Nun war ja Silvester und wenn man so mit Freunden auf Mitternacht wartet, drängt sich ein Spieleabend ja richtig auf. So ist das bei uns schon Tradition und da sitzen natürlich nicht nur die Vielspieler am Tisch, da soll es eher locker zugehen. Renner bei solchen Abenden sind z.B. Anno Domini, Pow Wow und andere Partyspiele. Von letzteren gibt es ja bereits einige Vertreter, bei denen gemalt, geknetet wird oder Pantomimen vorgeführt werden. Da ist es schon richtig schwer, was wirklich neues zu erfinden. Das ist Philippe des Palliers mit Was'n das? gelungen:
Der Macher, also der Spieler, der gerade an der Reihe ist, bekommt eine Karte mit sechs Begriffen, die meist irgendwie unter einem Oberbegriff zusammenpassen (z.B. die sieben Weltwunder). Er liest diese vor und lost mit Hilfe von Nummernkarten einen Begriff aus. Diesen Begriff müssen die anderen Spieler anschliessend erraten. Ist ja nicht schwer, wird man jetzt denken, man kennt ja die sechs Begriffe. Ist aber gar nicht so einfach, denn zur Darstellung des Begriffs hat der Macher nur 10 verschiedene Gegenstände zur Verfügung. Er kann diese in ihm geeignet scheinender Anordnung vor sich auslegen oder etwas daraus bauen (allerdings darf er keine Ziffern oder Buchstaben legen). Da heisst es für die ratenden Spieler, zu versuchen, die Assoziationen des Machers nachzuvollziehen, da kann schon mal eine Fahrkarte auf die Odyssee hinweisen. Doch meist muss man weiter um die Ecke denken. Wer meint, den Begriff zu erkennen, legt die eigene Nummernkarte auf einen Stapel in der Mitte. Das sorgt dann dafür, dass es weniger Punkte gibt, je später man sich entscheiden konnte. Der Macher bekommt soviele Punkte, wie Mitspieler richtig geraten haben. Zwar versucht er also, es den Mitspielern immer so leicht wie möglich zu machen, aber die Auswahl der Gegenstände, die sich auch noch laufend ändert, macht es ihm nicht immer einfach.
Das Spiel ist vom Verlag bereits ab drei Spieler vorgesehen, so richtig Spaß macht es aber erst in der großen Runde ab sechs Spieler. Da wird es manchmal sogar richtig hektisch, wenn jeder versucht, möglichst schnell seine Nummernkarte abzulegen, um viele Punkte für einen offensichtlichen Begriff zu bekommen. Daß dabei auch viel gelacht wird und es zu manchen Aha-Effekten kommt, dürfte Kennern solcher Spiele klar sein.
Was'n das? - Kurzübersicht
Für wen: Rätselfreunde in Partylaune
Preis: 25,- Euro
Spieler: 3-6 Personen
Alter: ab 14 Jahren
Spieldauer: 45-60 min
Auszeichnungen: -
Typ: Partyspiel
Glücksfaktor: gering
Autor: Philippe des Palliers
Verlag: Ravensburger
Bezugsquelle:
Amazon, Spielehandel
Tags: spieler_3 spieler_4 spieler_5 spieler_6 spieler_viele gluecksfaktor_wenig etwa_25_euro partyspiel verlag:ravensburger