Siegpunkte durch die Lebenslinien und Punkte als Menschen) addiert. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Siegpunkten.

Auch vom Spielmaterial her ist Mieses Karma einfach gehalten aber schön anzuschauen: Die Zeichnungen der Tiere sind nett gemacht und zum Karma zählen bekommt jeder Spieler eine kleien Budda-Statue. Neben der Statue gibt es nur die Spielkarten und die Punktetableaus pro Spieler.

Insgesamt ist Mieses Karma ein abwechslungsreiches und spannendes Spiel, das ich gerade jetzt als Weihnachtsgeschenk sehr empfehlen kann.

Mieses Karma- Kurzübersicht

Für wen: Fans des Buchs, Buddisten
Preis: ca. 15 Euro (bei Amazon)
Spieler: 3-5 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Minuten
Auszeichnungen: –
Typ: Sammelspiel
Glücksfaktor: gering
Autor: Matthias Cramer nach dem Buch von David Safier
Verlag: KOSMOS
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

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