Spiel des Jahres 2010: Die Nominierungen
Dieses Jahr war es echt schwierig, so viele gute Spiele. Immerhin einer meiner Favoriten ist auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres. Das von den meisten Spielern erwartete Tobago von Zoch ist allerdings nur in der Empfehlungsliste zu finden, auch das von mir erwartete Seeland fehlt völlig.
- DIXIT von Jean-Louis Roubira (Libellud / Asmodee)
- IDENTIKvon William P. Jacobson und Amanda A. Kohout (Asmodee)
- A LA CARTE von Karl-Heinz Schmiel (Moskito / Heidelberger)
- IM WANDEL DER ZEITEN – Das Würfelspiel – Bronzezeit von Matt Leacock (Pegasus) und
- FRESKO von Marco Ruskowski und Marcel Süßelbeck (Queen Games).
Ausserdem wurde noch ein Sonderpreise verliehen:
- „Sonderpreis Spiel des Jahres plus": Tore der Welt von Michael Rieneck und Stefan Stadler (Kosmos)
Und neben dem Hauptpreis gibt es noch das Kinderspiel des Jahres:
- DIEGO DRACHENZAHN von Manfred Ludwig (Haba)
- KRAKEN-ALARM von Oliver Igelhaut (Kosmos)
- PANIC TOWER! von Andrew Lawson und Jack Lawson (Goliath)
- VAMPIRE DER NACHT von Kirsten Becker und Jens-Peter Schliemann (dREI mAGIER) und
- TURI-TOUR von Alessandro Zucchini (Selecta).
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Seit gestern stehen sie fest, die Preisträger des Spiel des Jahres 2009. Und in diesem Jahr hat mein Favorit gewonnen, obwohl nach den Preisvergaben der letzten Jahre eher mit Finca zu rechnen war (dass es ein Quiz- oder kooperatives Spiel würde, hielt ich nicht für wahrscheinlich). Nachdem in den letzten Jahren das Gewicht eher auf leichter Kost lag, diesmal also ein Spiel, das zwar nur wenige Regeln hat, aber der Einstieg in das Spiel ist wegen des neuartigen Spielmechanismus nicht ganz so einfach. Immerhin hat der Verlag in der 2. Auflage die Regeln mit einem ausführlichen Spielbeispiel versehen. Wird das Spiel erklärt, so haben meine bisherigen Erfahrungen gezeigt, haben auch Gelegenheitsspieler kein Problem damit. Ich vertraue da mal auf den "Siedler-Effekt", damals haben wohl auch die wenigsten Leute die Regeln gelesen, sondern sich von Freunden erklären lassen. Ob Otto-Normalspieler oder die vielzitierte Oma unter dem Tannenbaum dann die ganze Spieltiefe auslotet, ist dann gar nicht so wichtig, lockeren Spielspaß macht es auch dann, wenn keiner auf Optimierung spielt. (Ich bin auch schon Siedler-Spielern begegnet, denen nicht bewusst war, dass die Auswahl der Startsiedlungsorte für den Spielverlauf von Bedeutung ist).


Mit Spannung erwartet, wurde heute die jährliche Nominierungsliste zum Spiel des Jahres veröffentlicht. Meine Favoriten sind wieder mal nicht drauf, es ist auch wieder so, daß ich einige der Spiele noch gar nicht gespielt habe. Das wird natürlich bald nachgeholt.

