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19.12.10

Level X (Adventskalender 19)

LevelX01.jpg Die Spiele der Easy-Play-Reihe von Schmidt bieten meist viel Spielspass mit leichtem Einstieg für wenig Geld. So auch Level X, das ein schnelles Würfelspiel ist. Reihum werden die vier Würfel geworfen und mit den daraus gebildeten Kombinationen rückt man die eigenen Spielfiguren in der entsprechenden Zeile weiter. Ist man am Ende einer Zeile angekommen, erhält man einen Punktechip. Und wenn man erneut die entsprechenden Zahlen wirft und man wurde noch nicht von einem Mitspieler vom jeweiligen Zielfeld verdrängt, gibt's weiter Punkte. Level X spielt sich flott, es ist eine leichte Zockerei mit kleinem Ärgerfaktor, die man immer mal zwischen aufwendigere Spiele einschieben kann.

Level X - Kurzübersicht

Für wen: Würfelspieler
Preis: ca 10,-
Spieler: 2-4 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 20 min
Auszeichnungen: -
Typ: Würfelspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Stefan Risthaus
Verlag: Schmidt
Bezugsquelle: Amazon , Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel etwa_10_euro wuerfelspiel verlag:schmidt xmas2010

15.12.10

Velo City (Adventskalender 15)

velocity.jpg Jeder kennt sie: Fahrradkuriere flitzen durch die Stadt, überholen Autokolonnen und liefern ihre Fracht so oft viel schneller aus. In Velo City will jedes Team das Beste sein und so veranstalten sie ein Wettrennen der Fahrradkuriere.

Jeder Spieler führt ein Team und würfelt in seinem Zug mit dem Teamwürfel. Vor dem Würfeln kann man sich für einen Pulk von Fahrern auf einem Feld entscheiden, dann darf man die gegnerischen Teamwürfel mitbenutzen und so einen passenden Würfel zum Zug auswählen. Als Gegenleistung muss man dann aber auch den Besitzer des Würfels mitnehmen. Alleine fahren ist aber auch möglich und mit dem Einsatz von Vitamindrinks sind weitere taktische Möglichkeiten vorhanden. So lässt sich auch ein Ausbruchsversuch starten, bei dem die Gegner das ansonsten übliche Windschattenfahren nicht einsetzen können. Auf der Rennstrecke gibt es Sonderfelder auf denen man die wichtigen Vitamindrinks einsammeln kann aber auch Hindernisse, welchen man ausweichen sollte, um nicht wieder zurückzufallen und der Schadenfreude der Mitspieler ausgesetzt zu sein.

Velo City ist ein taktisches Würfelspiel, bei dem es auf überlegte Züge durchaus ankommt, das Glück aber auch eine große Rolle spielt. Es eignet sich mit seiner kurzen Spieldauer sowohl für die Familie als auch für große Runden.

Velo City - Kurzübersicht

Für wen: Fahrradkuriere und Rennspielfans
Preis: ca. 20,-
Spieler: 3-7 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 60 min
Auszeichnungen: -
Typ: Rennspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Kevin G. Nunn
Verlag: Abacus Spiele
Bezugsquelle: Amazon , Spielehandel

Tags: spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel spieler_5 spieler_6 etwa_20_euro wuerfelspiel verlag:abacusspiele spieler_7 wettlaufspiel xmas2010

05.12.10

Im Wandel der Zeiten - Das Würfelspiel (Adventskalender 5)

iwdz.jpg In einem Spiel in der Bronzezeit Städte gründen, Pyramiden bauen, Handel treiben, Hungersnöte und Aufstände vermeiden, die Zivilisation weiterentwickeln. Das alles bedeutet meist aufwendige Regelwerke mit entsprechend ausufernder Spielzeit. Das hat sicher seinen Reiz, aber in diesem Würfelspiel passiert das in etwa 30 Minuten. Gespielt wird nach dem aus Kniffel bekannten Prinzip mit Symbolwürfeln: drei mal darf man seine Würfel werfen und das herauslegen, was einem nützlich erscheint. Nur die Totenköpfe, Vorboten von Katastrophen müssen herausgelegt werden. Mit dem erwürfelten Ergebnis bringt man seine Zivilisation weiter: Städte müssen mit Getreide ernährt werden, Arbeiter bauen neue Städte (und dafür gibt es dann mehr Würfel) und Monumente. Mit allerlei Waren kann Handel getrieben werden und das eingenommene Geld wird in den Fortschritt investiert: so schützt Bewässerung vor Dürre oder Architektur bringt Extrapunkte für Monumente. Die Kriterien für das Spielende werden schnell erreicht, aber bis dahin muss man durchaus geplant vorgehen und auch die Zivilisationen der Mitspieler beobachten. Das kurzweilige Bronzezeit-Würfelspiel kann auch alleine gespielt werden und ist mit Holzwürfeln und –steckbrett hervorragend ausgestattet. Es wurde zum „Spiel des Jahres“ nominiert.

Im Wandel der Zeiten – Das Würfelspiel - Bronzezeit- Kurzübersicht

Für wen: Familie, Freunde von lockeren Würfelspielen
Preis: ca. 20,-
Spieler: 1-4 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 40 min
Auszeichnungen: nominiert zum Spiel des Jahres 2010
Typ: Würfelspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Matt Leacock
Verlag: Pegasus
Bezugsquelle: Amazon , Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel etwa_20_euro spieler_1 wuerfelspiel verlag:pegasus xmas2010

10.09.09

Spielevorstellung: Hoppladi Hopplada

Hoppladi-Front.jpg Würfelspiele sind "in". Sie sind leicht zugänglich, sind ohne großen Aufwand fast überall spielbar und sind meist in einer kleinen und handlichen Schachtel. Der Zoch-Verlag pflegt sie seid einigen Jahren seit dem Hit "Heckmeck am Bratwurmeck" mit immer neuen Spielideen. Zwar dominieren das Sortiment mehr die Vögel, jetzt dürfen aber auch mal die Hasen ran:

333 Langohren werden zum Bau der neuen Hasienda von Uschi Has benötigt. Hasen, die in Hasablanca fehlen, sollen bei diesem spannenden Würfelspiel als Punkte erwürfelt werden. Sechs spezielle Würfel zeigen Hasen, Ställe und Karotten. Nach jedem Wurf muss mindestens ein Hase rausgelegt werden, sonst ist alles futsch und der nächste kommt an die Reihe. Doch ein paar Hasen alleine bringen wenig Punkte, ein Vielfaches erreicht man mit den Ställen, die aber immer schön der Reihe nach erwürfelt werden müssen. Und immer wieder stellt sich die Frage, weiterwürfeln riskieren oder aussteigen und Punkte sichern? Besonders ärgerlich ist es dann, wenn der nachfolgende Spieler, der das Ergebnis übernehmen kann, mit den restlichen Würfeln weiterwürfelt und wesentlich mehr Hasenpunkte sammelt. Wenig tröstlich ist da, dass es nicht hätte klappen müssen, und so überlegt man selbst, wenn man an die Reihe kommt: neu anfangen oder das Ergebnis übernehmen? Das Würfelspiel macht besonders in großen Runden viel Spaß.

Hoppladi Hopplada! - Kurzübersicht

Für wen: Kaninchenzüchter und Zocker
Preis: ca. 11 Euro
Spieler: 2-7 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca 30 min
Auszeichnungen: -
Typ: Würfelspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Markus Kropf
Verlag: Zoch-Verlag
Bezugsquelle: Amazon , Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel spieler_5 spieler_6 spieler_viele etwa_10_euro wuerfelspiel verlag:zoch spieler_7

30.07.09

Spielevorstellung: Dice Town

dice_town.jpgZur Zeit lese ich wieder die gesamten Leutnant Blueberry Comics und da gibt es häufig Pokerpartien, ob im Saloon oder in der Gefängniszelle, Poker war das Spiel im Wilden Westen und nicht selten haben professionelle Spieler ahnungslose Greenhorns um ihren letzten Dollar gebracht. In Dice Town sind die Pokerkarten zu Pokerwürfeln mutiert, von denen jeder Spieler fünf Stück und einen Würfelbecher bekommt. Jede Runde versuchen die Spieler nun eine möglichst gute Kombination zusammenzuwürfeln. Dabei werden aus den Würfen nach und nach einzelne Würfel herausgelegt (wer zahlt darf auch mehr als einen Würfel liegenlassen). Das geschieht immer gleichzeitig, man kann also nur auf die bisher von den anderen Spieler rausgelegten Würfel reagieren. Das ist durchaus sinnvoll, da die Mehrheiten der einzelnen Werte später verschiedene Auswirkungen haben.

Liegt nach spätestens 5 Würfen vor jedem Spieler eine Kombination, so werden diese auf dem Spielplan (der mit der abgebildeten Westerstadt mehr oder weniger nur zur Auslage des Spielmaterials dient) der Reihe nach ausgewertet: Der Spieler mit den meisten 9ern bekommt soviele Nuggets (= 1 Siegpunkt) wie er 9er hat. Die meisten 10er bekommen das Geld aus der Bank, Buben dürfen im General Store Karten ziehen, die Sonderaktionen bringen, wer die meisten Damen hat, darf eine Karte bei einem Mitspieler klauen. Wer die meisten Könige hat, wird neuer Scheriff. Dieser entscheidet immer bei Gleichstand und darf sich vor seiner Entscheidung auch bestechen lassen, weshalb das natürlich ein sehr beliebtes Amt ist. Am Ende bringt er sogar 5 Siegpunkte. Für Asse gibt es kein Feld, allerdings vergibt der Bürgermeister an den Spieler mit der höchsten Pokerkombination eine Besitzrechtsurkunde über einen Landstreifen (sind Siegpunkte). Wer dabei noch Asse bei seinen Würfeln hat, bekommt bis zu zwei Karten mehr. Je nach Würfelergebnis kann mancher Spieler also durchaus mehrfach belohnt werden, dafür gehen andere völlig leer aus. Dafür ist Doc Bad Luck zuständig, bei seinem fahrenden Behandlungszimmer kann man sich eine Extraaktion abholen, die sind so gut, dass das mancher absichtlich anpeilt, um z.B. Land vor dem Zugriff der Saloondamen zu sichern.

Dice Town ist ein kurzweiliges Würfelspiel - nicht mehr und nicht weniger. Die Regeln sind hervorragend aufgebaut und erklären den Würfelvorgang sogar in einem kurzen Comic. Spätestens nach dem ersten Durchgang hat man kapiert, wo's lang geht und der Würfelmechanismus gibt einem in der Regel einige Einflussmöglichkeiten, sich die nötigen Aktionen zu holen. Natürlich sind die Siegpunkte am wichtigsten, dazu ist eine möglichst gute Pokerkombination nötig, vor allem sollte man aber immer sehen, dass man ab und zu die Bank besuchen kann, denn ohne Geld ist man dem Würfelglück doch zu sehr ausgeliefert (schon sehr ärgerlich, wenn man von einem Drilling nur einen Würfel behalten darf, da man gerade pleite ist). Besonders schön ist, dass in jeder Runde auch jeder Spieler eine Aktionsmöglichkeit hat, die unterschiedliche Wege zu Siegpunkten bieten (wenn man eben die guten Kombinationen nicht würfelt, muss man halt die Cowboys losschicken, die Punkte bei anderen Spielern zu holen ;-) Wer also ein spannendes Würfelspiel mit sehr guter Ausstattung sucht, kann hier ruhig zugreifen, bei mir kommt das sicher noch öfters auf den Spieltisch.

Dice Town - Kurzübersicht

Für wen: Zocker und Westernfans
Preis: ca. 30,-
Spieler: 2-5 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 60 min
Auszeichnungen: -
Typ: Würfelspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Bruno Cathala, Ludovic Maublanc
Verlag: Matagot/Asmodee
Bezugsquelle: Amazon , Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel spieler_5 etwa_30_euro wuerfelspiel verlag:asmodee

29.06.07

Spielvorstellung: Die Siedler von Catan - Das Würfelspiel

catan_wuerfel.jpg Catan ist ja längst zu einer eigenen Marke geworden, auch wenn da noch irgendwo ein blaues Rechteck mit dem Kosmos-Logo auf jeder Schachtel ist. Und diese Marke wird konsequent ausgeschlachtet ausgebaut. So wird natürlich dem derzeitgen Trend zu Würfelspielen (Monopoly, Risiko, Würfel-Bingo, Heckmeck - um nur ein paar zu nennen) Rechnung getragen und Klaus Teuber wurde damit beauftragt, zum Thema passend ein Würfelspiel zu entwickeln.

Herausgekommen ist eine Art Siedler-Kniffel, das sich auch so ähnlich spielt. Die Symbolwürfel tragen die aus den Siedlern bekannten Rohstoffsymbole und auf der 6. Seite einen Goldklumpen (der allerdings nur sehr schlecht vom Erzklumpen zu unterscheiden ist). Man darf mit den 6 Würfeln bis zu dreimal würfeln und dabei immer Würfel rauslegen oder auch wieder zum Würfeln wieder aufnehmen. Mit dem Wurfergebnis kann man dann Strassen, Siedlungen, Städte und Ritter bauen (zwei Gold dürfen dabei in einen beliebigen Rohstoff getauscht werden), die in vorgegebener Reihenfolge auf einem Wertungsblatt mit einer Inselgrafik markiert werden. Für Strassen gibt es immer einen Punkt, sie sind aber nötig, die punkteträchtigeren Siedlungen und Städte bauen zu können. Diese bringen nacheinander auch immer mehr Punkte ein. Ritter bringen zwar nicht soviele Punkte, aber jeder Ritter bringt einmal im Spiel einen Rohstoff-Joker für einen bestimmten Rohstoff mit, so daß man manchen Würfelwurf so noch verwerten kann. Nach 15 Runden ist Schluss und wer am meisten Punkte hat, gewinnt. Das kann man natürlich auch alleine spielen, da keine Interaktion zwischen den Spielern stattfindet (sozusagen das absolute Gegenteil zu den Siedlern). Ich habe schon immer auch gerne Kniffel gespielt und so ist das Siedler-Würfelspiel mal eine schöne Abwechslung. Wer allerdings irgendwas Siedler-ähnliches erwartet, wird eher enttäuscht. Gut zu gebrauchen ist es auch als nettes Mitbringsel für Siedler-Fans, die ansonsten schon alles haben ;-)

Doch damit nicht genug. Klaus Teuber hat ursprünglich zwei Spielvarianten entwickelt. Die zweite hat er unter dem Namen Die Siedler von Catan – Das Würfelspiel „plus“ auf seiner Webseite veröffentlicht. Man kann die PDF-Datei mit der Anleitung hier herunterladen. Diese Variante ist dem Originalspiel näher, da man für Siedlungen und Städte jeweils 1 bzw. 2 Siegpunkte bekommt und der Spieler gewinnt, der zuerst 10 Siegpunkte erreicht. Außerdem gibt es jeweils Siegpunkte für die längste Strasse und die größte Rittermacht. Dadurch ergibt sich ein wesentlich spannenderer Wettlauf, der mir wesentlich besser gefallen hat als die 15 Würfelwürfe des Standardspiels. Diese Variante ist bestimmt das besser umgesetzte Würfelspiel. Prima, dass Klaus Teuber diese Variante kostenlos zur Verfügung stellt. Inzwischen ist die Nachfrage so groß, dass man sogar passende Wertungsblocks für die Plus-Variante bestellen kann. (Edit 6.11.2011: Link zum Bestellen ist ungültig und wurde entfernt.)

Die Siedler von Catan - Das Würfelspiel - Kurzübersicht

Für wen: Würfelspieler und Siedlerfans
Preis: 6,-
Spieler: 1-4 Personen
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: 15-30 min
Auszeichnungen: -
Typ: Würfelspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Klaus Teuber
Verlag: Kosmos
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

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30.03.07

Spielvorstellung: Can't Stop

cantstop.jpg Heute will ich mal wieder einen "modernen Klassiker" vorstellen, der bereits 1980 bei Parker erschien und zwischenzeitlich auch bei Franjos erhältlich war. Jetzt hat Ravensburger das Spiel wieder ähnlich der Erstauflage mit dem Stopschild als Spielplan neu aufgelegt.

Can't Stop ist ein reinrassiges Würfelspiel. Der Spielplan dient als Anzeigetafel des Spielstandes, ansonsten sind außer den Markierungssteinen nur vier Würfel für das Spiel nötig. Wenn man an der Reihe ist, würfelt man mit den vier Würfeln und bildet dann Paarsummen (z.B. bei 3,4,4,6 wären das 7 und 10 oder 8 und 9). Diese Paarsummen finden sich auf dem Spielplan in 11 unterschiedlich langen Spalten wieder. Die weniger wahrscheinlichen Summen haben dabei kürzere Spalten. Die Sieben hat also die längste Spalte in der Mitte. Jeder Spieler hat nun 3 Läufer, mit denen er die gewürfelten Paarsummen in den entsprechenden Spalten markiert. Dabei sind die Läufer so bald als möglich einzusetzen. Hat man seine Summen markiert, darf man weiterwürfeln, solange man mindestens einen Läufer mit einem Würfelpaar weiterbewegen kann. Sollte das irgendwann nicht mehr der Fall sein, so sind alle bis dahin gegangenen Schritte verloren. Je nach Charakter bzw. Risikobereitschaft eines Spielers kann man aber jederzeit mit dem Würfeln aufhören und mit farbigen Markierungssteinen die Position der Läufer markieren, so dass man in einer späteren Runde in der betreffenden Spalte nicht mehr von Vorne anfangen muß. Ziel des Spieles ist es nämlich, als erster drei Spalten zubeenden. Eine beendete Spalte darf im weiteren Spielverlauf von keinem Spieler mehr benutzt werden, was die Paarbildung dann natürlich einschränkt.

Selten ist der Name eines Spiels so zutreffend wie hier. Meist will man einfach nicht aufhören zu würfeln, es sind ja vielleicht nur noch 1-2 Schritte, um die Siebenerspalte zu beenden, nur um dann mit dem nächsten Würfelwurf wieder an den Anfang zurückgeworfen zu werden. Zwar ist man auch bei der Auswahl der drei Paarsummen, die man in einer Runde laufen darf, auf die gewürfelten Ergebnisse angewiesen, doch hat man oft genug Einfluss, geschicktere Summen zu wählen, die ein Vorankommen einfach wahrscheinlicher machen. Natürlich bleibt es ein reines Zockerspiel und obwohl ja jeder für sich spielt, macht es mir immer viel Spaß.

Can't Stop - Kurzübersicht

Für wen: Risikofreudige
Preis: 20 Euro
Spieler: 2-4 Personen
Alter: ab 9 Jahren
Spieldauer: 30 min
Auszeichnungen: Auswahlliste Spiel des Jahres 1981, 1982
Typ: Würfelspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Sid Sackson
Verlag: Ravensburger
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel etwa_20_euro wuerfelspiel verlag:ravensburger

19.02.07

Spielvorstellung: Sagaland (Spiel des Jahres 1982)

sagaland07.jpg Die Wiederauflage dieses Spiels nach 25 Jahren (ganz so lange war es allerdings nicht aus dem Handel) gibt mir die Möglichkeit, die Liste der Vorstellungen der Spiel des Jahres-Spiele zu ergänzen. Über die neue Grafik kann man geteilter Meinung sein, ich finde sie sehr bunt, meiner (immerhin fast 17-jährigen) Tochter gefällt sie dagegen besser. Natürlich liegen auch hier eine Generation Grafikdesign und Sehgewohnheiten dazwischen.

Im Märchenreich wird ein Nachfolger und Erbe des alten Königs gesucht. Dieser Stoff für zahlreiche Märchen muß auch hier als Hintergrund herhalten. Wer also die Nachfolge antreten will, muss den König als erster zu drei Verstecken von sagenhaften Dingen führen. Gesucht sind u.a. die Stiefel des gestiefelten Katers, die goldene Kugel des Froschkönigs oder der Gürtel des tapferen Schneiderleins. Zu finden sind die 13 Gegenstände unter den Bäumen im Wald des Sagalands. Die Spieler starten alle im Dorf und durchstreifen den Wald (ganz traditionell von zwei Würfeln getrieben und wer auf einen anderen trifft, schickt ihn in's Dorf zurück), immer wenn sie an einen der 13 Bäume kommen, dürfen sie darunter schauen und müssen sich den dargestellten Gegenstand merken. Der König ist nun wählerisch und gibt sich nicht mit dem erstbesten Gegenstand zufrieden, er will immer einen ganz bestimmten sehen, was mit einer offenen Fragekarte im Schloß angezeigt wird. Wer also glaubt, die Lage des gefragten Gegenstands zu kennen, zieht in's Schloß und benennt einen Baum. Er darf dann unter den Baum schauen und wenn es der richtige ist, bekommt der Spieler die Karte und bleibt im Schloß, kann also in der nächsten Runde einen neuen Rateversuch für die nächste Karte machen. Ist es der falsche geht's zurück in's Dorf am anderen Ende des Spielplans. Durch das Würfeln eines Paschs kann man zaubern, d.h. man hat alternativ zum Gehen noch einige Sonderaktionen: direkt zu einem Baum seiner Wahl springen, direkt zum Schloß vorrücken oder die Fragekarten neu mischen und eine neue Karte aufdecken.

sagaland81.jpg Sagaland hat sicher einen einfachen Spielablauf, aber ich finde auch nach 25 Jahren hat es vor allem für Familien mit Kindern nichts von seinem Reiz verloren. Folgerichtig hat der Verlag die Altersangabe auch auf sechs Jahre gesenkt.
Rechts das Schachtelbild der Originalausgabe, die man wegen der langen Erhältlichkeit sicher auch auf Flohmärkten finden kann.

Sagaland - Kurzübersicht

Für wen: Familien mit Kindern
Preis: ca. 15,- €
Spieler: 2-6 Personen
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: 60 min
Auszeichnungen: Spiel des Jahres 1982
Typ: Gedächtnis, Würfelspiel
Glücksfaktor: mittel
Autor: Alex Randolph, Michael Matschoss
Verlag: Ravensburger
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_mittel klassiker spieler_5 spieler_6 etwa_15_euro spiel_des_jahres wuerfelspiel gedächtnisspiel verlag:ravensburger

13.02.07

Kinderspiel: Die Schatztaucher

dieschatztau.jpg Kinderspiele kommen hier doch etwas zu kurz, ist meine Tochter doch längst aus dem Alter heraus. (Hat jemand mit Kindern im entsprechenden Alter Lust, das Thema hier zu übernehmen?) Allerdings bin ich im Auswahl-Gremium für die Kinderspielexperten und so schaue ich mir das eine oder andere Kinderspiel schon mal an. So auch Die Schatztaucher, die durch ein spezielles Gimmick auffallen: eine Taschenlampe mit Speziallicht.

Die Taschenlampe wird beim Tauchen benötigt. Der Spielplan stellt die Wasseroberfläche und den Tauchbereich bis zu einem Wrack am Meeresgrund dar. In mehrere Spalten liegen Plättchen fein säuberlich aufgereit, nach denen die Spieler tauchen. Wer an der Reihe ist, wählt eine Spalte und würfelt mit zwei Würfeln. Dann zieht man mit der Taschenlampe eine der gewürfelten Zahlen bis zum entsprechenden Feld. Liegt dort noch ein Plättchen, darf man es anleuchten und auf der ansonsten blauen Rückseite wird ein Bild sichtbar, das Hinweise darauf gibt, was auf dem Plättchen dargestellt sein könnte. Meist sind dies verschiedene Schätze aber auch Seeungeheuer tauchen auf. Will man den Tauchgang beenden, darf man das Plättchen umdrehen und behalten, falls es kein Seeungeheuer ist. Ungeheuer müssen per Würfel besiegt werden, sonst ist Schluß mit Tauchen. Solange mindestens ein Würfel noch ein Zahl zeigt, darf man aber auch mit diesen Würfeln erneut würfeln und versuchen tiefer zu tauchen, denn dort sind noch wertvollere Plättchen. Doch sind auf beiden Würfeln jeweils zwei 'X', die den Tauchgang abbrechen.

So sammelt man nach und nach die Schätze ein und schon bald geht die Jagd nach immer tiefer liegenden Plättchen los. Zu jeder Sorte gibt es Bonuspunkte sobald man eine bestimmte Anzahl hat, da kann man auch schon mal mit einem gefundenen Tauschplättchen einem Mitspieler einen passenden Schatz abnehmen.
Die Schatztaucher bieten ein spannendes Würfelspiel, bei dem Kinder bereits das Risiko abwägen müssen, ggf. mit den verbleibenden Würfeln weiterzuspielen oder den sicheren aber etwas geringeren Schatz zu behalten.

Die Schatztaucher - Kurzübersicht

Für wen: risikofreudige Kinder
Preis: ca. 20 Euro
Spieler: 2-4 Personen
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: 30-40 min
Auszeichnungen: -
Typ: Würfelspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Reiner Knizia
Verlag: Schmidt
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel etwa_20_euro kinderspiel wuerfelspiel verlag:schmidt

19.12.06

Um Ru(h)m und Ehre (Weihnachtsgeschenktipp)

umruhmehrec.jpg Das ist Piratenspiel Nr. 3 bei unseren Weihnachtsgeschenktipps [1] [2]. Es gibt zur Zeit so viele Piratenspiele, dass man den Adventskalender damit fast schon alleine hätte füllen können. Immerhin sind sie alle recht unterschiedlich und bei "Um Ru(h)m und Ehre" werden keine Schiffe geplündert oder Seegefechte durchgeführt, hier sind die Piraten auf Landgang und machen das Hafenviertel unsicher.

Der Spielplan wird aus neun Quadraten immer wieder anders zusammengelegt, so daß die dunklen Gassen, Plätze und Kneipen bei jeder Partie neu angeordnet sind. Daneben wird ein Mast gelegt, der das Schiff der Mannschaft darstellen soll. Außerdem gibt es jede Menge Pappplättchen, die vor dem ersten Spiel in einen speziellen Plättchen-Halter einsortiert werden müssen. Der rote Korsar, Anführer der Piraten, wird in das Hauptquartier auf dem Spielplan gestellt und jeder Spieler erhält 10 Piraten. Ziel der Piraten ist es, Ehrenpunkte zu sammeln, die man in Kneipen, als Schatzkisten und -karten, beim Verprügeln der Stadtwache, u.v.m. erhält. Das sind alles Plättchen, die man auf den verschiedenen Plätzen erhält. Dorthin kommt man, indem man den roten Korsaren durch die Gassen zieht. Auf jedes Feld, über das man den Korsaren zieht, muss allerdings ein eigener Pirat abgestellt werden, damit sind nicht nur die eigenen Zugmöglichkeiten limitiert, sondern auch das Spielfeld wird immer enger, da jede Gasse (von Ausnahmen abgesehen) in jedem Durchgang nur einmal benutzt werden darf. Wer nicht mehr genug Piraten für einen Zug hat oder für sich die Runde beenden will, stellt die restlichen Piraten auf das Schiff. Dort gibt es am Ende des Durchgangs eine Rangelei um die besten Schlafplätze (= Siegpunktplättchen).

Es wird viel gewürfelt in den fünf Durchgängen dieses Spiels, bei Trinkgelagen und den Rangeleien, das macht das Spiel leicht und locker. Trotzdem sollte man die taktischen Zugmöglichkeiten in den Gassen nicht außer Acht lassen, mit jedem eigenen Zug werden auch die Zugmöglichkeiten für die nachfolgenden Spieler ermöglicht oder eben auch verhindert. Auch wenn "alea" auf der Schachtel steht, was ja eigentlich für anspruchsvollere Spiele steht, hier ist ein gutes Familienspiel in der Packung.

Um Ru(h)m und Ehre - Kurzübersicht

Für wen: Piraten und Würfelspieler
Preis: ca. 20 Euro
Spieler: 2-5 Personen
Alter: ab 9 Jahren
Spieldauer: ca. 60 min
Auszeichnungen: -
Typ: taktisches Würfelspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Stefan Feld
Verlag: alea (Ravensburger)
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel spieler_5 etwa_20_euro wuerfelspiel xmas2006 verlag:ravensburger verlag:alea

09.12.06

Heckmeck am Bratwurmeck (Weihnachtsgeschenktipp)

heck-meck-am-bratwurmeck.jpg Bei diesem Würfelspiel geht es für die Spieler darum möglichst viele "Bratwürmer" vom Grill zu ergattern. Diese liegen bei Heckmeck am Bratwurmeck in der Mitte in Form von 16 verschiedenen Portionsgrößen aus.

Dabei ist auf jedem Plättchen die Menge der Würmer abgebildet und darunter eine Augenzahl angegeben. Die Spieler würfel nun reihum mit einem Satz Würfel und dabei darf pro Wurf eine Augenzahl (1 bis 5 oder Bratwürmer) herauslegen. Man dort beliebig oft würfeln, muss aber jede Runde herauslegen und muss bei Fehlwürfel eine Würmportion zur Strafe wieder abgeben. Daher müssen die Spieler die Würfel sorgfältig auswählen um keinen Fehlwurf zu riskieren. Wer eine ausliegende Augenzahl oder höher würfelt darf diese an sich nehmen. Liegt die exakte Augenzahl bei einem anderen Spieler als oberste ergatterte Portion aus, darf man diese klauen.

Durch die geringe Anzahl der Portionen dauert das Spiel nicht sehr lange. Es endet, wenn das letzte Plättchen aus der Mitte erspielt wurde. Gewinner ist, wer am meisten Würmer gesammelt hat. Durch den geringen Preis bietet sich das Spiel gut als kleines Mitbringsel an.

Heckmeck am Bratwurmeck - Kurzübersicht

Für wen: Frittenbudenbesitzer (die hoffentlich keine gebratenen Würmer verkaufen), Würfelspieler
Preis: ca. 10 Euro
Spieler: 2-7 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 20-30 Minuten
Auszeichnungen: -
Typ: Würfelspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Rainer Knizia
Verlag: Zoch
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel spieler_5 spieler_6 spieler_viele wuerfelspiel verlag:zoch

01.12.06

Um Krone und Kragen (Weihnachtsgeschenktipp)

Um Krone und KragenDie Spieler treten als Bittsteller am Königshof auf, doch leicht hat man es dort nicht, gehört zu werden. Da ist es schon nötig, sich die Unterstützung einflussreicher Personen zu sichern. Ob Dienstmagd, Astronom oder Feldherr, alle lassen sich durch Würfeln überzeugen. Um eine Person auf die eigene Seite zu ziehen, bedarf es bestimmter Würfelkombinationen: mehrere Würfel gleicher Augenzahl, Strassen oder eine Mindestsumme.

Gewürfelt wird ähnlich dem aus Kniffel bekannten Prinzip: Man darf beliebig oft würfeln, solange man immer mindestens einen Würfel beiseite legt. Die bereits gewonnen Charaktere helfen dabei, das Ergebnis zu verbessern, indem sie zusätzliche Würfel zur Verfügung stellen oder die geworfenen Augenzahlen manipulieren. Jede Person darf aber pro Runde nur einmal eingesetzt werden. So fängt man mit mageren drei Würfeln an und versucht sich die Hierarchie hochzuarbeiten, bis es gelingt mit sieben gleichen Würfeln den König zu erobern.

Doch ist das noch nicht der Sieg, jeder Spieler darf danach noch einmal versuchen, die sieben gleichen Würfel des ersten Spielers zu übertreffen. Nach dem spannenden Finale steht dann der Sieger dieses kurzweiligen Spieles fest. (Michael Blumöhr)

Um Krone und Kragen - Kurzübersicht

Für wen: Glückswürfler und Aufsteiger
Preis: ca. 12 Euro
Spieler: 2-5 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 30-45 Minuten
Auszeichnungen: -
Typ: Würfelspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Tom Lehmann
Verlag: Amigo-Spiele
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel spieler_5 etwa_10_euro wuerfelspiel xmas2006 verlag:amigo

13.11.06

Spielevorstellung: Crazy Diamond & Karatino

Crazy Diamond & KaratinoUnd als letztes Spiel möchte ich euch aus Darmstadt noch Crazy Diamond vorstellen. Es handelt sich dabei um ein schnelles und lustiges Würfelspiel für bis zu sechs Personen. Unterschlagen möchte ich dabei nicht, das im Karton ein zweites Spiel mit integriert ist welches ich aber nicht gespielt habe und somit auch nichts dazu sagen kann.

Bei dem Teil des Spiels, den ich kennengelernt habe, übernehmen die Spieler die Rolle von Diamandhändlern. Jeder erhält zum Spielstart jeweils 20 Diamanten. Nun wird reihum gewürfelt, wobei alle Spieler die geworfene Augenzahl auf Züge innerhalb des Verkaufprozesses umsetzen müssen. Dabei können die Diamanten verschiedene Stufen erreichen die aber nicht mit beliebig vielen Diamanten besetzt werden können. Liegen dort zu viele Diamanten fallen sie zurück auf das Startfeld des Spielers.

Ziel des Spiels ist es alle Diamanten erfolgreich zu verkaufen. Dabei gibt es auch noch den Crazy Diamond. Würfelt man diesen darf man einen eigenen Diamanten einem Mitspieler unterschieben, der dadurch nicht nur einen mehr hat sondern man kann dort auch zu volle Level zum "Überlaufen" bringen.

Das Spiel ist dabei deutlich von den Würfeln geprägt. Diese entscheiden dennoch nicht zu maßgeblich über den Spieleinfluß, weil fast jeder Wurf von allen Spielern gezogen werden muss. Dadurch müssen alle Spieler eine fast gleiche Situation meistern.

Crazy Diamond & Karatino - Kurzübersicht

Für wen: Würfelspieler, Glücksritter
Preis: ca. 30 Euro
Spieler: 2-6 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 45-60 Minuten
Auszeichnungen: -
Typ: Würfelspiel
Glücksfaktor: mittel
Autor: Bas Kesting
Verlag: Spezet
Bezugsquelle: Amazon

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_mittel spieler_5 spieler_6 wuerfelspiel

11.11.06

Spielevorstellung: Das Spiel und die Spiele

Das Spiel von Abacusspiele Obwohl dieses Spiel schlicht Das Spiel heißt, ist es nicht ganz einfach vorzustellen. Denn eigentlich müsste es Die Spiele heißen. Denn in dieser Box steckt ein Grundbrett und 166 verschiedene Würfel - also eine ganze Menge Spielmaterial. Aus diesem lassen sich nicht nur Würfelpyramiden auf- und abbauen sondern auch noch ganz andere Ideen umsetzen.

Die Idee zum Grundmaterial stammt von dem bekannten Spieleerfinder Reinhold Wittig und es soll zu dem verleiten was seiner Aussage nach zum Erfinden von Spielen führt: Dem Spielen selbst. Und so stammen viele der auf dem Material basierenden Ideen von vielen verschiedenen Spielern.

Die Spielideen sind dabei so variantenreich wie unterschiedlich. Sechs Spielideen werden in der Anleitung mit ausgeliefert - zahllose weitere gibt es auf der Webseite zum Spiel. (Edit 6.11.2011: Webseite nicht mehr verfügbar. Wer einen neuen Link findet, bitte unten in die Kommentare schreiben. Danke!) Von leichten und schnellen Spielen mit Glücksfaktor bis zu reinen Denkspielen ist dabei alles vertreten. Dabei spielen je nach Spielvariante die Würfelfarben und oder die Würfelaugen eine Rolle - oder eben auch nicht. Daher sollte man ein Spiel mit 166 Würfeln nicht vorschnell als reines Glücksspiel abtun.

Das Spiel - Kurzübersicht

Für wen: Für alle die gerne Spielen
Preis: ca. 30 Euro
Spieler: 2-6 Personen
Alter: ab 9 Jahren
Spieldauer: eher kurz, ja nach Variante
Auszeichnungen: -
Typ: je nach Variante
Glücksfaktor: ja nach Variante
Autor: Reinhold Wittig u.a.
Verlag: Abacusspiele
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

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01.12.05

Spiel des Jahres 1993: Bluff (Weihnachtsgeschenk-Tipp)

Würfelspiel Bluff: Spiel des Jahres 1993 Bluff ist ein Spiel für 2 bis 6 Spieler, das seinem Namen alle Ehre macht. Daher ist es besonders empfehlenswert für Spieler, die ein gern ein höheres Risiko eingehen oder gut bluffen können. Durch die leichten Regeln und die kurze Spielzeit kann man es aber auch sehr gut zwischendurch als Auflockerung spielen.

Zu Beginn erhält jeder Spieler einen bestimmte Anzahl an Würfeln ( je nach Spielerzahl) und einen Würfelbecher. Alle würfeln einmal und lassen das Ergebnis verdeckt liegen. Dann gibt der Startspieler eine Vermutung an, wie oft eine bestimmte Augenzahl mit allen Würfeln mindestens erreicht wurde. Der Nächste muss dann die Anzahl erhöhen (und auch die Augenzahl ändern) oder anzweifeln, dass so viele Würfel diese Augenzahl anzeigen.

Um das Ganze etwas interessanter zu gestalten, haben die Würfel statt der 6 ein Jokersymbol. Diese werden bei allen anderen Zahlen natürlich hinzugezählt. Sollte schließlich jemand seinem Vorgänger die genannten Zahlen nicht mehr glauben, so zweifelt er an und alle Würfelbecher werden aufgedeckt. Wer im Unrecht war, verliert dann Würfel, abhängig von der Differenz zwischen tatsächlich erreichten und der getippten Anzahl der Würfel.

Sieger ist natürlich derjenige, der am Ende noch mindestens einen Würfel besitzt.

Bluff: Kurzübersicht

Für wen: Statistiker, "Pokerspieler"
Preis: ca. 23,00 &euro
Spieler: 2-6 Personen
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Minuten
Auszeichnungen: Spiel des Jahres 1993
Typ: Würfelspiel, Statistikspiel
Glücksfaktor: mittel
Autor: Richard Borg
Verlag: Ravensburger
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

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