Identik (Adventskalender 13)
Keine Angst - zeichnen muss man bei diesem Spiel nicht können. Gefragt sind ganz andere Eigenschaften: Beobachtungsgabe und die Fähigkeit ein Bild den Mitspielern zu beschreiben. Reihum wird ein Mitspieler zum Meister und beschreibt allen anderen ein Bild. Möglichst genau versucht man, die oft witzigen Details so rüberzubringen, dass die danach entstehenden Zeichnungen möglichst "identische" Kopien werden.
Was aber noch niemand in dieser Phase kennt, sind die 10 Fragen, die anschließend zur Bewertung des Meisters und der Zeichnungen gestellt werden. Dabei werden dann die mehr oder weniger wichtigen Einzelheiten gewürdigt und allzu oft merkt man erst dann, was man alles übersehen hat oder an welcher Stelle die Mitspieler die Beschreibung missverstanden haben. Identik ist ein kommunikatives Partyspiel mit viel Witz.
Identik - Kurzübersicht
Preis: ca. 30,-
Spieler: ab 3 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ab 30 min
Auszeichnungen: Nominiert zum Spiel des Jahres 2010
Typ: Partyspiel
Glücksfaktor: wenig
Autor: William Jacobsen, Amanda Kohout
Verlag: Asmodee
Bezugsquelle: Amazon
Tags: spieler_3 spieler_4 spieler_5 spieler_6 spieler_viele gluecksfaktor_wenig etwa_30_euro partyspiel verlag:asmodee xmas2010















Zwar gibt der Verlag eine Mindestspielerzahl von drei an, das Spiel entfaltet aber seinen vollen Reiz erst mit einer größeren Besetzung ab 5 Spieler. Die Schwierigkeit der Aufgaben passt sich dabei flexibel der Spielerzahl an, da jeder Spieler als Teil seines Zuges auch das Böse voranbringen muss. Die erste Partie sollte man wie in der Spielregel empfohlen ohne den Verräter spielen, gegen das Spiel zu gewinnen ist für Neulinge schon schwierig genug. Doch bei einer Partie wird es selten bleiben, die Herausforderungen sind reizvoll, das Spielgeschehen bezieht immer alle Spieler ein und ab der zweiten Partie macht es die Suche nach dem Verräter noch spannender. Wie bereits in der Einleitung geschrieben: ein einzigartiges Spiel!



Was findet der Spieler an
der Reihe als "unbeholfen"?
Clowns, einen Platten
haben, Flirten, der erste
Schultag oder sein Leben?
Gleich wie der aktive Schiedsrichter
die Frage für sich
beantwortet, zu Gelächter und
Diskussion kann es leicht kommen
bei diesem witzigen Spiel.
Der Schiedsrichter legt immer
ein Adjektiv aus, dem die
anderen Spieler passende
Begriffe aus ihrer Kartenhand
zuordnen müssen - und das
möglichst schnell, die letzte
Karte kommt nämlich nicht
mehr in die Auswahl. Auf dessen
Karte die Wahl des
Schiedsrichters fällt, erhält
einen Punkt, da kann es schon
von Vorteil sein, den Spieler
gut zu kennen. Das kommunikationsfördernde
Spiel hat
einen schnellen Einstieg und
macht mit all seiner Hektik
einfach Laune.





