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15.12.10

Velo City (Adventskalender 15)

velocity.jpg Jeder kennt sie: Fahrradkuriere flitzen durch die Stadt, überholen Autokolonnen und liefern ihre Fracht so oft viel schneller aus. In Velo City will jedes Team das Beste sein und so veranstalten sie ein Wettrennen der Fahrradkuriere.

Jeder Spieler führt ein Team und würfelt in seinem Zug mit dem Teamwürfel. Vor dem Würfeln kann man sich für einen Pulk von Fahrern auf einem Feld entscheiden, dann darf man die gegnerischen Teamwürfel mitbenutzen und so einen passenden Würfel zum Zug auswählen. Als Gegenleistung muss man dann aber auch den Besitzer des Würfels mitnehmen. Alleine fahren ist aber auch möglich und mit dem Einsatz von Vitamindrinks sind weitere taktische Möglichkeiten vorhanden. So lässt sich auch ein Ausbruchsversuch starten, bei dem die Gegner das ansonsten übliche Windschattenfahren nicht einsetzen können. Auf der Rennstrecke gibt es Sonderfelder auf denen man die wichtigen Vitamindrinks einsammeln kann aber auch Hindernisse, welchen man ausweichen sollte, um nicht wieder zurückzufallen und der Schadenfreude der Mitspieler ausgesetzt zu sein.

Velo City ist ein taktisches Würfelspiel, bei dem es auf überlegte Züge durchaus ankommt, das Glück aber auch eine große Rolle spielt. Es eignet sich mit seiner kurzen Spieldauer sowohl für die Familie als auch für große Runden.

Velo City - Kurzübersicht

Für wen: Fahrradkuriere und Rennspielfans
Preis: ca. 20,-
Spieler: 3-7 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 60 min
Auszeichnungen: -
Typ: Rennspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Kevin G. Nunn
Verlag: Abacus Spiele
Bezugsquelle: Amazon , Spielehandel

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04.06.10

Spielevorstellung: Kopf an Kopf

kopf_an_kopf_cover.jpg Ja, wo laufen sie denn? Da schiebt sich Vulkan im Endspurt an Silver Star vorbei. Doch was ist das? Er strauchelt, fällt zurück und plötzlich ist Flocke auch wieder im Rennen. Schon spannend, so ein Pferderennen, ob auf der Rennbahn oder beim Brettspiel auf dem Wohnzimmertisch. Bis zu acht Wettfans können an dem Wett- und Würfelspiel teilnehmen. Mit einem viel zu kleinen Grundstock an Kapital werden nach dem Start des Rennens Pferde gekauft und Wetten platziert. Beides ist sinnvoll aber natürlich auch hochspekulativ, immerhin sind Pferde mit Besitzer durchaus besser motiviert, laufen öfter mal mit und haben so die besseren Chancen auf einen der drei vorderen Plätze, für die es hohe Siegprämien gibt. Viel Geld ist vor allem aber auch mit den richtigen Wetten zu gewinnen. Setzt man auf die eigenen Pferde oder auch auf die der Konkurrenten, um das Risiko zu streuen? Wetten müssen nur rechtzeitig abgeschlossen werden, im letzten Viertel der Bahn, wenn sich das Rennen auf der Zielkurve befindet, geht in der Regel nichts mehr.

Der Spielablauf ist einfach, nachdem das Material verteilt ist und alle 10 Pferde auf dem Startfeld stehen, wird reihum gespielt. Zuerst würfelt man mit zwei Würfeln, die angeben, welches Pferd wieviele Felder läuft. Purer Zufall also. Besitzt man eigene Pferde, so laufen diese mit, wenn die Zahl des Pferdewürfels auf der Besitzkarte angegeben ist. Und da finden sich die Hauptqualitätsunterschiede der Pferde, manche laufen eben etwas öfter und das sorgt dann dafür, dass sie insgesamt schneller vorwärts kommen. Danach kann man entweder ein Pferd kaufen (das Startkapital reicht entweder für ein gutes oder für zwei schwächere Pferde), eine Wette platzieren, eine Aktionskarte ausspielen (bringt meist Bargeld, kann aber auch in das Renngeschehen eingreifen) oder notfalls zwei Aktionskarten verkaufen. Danach zieht man auf jeden Fall eine neue Aktionskarte.

Das ist alles recht glücksabhängig, doch mit Hilfe der zahlreichen Aktionskarten ist da oft doch noch einiges möglich: zusätzliche Wetten, unverhoffte Einnahmen und vor allem auch Eingriffe in den Rennverlauf: da ist mal ein Jockey verwirrt und läuft rückwärts oder ein Pferd legt einen unerwarteten Zwischensprint ein. Kopf an Kopf macht Spass und ist in jeder Besetzung spannend, besonders auch dann, wenn man mal wieder in großer Runde zocken will.

Kopf an Kopf - Kurzübersicht

Für wen: Wettkönige und Pferdefreunde
Preis: ca. 30,- €
Spieler: 2-8 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 60 min
Auszeichnungen: -
Typ: Wett- und Rennspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Chris Handy
Verlag: Kosmos
Bezugsquelle: Amazon , Spielehandel

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07.09.09

Spielevorstellung: Flussfieber

cover_flussfieber.jpg Im letzten Jahr sind soviele neue Wettlaufspiele erschienen, da könnte man fast schon von einem Trend zu dieser schon ziemlich alten Spielart reden. Allerdings ist das Spieledesign nicht erst seit den Tagen des Gänsespiels weiter fortgeschritten, und so finden wir da auch jede Menge neue Konzepte. Auch Friedemann Friese hat sich des Themas angenommen und kombiniert geschickt durchaus bekannte Zutaten zu einem originellen Familienspiel.

Jeder Spieler hat zwei Holzfäller (Männlein und Weiblein), die auf Baumstämmen einen nicht gerade ruhig dahinfliessenden Fluß hinuntersurfen. Stromschnellen, Felsen und viele weitere Baumstämme kommen den Holzfällern in die Quere. Damit für Abwechslung gesorgt ist, finden von den vielen in der Schachtel befindlichen Flußabschnitten immer nur zwei Verwendung. Da gibt es lange Geraden, sich windende Abschnitte oder auch fast schon seenartige Abschnitte, auf denen dann aber viel Holz herumschwimmt. Die beiden Abschnitte werden hintereinander gelegt und das Rennen kann beginnen. Gewonnen hat, wer zuerst seine beiden Figuren durch den Parcour gebracht hat. Zum "Antrieb" hat jeder Spieler einen eigenen Kartenstapel, die für beide Figuren Karten mit den Werte 1 bis 5 enthalten. Davon hat man immer drei Karten zur Auswahl auf der Hand. Man spielt eine Karte aus und zieht die entsprechende Figur auf dem Fluss weiter. Dabei dürfen Felsen, Baumstämme und Mitspieler nicht übersprungen werden, aber man darf bis zu zwei Spielfiguren (Holzfäller und Baumstämme) vor sich herschieben (das kann auch zurück sein). Nach dem Zug einer Spielfigur wird der Fluss aktiv: je nach Spielplan sind verschiedene Felder des Flusses mit Strömungen versehen. Jede Spielfigur auf einem Strömungsfeld wird in die angegebene Richtung weitergezogen. Strömungen gibt es in unterschiedliche Richtungen, man kann sie ausnutzen, um eigene Figuren schneller vorwärts zu bringen oder mit Hilfe von Rückströmungen die Mitspieler wieder nach hinten zu befördern. So drängelt man sich den Fluss entlang, freut sich über gelungene Zügen, ärgert sich über gerade nicht passende Handkarten oder über die Züge der Mitspieler. Die Spieldauer ist mit etwa 30 Minuten gerade richtig. Zwar fragen vor allem Erstspieler immer, warum der Fluß so kurz ist, man könnte doch sicher auch ein längeres Rennen spielen, ich glaube aber, das wäre sicher nicht spannender und würde eher zu mehr Wiederholung führen. So wie es ist, stellt es für mich eine gelungene Mischung dar, die ich immer wieder gerne spiele und vor allem Familien empfehlen kann.

Flussfieber - Kurzübersicht

Für wen: Freunde flotter Rennspiele
Preis: ca. 25,-
Spieler: 2-5 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 min
Auszeichnungen: -
Typ: taktisches Rennspiel
Glücksfaktor: gering
Autor: Friedemann Friese
Verlag: 2F Spiele
Bezugsquelle: Amazon , Spielehandel

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Information

Dieses Weblog informiert über Brettspiele bzw. Gesellschaftsspiele. Inhalte sind die Vorstellung von alten und neuen Spielen, Spielstrategie, Spielzubehör, Spielanleitungen, etc.
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