Asara (Adventskalender 20)
Türme bauen ist nach Eisenbahnen wohl eines der meistgenutzten Themen für Spiele. Soweit also nichts neues, am Ende geht es darum, wer hat die höchsten Türme, wer hat die meisten Türme. Gebaut wird vier Jahre lang, d.h. man spielt vier Durchgänge, nach jedem gibt es noch eine kleine Zwischenwertung. Interessant ist, was in einem Durchgang passiert: Jeder Spieler bekommt eine Hand voll verschiedenfarbiger Baumeisterkarten und ein festes Einkommen. Mit diesem kauft man Turmteile (Sockel, Mittelteile und Spitzen) ein. Die Teile gibt es in verschiedenen Farben und damit auch verschiedenen Preisen. Natürlich bringen die teuren Türme in der Endwertung auch die meisten Punkte. Baumeister können aber auch weiteres Geld bei der Bank besorgen und natürlich die eingekauften Turmteile auch bauen. Für jede Aktion gibt es einen Spielplanteil mit Ablagefeldern für die Baumeister. Wer eine Aktion zuerst durchführt, legt einen Baumeister offen ab und bestimmt damit die Farbe der Baumeister, welche die Spieler, die später dieselbe Aktion durchführen wollen, dort ablegen müssen. Aufheben kann man den Farbzwang, indem man zwei beliebige Karten ablegt, doch dadurch bringt man sich vielleicht um eine andere Aktion. Das ist der Kern des Spiels, und der Startspieler hat dadurch einen kleinen Vorteil, weshalb man sich auf einem Aktionsfeld auch dieses Recht erspielen kann. Immer wieder steht man vor den Fragen: in welcher Reihenfolge mache ich meine Aktionen, wie setze ich die zufällig erhaltenen Baumeister am Besten ein, wie bekomme ich am meisten für mein Geld? Und man sollte auch einen Blick auf die Bauwerke der Mitspieler werfen, um in der Schlußwertung nicht leer ausgehen zu müssen. Wer also ein etwas anspruchsvolleres Spiel für Familien sucht, wird hier gut bedient. Und schön exotisch gestaltet von Franz Vohwinkel ist es ausserdem.
Asara - Kurzübersicht
Preis: 25,-
Spieler: 2-4 Personen
Alter: ab 9 Jahren
Spieldauer: 60 min
Auszeichnungen: -
Typ: Taktikspiel
Glücksfaktor: mittel
Autor: Wolfgang Kramer, Michael Kiesling
Verlag: Ravensburger
Bezugsquelle: Amazon
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Letzte Woche war es dann endlich mal soweit, ich konnte das bei den Spieltagen in Essen hochgelobte Spiel endlich mal selbst ausprobieren. Und, um es gleich vorweg zu sagen, es hat mir gefallen und das nicht nur, weil ich gleich die erste Partie gewonnen habe. Es geht darum, dass Erfinder in der Renaissance diverse Erfindungen bauen. Dazu benötigt man Rohstoffe, Arbeitskräfte und Zeit. Die zur Verfügung stehenden Aufträge liegen offen aus und man wählt sie geheim aus, indem man die nötigen Rohstoffe unter das daran arbeitende Labor legt. Später werden dem Labor Arbeitskräfte zugeteilt, die jeweils eine Mannwoche pro Runde daran arbeiten. Hat man die Erfindung fertiggestellt, bekommt man dafür Geld, was man einerseits wieder investieren mus, andererseits aber auch die Siegpunkte darstellt. Da durchaus mehrere Spieler an einer Erfindung gleichzeitig arbeiten können, bekommen die später fertig werdenden etwas weniger Geld. Aber nur ein Spieler erhält die Karte, die am Ende in eine Zusatzwertung kommen.


Auch aus dem Hause 



Für den kleinen Spielehunger zwischendurch: Auch wenn dieses Fußballspiel recht einfach und überschaubar ist, so ist es doch recht anspruchsvoll zu spielen. Die Regeln sind sehr einfach und schnell zu erlernen. Ein Spiel dauert in der Regel nur wenige wohlüberlegte Züge.