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05.03.10

Spielevorstellung: 11 nimmt!

11nimmt.jpg6 nimmt! “ ist eines der erfolgreichsten Kartenspiele. Das originelle Ablegespiel um Zahlen und Hornochsen erfreut sich seit über 15 Jahren großer Beliebtheit und war das einzige Kartenspiel, das jemals den Deutschen Spielepreis gewann (OK, Dominion ist auch ein Kartenspiel, aber doch nicht in einer so kleinen Schachtel ;-) ) Die Karten von „11 nimmt!“ sehen bewusst ganz ähnlich aus: Zahlenkarten mit mehr oder weniger Hornochsen. Doch es spielt sich ganz anders. Man muss als erster alle Karten los werden. Wer am Ende der Runde noch Karten hat, dessen Hornochsen zählen als Minuspunkte. Reihum legt man eine Karte auf einen Ablagestapel ab, sofern die Zahl der abgelegten Karte maximal um zehn größer ist als die zuvor dort abgelegte Karte. Kann man das nicht, muss man einen Stapel nehmen und bekommt dazu eventuell noch einen Bullen. Außerdem werden in diesem Fall neue Ablagestapel mit Karten vom Nachziehstapel gegründet, so dass man immer mehr Ablegemöglichekeiten hat. Die Bullen (um auf diese zurückzukommen) helfen später, mehrere Karten auf einmal ablegen zu können. Glück spielt eine große Rolle, doch sollte man sich nicht scheuen, auch mal einen Stapel zu nehmen, um mit den Bullen später flexibler zu sein. Noch etwas: Es ist kein ausgewiesenes Lernspiel, aber der Zahlenraum bis 100 lässt sich so mit viel Spaß erkunden.

Was noch auffällt: Amigo hat sein ganzes Spieleprogramm in einen einheitlichen graphischen Rahmen gestellt. Das Rot fällt auf, auch wenn es nicht immer zur Gestaltung des restlichen Covers passt. Besonders schön ist die Altersangabe und eine grobe Kategorisierung des Spiels im rechten oberen Eck. Mir fehlt da nur noch die Anzahl der Spieler. Die findet man zwar auf der Seite, aber dazu muss man die Schachtel eben schon wieder drehen. Ein ähnliches Konzept hatte übriges Mattel schon mal vor über 20 Jahren.

11 nimmt!- Kurzübersicht

Für wen: Kartenspieler
Preis: ca 7,- Euro
Spieler: 2-7 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 30 min
Auszeichnungen: -
Typ: Kartenspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Wolfgang Kramer
Verlag: Amigo Spiele
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: kartenspiel spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel spieler_5 spieler_6 spieler_viele etwa_5_euro ablagespiel verlag:amigo

29.11.09

Spiel des Jahres 1998: Elfenland

ElfenlandDieses Spiel habe ich mir schon gekauft, als es damals direkt herauskam. Jetzt wurde es vom Verlag neu aufgelegt, nachdem es jahrelang nur noch gebraucht erhältlich war. Zum Spiel: 2-6 Spieler reisen als Elfenschüler durch das Elfenland und sollen alle 20 Städte bereisen und die dortigen Spielersteine einsammeln. Doch Reisen darf man nur mit den vorhandenen Transportmitteln, von denen jeder Spieler in jeder der 4 Runden 8 Karten auf der Hand hat. Doch die elfischen Reisemittel (Wildschwein, Elfenwagen, Drache, Wolke, Einhorn und Floss) können nicht überall verwendet werden. Beispielsweise kann die Wolke nicht über die Wüste reisen. Schwierig wird es, da nur Wege verwendet werden können, auf denen auch Transportplättchen liegen. Zu Beginn jeder Runde ziehen die Spieler 4 Transportplättchen und legen diese im Verlauf reihum aus. Legt der Mitspieler ein Wildschwein auf den Weg, den ich mit einem Elfenwagen befahren wollte, kann ich entweder umplanen und hoffen, ein Wildschwein in den Handkarten zu besitzen, ich kann Karawane fahren (3 beliebige Handkarten) oder eine andere Route wählen. Da ich aber immer mehr Karten als Plättchen zur Verfügung habe, müssen Kompromisse geschlossen werden. Erschwerend kommen dann noch mögliche Hindernisse zum Tragen, die die Kosten um 1 erhöhen.

Insgesamt ein sehr kommunikatives Spiel, das trotz immer gleichen Spielprinzips immer wieder Abwechslung garantiert. Zwar ist es ab 2 Spielern spielbar, doch je mehr Spieler, desto schöner und spannender wird das Spiel. Auch die mitgelieferten Spielvarianten liefern Abwechslung. Sehr zu empfehlen die Version mit den unterschiedlichen Zielstädten, hier wird jede Stadt, die man zuletzt von dort entfernt ist, von den erreichten Punkten abgezogen. Hierdurch wird das Spiel noch taktischer.

Elfenland - Kurzübersicht

Für wen: Kommunikative, Familie, Reisefreudige
Preis: 20,- bis 25,- €
Spieler: 2-6 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: (45-) 60 Minuten
Auszeichnungen: Spiel des Jahres 1998, Bronze Deutscher Spielepreis 1998, spiel gut
Typ: Fantasie, Kommunikativ, Reise
Glücksfaktor: vorhanden
Autor: Alan r. Moon
Verlag: Amigo
Bezugsquelle: Amazon , Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 spieler_5 spieler_6 gluecksfaktor_wenig etwa_25_euro spiel_des_jahres reisespiel verlag:amigo

01.10.09

Spielvorstellung: Atlantis

atlantis.jpg Bereits aus der Antike gibt es Berichte über das sagenhafte Atlantis, diesen prächtigen Kontinent, der im Meer versunken sein soll. Die versinkende Insel wird auch immer wieder gern als Thema für ein Brettspiel aufgegriffen, immer gilt es sich bzw. viele Schätze von der Insel zu retten. Bei diesem Spiel verschwindet mal nicht die Insel, sondern der rettende Weg zum Festland bekommt immer größere Lücken und nur wenige Brücken stehen zur Verfügung. Jeder hat drei Männchen, die man zum Festland bringen muss. Mit einer ausgespielten Karte bestimmt man, bis zu welchem Feld man gehen will, das leer sein muss, dann bekommt man das nächste dahinter liegende freie Plättchen als Belohnung. So bekommt der Weg Lücken, deren Überquerung nur an den seltenen Brücken frei ist, sonst muss man mit weiteren Karten oder den bisher gewonnenen Wegeplättchen bezahlen. Immer gilt sich zu entscheiden, ob man lieber einen großen Sprung macht, um ein wertvolles Plättchen zu erobern oder lieber viele kleine Schritte geht, um möglichst viele Plättchen zu sammeln, damit man die Überquerung der Lücken passend bezahlen kann. Zeitdruck entsteht, sobald die ersten Männchen das rettende Festland erreicht haben. Atlantis ist ein spannendes Taktikspiel, dessen einfache Regeln einen schnellen Einstieg bieten.

Atlantis - Kurzübersicht

Für wen: Taktiker
Preis: ca. 20,- Euro
Spieler: 2-4 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 min
Auszeichnungen: -
Typ: Taktikspiel
Glücksfaktor: gering
Autor: Leo Colovini
Verlag: Amigo Spiele
Bezugsquelle: Amazon , Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_wenig etwa_20_euro taktikspiel verlag:amigo

16.04.09

Wizard-Turnier 2009

wizard2009.jpgIm letzten Jahr konnten sich erstmals deutsche Teilnehmer mit den besten Wizard-Spielern der Welt messen und haben dabei sogar Spitzenplätze erobert. Das soll wiederholt werden AMIGO lädt die vier besten Wizard-Spieler Deutschlands ein, am 6th Annual International Wizard Tournament im Sommer 2009 in Kanada teilzunehmen.

Um die vier besten deutschen Spieler zu ermitteln, gibt es überall in Deutschland Vorrundenturniere, bei denen man sich für das Finale im Rhein-Main-Gebiet qualifizieren kann. Die vier Besten aus dem Deutschland-Finale fliegen dann nach Kanada. Aber auch bei den Vorrunden gibt es schon Spielepreise zu gewinnen.

Tags: kartenspiel spiele-turnier turnier verlag:amigo

18.04.08

Wizard-Turnier

PF_Wizard_Turnier_17945.jpgFünf lange Jahre, in denen sich kein deutscher Teilnehmer mit den besten Wizard-Spielern der Welt messen konnte. Das soll sich in diesem Jahr ändern: AMIGO lädt die vier besten Wizard-Spieler Deutschlands ein, am 5th Annual International Wizard Tournament im August 2008 in Kanada teilzunehmen.

Um die vier besten deutschen Spieler zu ermitteln, gibt es überall in Deutschland Vorrundenturniere, bei denen man sich für das Finale im Rhein-Main-Gebiet qualifizieren kann. Die vier Besten aus dem Deutschland-Finale fliegen dann nach Kanada. Aber auch bei den Vorrunden gibt es schon Spielepreise zu gewinnen.

Tags: kartenspiel spiele-turnier turnier verlag:amigo

26.02.07

Spielvorstellung: Venedig

Venedig.jpg Wenn es um Städtebau geht, dann werden zwei Städte besonders gern als Hintergrundthema für Spiele genommen: New York reizt mit den Hochhäusern und Venedig mit einem besonderen Baugrund: den Inseln der Lagune. Bei der Neuheit von Amigo bestehen die Inseln zu Beginn noch überwiegend aus Sumpfgebiet, das im Laufe des Spiels trockengelegt und bebaut wird. Nur einige Gebäude stehen schon weit verstreut herum. Bevor es losgeht ist Verteilarbeit angesagt: auf fast jedes Feld muß ein Sumpfplättchen gelegt werden und von jedem Gebäudetyp wird ein Exemplar auf ein vorgegebenes Feld gestellt. Die Gebäude sind aus Holz und deutlich in Farbe und Form auseinanderzuhalten. Der in der Realität eher kaum vorkommende Grundriß der Basilika liegt wohl am Sechseckraster der Felder, da sie drei Felder benötigt. Die Baukarten werden gemischt und jeder Spieler erhält drei Karten, der Rest bildet den Nachzugstapel.

Wenn man an die Reihe kommt, kann man als erstes durchaus auch mehrere Baukarten ausspielen und damit Gebäude bauen. Die meisten Gebäude (Palazzo, Campo, Ponte und Basilika) benötigen zum Bau drei bzw. vier gleiche Karten. Da man diese selten alle auf der Hand hat, kann man Karten auslegen und so mit dem Bau beginnen. Wer mit dem Bau eines Gebäudes anfängt, bekommt die Baumeisterfigur, die man nur abgeben muss, wenn ein anderer Spieler mehr Karten zu diesem Gebäude auslegt. Man kann sich also auch am angefangenen Bau eines anderen Spieler beteiligen. Das Gebäude setzt dann der Spieler mit dem Baumeister auf freie Felder des Spielplans. Dabei ist zu beachten, wie die Punkte für das Gebäude ermittelt werden: der Palazzo will möglichst freies Gelände drum herum haben, während beim Campo die bereits bebauten Felder zählen. Der Besitzer des Baumeisters erhält die volle Punktzahl, während sich die "Schnorrer" mit der Hälfte der Punkte begnügen müssen. Die Punkte werden mit kleinen Gondeln in den Spielerfarben entlang der Kanäle zwischen den Inseln gezogen. Hier ist die Siegpunktleiste also in den Spielplan integriert und sie erfüllt noch einen weiteren Zweck: steht nämlich die Gondel eines bauenden Spielers am Ufer der Insel, auf dem das Gebäude errichtet wird, bekommt man ein Schatzplättchen. Diese können später in Siegpunkte umgewandelt werden. Der Zeitpunkt dafür ist insofern interessant, da gegnerische Gondeln übersprungen und nicht mitgezählt werden.

Nach dem Ausspielen der Baukarten darf man noch bis zu zwei Sumpfplättchen vom Plan nehmen und so neuen Baugrund für sich aber auch die nachfolgenden Spieler schaffen. Auch die Sumpfplättchen haben einen geringen Goldwert wie die Schatzplättchen, allerdings sind da etwa ein Drittel mit einer Null versehen. Als letzte Aktion darf man entweder eine Karte nachziehen oder, sofern man eine Karte in den offenen Kartenpool legt, drei Karten nachziehen. Karten dürfen dabei aus dem Pool und vom verdeckten Stapel genommen werden. Beim Legen in den Pool gilt allerdings, dass dort keine Karte doppelt liegen darf. Das schränkt bei nur fünf verschiedenen Karten doch gewaltig ein. Überhaupt ist auf das Kartenmanagement das Hauptaugenmerk des Spiels zu richten. Man darf beliebig viele Karten zum Bauen ausspielen, zieht aber in der Regel nur eine Karte nach. Damit man aber im Spiel bleibt, ist es also ratsam, immer eine Karte für den Pool aufzuheben, um dann eben drei Karten zu ziehen. Ganz schlecht ist es, wenn man alle Karten ausspielt oder nur noch eine auf der Hand hält. Da kann es einige Runden dauern, in denen man quasi aussetzt, wenn die einzelne Handkarte nicht irgendwo mitbauen kann oder bereits im Pool liegt. Aber selbst wenn man das Glück hat, mit der eigenen Karte sich immer irgendwo anhängen zu können, bringt das im Schnitt zu wenige Punkte. Es ist schon interessant, wie es dem Autor gelungen ist, die Aktionen, die alle freiwillig sind, so gegenseitig in Abhängigkeit zu bringen, dass sich von selbst eine gewisse Limitierung ergibt, wenn man gut mitspielen will. Man kann aber eben auch mal eine extreme Aktion durchführen, wenn sie viele Punkte bringt, um sich dann mit dem Vorsprung wieder zu regenerieren.

Spätestens nach der ersten Partie sollten alle Spieler das Kartenmanagement auf die Reihe bekommen und dann hat das Kartenglück wieder stärkeren Einfluß. Zwar kann man mit dem Trockenlegen des Sumpfes und dem Aufstellen der Gebäude die freien Bauplätze noch etwas beeinflussen, meist gibt es aber genug Platz. Wem das Glückselement allerdings nichts ausmacht, bekommt ein durchaus spannendes Spiel, das mit der schönen Ausstattung eben auch für Familien geeignet ist.

Venedig - Kurzübersicht

Für wen: Familienspiel für Venedigfreunde
Preis: 27,- Euro
Spieler: 2-5 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 45-60 min
Auszeichnungen: -
Typ: Bauspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Klaus-Jürgen Wrede
Verlag: Amigo
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel spieler_5 etwa_25_euro aufbauspiel verlag:amigo

26.01.07

Bohnanza - Jubiläumsausgabe

Bohnanzadose.jpg Bohnanza ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele, was nicht nur am originellen Thema liegt, sondern weil beim Handeln und Tauschen immer alle Spieler in das Geschehen einbezogen sind. Und daß es nicht nur mir zu gefallen scheint, zeigt nun das 10-jährige Jubliäum. Nicht sehr viele Spiele schaffen es, so lange ununterbrochen im Sortiment eines Verlages zu sein. Unterstützt wurde dies im Laufe der Jahre auch durch eine Reihe von Erweiterungen, von denen das Erweiterungs-Set für mehr Spieler unbedingt zu empfehlen ist, da damit bis zu 7 Spieler um die Bohnen feilschen können.

Jetzt gibt es aus Anlaß des Jubiläums eine Sonderausgabe in einer Blechdose und goldenem Eindruck der Bohnentaler im Bohnometer auf den Karten. Wessen alte Schachtel also inzwischen ramponiert und abgegriffen ist, kann sie nun durch eine schöne und haltbarere Version ersetzen.

Seit kurzem kann man Bohnanza auch auf der Brettspielwelt online spielen.

Bohnanza - Kurzübersicht

Für wen: tauschfreudige Kartenspieler
Preis: 6,50 Euro
Spieler: 3-5 Personen
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 45 min
Auszeichnungen: Fairplay Bestes Kartenspiel 1997
Auswahlliste Spiel des Jahres 1997
Typ: Kartenspiel
Glücksfaktor: mittel
AutorUwe Rosenberg
Verlag: Amigo
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: kartenspiel spieler_3 spieler_4 onlinespiel gluecksfaktor_mittel spieler_5 handelsspiel etwa_5_euro verlag:amigo brettspielwelt

24.01.07

Neulich gespielt: Relikt

reliktc.jpg Archäologen auf der Spur nach sagenhaften Diamanten sind nicht erst seit Indiana Jones ein beliebtes Thema. Und so sehen wir auf den Spielkarten spannende Szenen mit Abenteurern im Dschungel und in Höhlen auf der Jagd nach Schätzen. Das ist schon wesentlich farbiger als das Vorgängerspiel von 1990 "Ex und Hopp", bei dem man nur Zahlen bei verschiedenen Entsorgungsarten bestaunen konnte.

Jeder Spieler bekommt eine Farbe zugelost, d.h. er erhält die Karte mit dem Zelt einer Farbe. Von jeder Karte sind Abenteuerkarten von 1-12 im Spiel, die gemischt den Stapel bilden, von dem jeder Spieler seine Handkarten erhält. Dann werden noch vier Schatzkarten aufgedeckt und jeder Spieler erhält einen Stapel eigener Aktionskarten, vom dem man auch drei zufällige Karten auf die Hand nimmt. Jede Runde kann man nun eine Aktionskarte spielen (aber jede nur einmal während des ganzen Spiels) und muß eine Abenteuerkarte an eine Schatzkarte anlegen. Die Anzahl der Diamanten auf der Schatzkarte gibt an, wieviele Abenteuerkarten an den jeweiligen Schatz angelegt werden müssen, bevor er einem Spieler zugeordnet wird. Den Schatz erhält der Spieler mit der höchsten Summe an Abenteuerkarten. Es gibt eine ganze Menge Schätze, die Minuspunkte bringen, wenn man keinen zweiten der gleichen Art am Ende unter dem Zelt liegen hat. So versucht man also Karten eigener Farbe möglichst an die wertvollen Schätze anzulegen. Wenn das Kartenglück ungnädig ist, muss man eben versuchen, den anderen Spielern die miesen Schätze zuzuschanzen. Mit den Aktionskarten gibt es noch einige weitere Eingriffsmöglichkeiten: so kann man z.B. die Zeltfarbe mit einem Mitspieler oder ausliegende Karten austauschen.

Auch wenn das Glück eine große Rolle spielt, man kann schon einiges aus seinen Karten machen. So sollte man z.B. darauf achten, daß man mit den einmaligen Aktionskarten auch einen Schatz gewinnen oder einem anderen Spieler aufdrücken kann, denn bis man wieder an der Reihe ist, wird sich zuviel verändert haben.
Andere Verlage hätten dieses Spiel vielleicht in eine größere Schachtel gepackt, bei Amigo gibt es keine Luft um die 120 Spielkarten, folglich ist der Preis auch niedrig und wer ein lockeres Kartenspiel für zwischendurch sucht, kann hier nichts falsch machen.

Relikt - Kurzübersicht

Für wen: Kartenspieler
Preis: 6,50 Euro
Spieler: 3-5 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 40 min
Auszeichnungen: -
Typ: Kartenspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Rüdiger Dorn
Verlag: Amigo
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: kartenspiel spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel spieler_5 etwa_5_euro verlag:amigo

09.12.06

Verlosung: 15 Promo-Karten "Ent-fernung" zu Sitting Ducks von Amigo

Als kleines Special habt ihr jetzt im Brettspiel-Blog die Möglichkeit an einer kleinen Verlosung teilzunehmen.

SD_Promo_Entfernung.gifZu gewinnen gibt es 15x die exklusive Promokarte "Ent-fernung" zum Spiel Sitting Ducks von Amigo. Wer das Spiel noch nicht kennt kann darüber nochmal in unserem Weihnachtschenktipp nachlesen.

Die Teilnahme ist ganz einfach: Ihr müsst nur das folgende Formular mit eurer Adresse ausfüllen und uns mitteilen, wie ihr das Brettspiel-Blog findet. Was gefällt euch? Was fehlt euch? Aus diesen Daten wollen wir erkennen, wie wir das Brettspiel-Blog noch interessanter für euch machen können.

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Tags: Gewinnspiel verlag:amigo

06.12.06

Sitting Ducks (Weichnachtsgeschenktipp)

Sitting Ducks - Ein schnelles Kartenspiel von AmigoKöpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh' - wer kennt es nicht, das gute alte Kinderlied über die lieben Entchen? Diese übernehmen auch die Hauptrolle in dem Kartenspiel Sitting Ducks aus dem Hause Amigo. Dort geht es allerdings weit weniger friedlich zu als in dem Kinderlied...

Im Spiel befinden sich neben verschiedenfarbigen Entenkarten auch Wasserkarten. Aus diesen wird eine Wasserlandschaft aus sechs Feldern gelegt, über der die Fadenkreuze der Jäger positioniert werden. Jeder Spieler übernimmt nun eine der Entenfarben und muss zusehen, dass seine Schützlinge den Schüssen der Jäger möglichst entgehen. Dazu spielen die Spieler reihum Aktionskarten aus, wie beispielsweise das Zielen, wodurch ein Fadenkreuz aktiv wird, oder das Schießen, wobei eine Ente auf diesem Feld getroffen wird und aus dem Spiel ausscheidet.

Der besondere Reiz liegt dabei allerdings nicht in den einfachen Schüssen auf die Enten sondern viel mehr in zahlreichen Sonderkarten, wie beispielsweise den Querschlägern, die ganz andere Enten treffen als angepeilt, oder dem Ententanz, bei dem sich alle Enten schnell verdrücken und ganz andere Enten(farben) wieder auftauchen.

Verlierer ist, wer zuerst alle Enten verliert - gewonnen hat, wer am Schluss die letzte lebende Ente hat. Da aber auch Spieler, die bereits verloren haben, weiter am Spiel teilnehmen kann man sich deren Rache sicher sein.

So entsteht ein schnelles und aktionsreiches Kartenspiel, das alle Spieler fesselt und in dem (Schaden-)Freude und Frust dicht beieinander liegen.

Als kleines Gimmick starten wir im Laufe der Woche noch eine Verlosung zu Sitting Ducks.

Sitting Ducks - Kurzübersicht

Für wen: Kartenspieler, Jäger, Entenzüchter
Preis: ca. 7,00 Euro
Spieler: 3-6 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Minuten
Auszeichnungen: -
Typ: Kartenspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Keith Meyers
Verlag: Amigo
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: kartenspiel spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel spieler_5 spieler_6 etwa_10_euro xmas2006 verlag:amigo

01.12.06

Um Krone und Kragen (Weihnachtsgeschenktipp)

Um Krone und KragenDie Spieler treten als Bittsteller am Königshof auf, doch leicht hat man es dort nicht, gehört zu werden. Da ist es schon nötig, sich die Unterstützung einflussreicher Personen zu sichern. Ob Dienstmagd, Astronom oder Feldherr, alle lassen sich durch Würfeln überzeugen. Um eine Person auf die eigene Seite zu ziehen, bedarf es bestimmter Würfelkombinationen: mehrere Würfel gleicher Augenzahl, Strassen oder eine Mindestsumme.

Gewürfelt wird ähnlich dem aus Kniffel bekannten Prinzip: Man darf beliebig oft würfeln, solange man immer mindestens einen Würfel beiseite legt. Die bereits gewonnen Charaktere helfen dabei, das Ergebnis zu verbessern, indem sie zusätzliche Würfel zur Verfügung stellen oder die geworfenen Augenzahlen manipulieren. Jede Person darf aber pro Runde nur einmal eingesetzt werden. So fängt man mit mageren drei Würfeln an und versucht sich die Hierarchie hochzuarbeiten, bis es gelingt mit sieben gleichen Würfeln den König zu erobern.

Doch ist das noch nicht der Sieg, jeder Spieler darf danach noch einmal versuchen, die sieben gleichen Würfel des ersten Spielers zu übertreffen. Nach dem spannenden Finale steht dann der Sieger dieses kurzweiligen Spieles fest. (Michael Blumöhr)

Um Krone und Kragen - Kurzübersicht

Für wen: Glückswürfler und Aufsteiger
Preis: ca. 12 Euro
Spieler: 2-5 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 30-45 Minuten
Auszeichnungen: -
Typ: Würfelspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Tom Lehmann
Verlag: Amigo-Spiele
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

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Dieses Weblog informiert über Brettspiele bzw. Gesellschaftsspiele. Inhalte sind die Vorstellung von alten und neuen Spielen, Spielstrategie, Spielzubehör, Spielanleitungen, etc.
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