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09.12.10

Campanile (Adventskalender 9)

Campanile_Cover_kl.png Nur wer ganz oben mitspielt, hat das Sagen. Stockwerk um Stockwerk treiben die Spieler die Türme in schwindelerregende Höhen und wetteifern darum, den größten Einfluss auf die Türme zu erlangen. Von Anfang an auf den richtigen Turm setzen und so zu bauen, dass dieser am höchsten wird, das ist das Ziel. Jeder will hoch hinaus, aber am Ende ist nur der Spieler mit dem meisten Einfluss allen anderen turmhoch überlegen. Das überzeugende und einfache Spielprinzip sorgt in allen Altersklassen für reichlich Spielspaß. Mit einfachen Regeln entwickelt sich dabei ein flottes, taktisches Legespiel. Da heißt es, sich zu entscheiden, ob man die unter der eigenen Kontrolle stehenden Türme schnell in den Himmel wachsen lassen soll oder lieber rechtzeitig den Einfluss der anderen Mitspieler auf schnell wachsende Türme überbieten will. Doch wer zu lange abwartet, wird von der plötzlich auftretenden Zwischenwertung überrascht und dann wird es schwierig den Verlust bis zum Spielende wieder hereinzuholen.

Campanile - Kurzübersicht

Für wen: Turmbauer und Kartenspieler
Preis: ca. 5,-
Spieler: 2-5 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 min
Auszeichnungen: -
Typ: Kartenspiel
Glücksfaktor: mittel
Autor: Hanno und Wilfried Kuhn
Verlag: DDD
Bezugsquelle: Amazon , Spielehandel

Tags: kartenspiel spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_mittel spieler_5 etwa_5_euro xmas2010 verlag:ddd

05.03.10

Spielevorstellung: 11 nimmt!

11nimmt.jpg6 nimmt! “ ist eines der erfolgreichsten Kartenspiele. Das originelle Ablegespiel um Zahlen und Hornochsen erfreut sich seit über 15 Jahren großer Beliebtheit und war das einzige Kartenspiel, das jemals den Deutschen Spielepreis gewann (OK, Dominion ist auch ein Kartenspiel, aber doch nicht in einer so kleinen Schachtel ;-) ) Die Karten von „11 nimmt!“ sehen bewusst ganz ähnlich aus: Zahlenkarten mit mehr oder weniger Hornochsen. Doch es spielt sich ganz anders. Man muss als erster alle Karten los werden. Wer am Ende der Runde noch Karten hat, dessen Hornochsen zählen als Minuspunkte. Reihum legt man eine Karte auf einen Ablagestapel ab, sofern die Zahl der abgelegten Karte maximal um zehn größer ist als die zuvor dort abgelegte Karte. Kann man das nicht, muss man einen Stapel nehmen und bekommt dazu eventuell noch einen Bullen. Außerdem werden in diesem Fall neue Ablagestapel mit Karten vom Nachziehstapel gegründet, so dass man immer mehr Ablegemöglichekeiten hat. Die Bullen (um auf diese zurückzukommen) helfen später, mehrere Karten auf einmal ablegen zu können. Glück spielt eine große Rolle, doch sollte man sich nicht scheuen, auch mal einen Stapel zu nehmen, um mit den Bullen später flexibler zu sein. Noch etwas: Es ist kein ausgewiesenes Lernspiel, aber der Zahlenraum bis 100 lässt sich so mit viel Spaß erkunden.

Was noch auffällt: Amigo hat sein ganzes Spieleprogramm in einen einheitlichen graphischen Rahmen gestellt. Das Rot fällt auf, auch wenn es nicht immer zur Gestaltung des restlichen Covers passt. Besonders schön ist die Altersangabe und eine grobe Kategorisierung des Spiels im rechten oberen Eck. Mir fehlt da nur noch die Anzahl der Spieler. Die findet man zwar auf der Seite, aber dazu muss man die Schachtel eben schon wieder drehen. Ein ähnliches Konzept hatte übriges Mattel schon mal vor über 20 Jahren.

11 nimmt!- Kurzübersicht

Für wen: Kartenspieler
Preis: ca 7,- Euro
Spieler: 2-7 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 30 min
Auszeichnungen: -
Typ: Kartenspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Wolfgang Kramer
Verlag: Amigo Spiele
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: kartenspiel spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel spieler_5 spieler_6 spieler_viele etwa_5_euro ablagespiel verlag:amigo

12.05.09

Spielvorstellung: Gespenster-ABC

Gespenster-abcIch stelle hier das Lernspiel Gespenster-ABC für Vorschulkinder oder junge Grundschüler vor. Ziel des Spieles ist es, die Kinder mit dem ABC vertraut zu machen. Hierzu gibt es die 26 Buchstabenkarten, einen Würfel, ein Gespenst sowie eine Spielanleitung mit verschiedenen Ideen, was mit dem Spielmaterial so alles gemacht werden kann. Zunächst das Gespenster-ABC an sich: Die Buchstabenkarten werden gemischt und im Kreis ausgelegt, die Alphabet-Vorlage wird auf den Tisch gelegt. Dann wird gewürfelt und das Kind darf entscheiden, in welche Kreisrichtung der nächste im Alphabet kommende Buchstabe liegt. Hat es die Aufgabe richtig gelöst, bekommt es die Karte. Dieses Spiel soll auch alleine spielbar sein, aber für mein Empfinden sollte hier immer ein Erwachsener oder ein geduldiges älteres Kind mitspielen, um die entsprechenden Hinweise zu geben. Sobald die Kinder älter sind, werden auch Varianten wie Stadt-Land-Fluss vorgeschlagen, nur eben mit Kartenziehen statt stummen Alphabet-Aufsagens.

Schön finde ich, dass die Karten ohne Bilder sind, so ist es insbesondere für 2-sprachige Kinder von Vorteil, da sie in jeder Sprache das Spiel verwenden können, in Abhängigkeit davon, wer gerade mitspielt. Aber es ist sicher kein Spiel, dass das Kind alleine spielen wird, doch gemeinsam mit einem Erwachsenen war es ganz amüsant und gab doch einigen Lerneffekt.

Gespenster-ABC - Kurzübersicht

Für wen: Vorschulkinder und junge Grundschüler
Preis: 6-7,-€
Spieler: ab 1 Person, für mich ab 2
Alter: ab 5 Jahren (bis so gegen 8 oder 9)
Spieldauer: Kindabhängig
Auszeichnungen: -
Typ: Lernspiel
Glücksfaktor: keiner
Verlag: HABA
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: kinderspiel spieler_1 lernspiel etwa_5_euro verlag:haba

29.06.07

Spielvorstellung: Die Siedler von Catan - Das Würfelspiel

catan_wuerfel.jpg Catan ist ja längst zu einer eigenen Marke geworden, auch wenn da noch irgendwo ein blaues Rechteck mit dem Kosmos-Logo auf jeder Schachtel ist. Und diese Marke wird konsequent ausgeschlachtet ausgebaut. So wird natürlich dem derzeitgen Trend zu Würfelspielen (Monopoly, Risiko, Würfel-Bingo, Heckmeck - um nur ein paar zu nennen) Rechnung getragen und Klaus Teuber wurde damit beauftragt, zum Thema passend ein Würfelspiel zu entwickeln.

Herausgekommen ist eine Art Siedler-Kniffel, das sich auch so ähnlich spielt. Die Symbolwürfel tragen die aus den Siedlern bekannten Rohstoffsymbole und auf der 6. Seite einen Goldklumpen (der allerdings nur sehr schlecht vom Erzklumpen zu unterscheiden ist). Man darf mit den 6 Würfeln bis zu dreimal würfeln und dabei immer Würfel rauslegen oder auch wieder zum Würfeln wieder aufnehmen. Mit dem Wurfergebnis kann man dann Strassen, Siedlungen, Städte und Ritter bauen (zwei Gold dürfen dabei in einen beliebigen Rohstoff getauscht werden), die in vorgegebener Reihenfolge auf einem Wertungsblatt mit einer Inselgrafik markiert werden. Für Strassen gibt es immer einen Punkt, sie sind aber nötig, die punkteträchtigeren Siedlungen und Städte bauen zu können. Diese bringen nacheinander auch immer mehr Punkte ein. Ritter bringen zwar nicht soviele Punkte, aber jeder Ritter bringt einmal im Spiel einen Rohstoff-Joker für einen bestimmten Rohstoff mit, so daß man manchen Würfelwurf so noch verwerten kann. Nach 15 Runden ist Schluss und wer am meisten Punkte hat, gewinnt. Das kann man natürlich auch alleine spielen, da keine Interaktion zwischen den Spielern stattfindet (sozusagen das absolute Gegenteil zu den Siedlern). Ich habe schon immer auch gerne Kniffel gespielt und so ist das Siedler-Würfelspiel mal eine schöne Abwechslung. Wer allerdings irgendwas Siedler-ähnliches erwartet, wird eher enttäuscht. Gut zu gebrauchen ist es auch als nettes Mitbringsel für Siedler-Fans, die ansonsten schon alles haben ;-)

Doch damit nicht genug. Klaus Teuber hat ursprünglich zwei Spielvarianten entwickelt. Die zweite hat er unter dem Namen Die Siedler von Catan – Das Würfelspiel „plus“ auf seiner Webseite veröffentlicht. Man kann die PDF-Datei mit der Anleitung hier herunterladen. Diese Variante ist dem Originalspiel näher, da man für Siedlungen und Städte jeweils 1 bzw. 2 Siegpunkte bekommt und der Spieler gewinnt, der zuerst 10 Siegpunkte erreicht. Außerdem gibt es jeweils Siegpunkte für die längste Strasse und die größte Rittermacht. Dadurch ergibt sich ein wesentlich spannenderer Wettlauf, der mir wesentlich besser gefallen hat als die 15 Würfelwürfe des Standardspiels. Diese Variante ist bestimmt das besser umgesetzte Würfelspiel. Prima, dass Klaus Teuber diese Variante kostenlos zur Verfügung stellt. Inzwischen ist die Nachfrage so groß, dass man sogar passende Wertungsblocks für die Plus-Variante bestellen kann. (Edit 6.11.2011: Link zum Bestellen ist ungültig und wurde entfernt.)

Die Siedler von Catan - Das Würfelspiel - Kurzübersicht

Für wen: Würfelspieler und Siedlerfans
Preis: 6,-
Spieler: 1-4 Personen
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: 15-30 min
Auszeichnungen: -
Typ: Würfelspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Klaus Teuber
Verlag: Kosmos
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel spieler_1 teuber etwa_5_euro wuerfelspiel Siedler_von_Catan verlag:kosmos

26.01.07

Bohnanza - Jubiläumsausgabe

Bohnanzadose.jpg Bohnanza ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele, was nicht nur am originellen Thema liegt, sondern weil beim Handeln und Tauschen immer alle Spieler in das Geschehen einbezogen sind. Und daß es nicht nur mir zu gefallen scheint, zeigt nun das 10-jährige Jubliäum. Nicht sehr viele Spiele schaffen es, so lange ununterbrochen im Sortiment eines Verlages zu sein. Unterstützt wurde dies im Laufe der Jahre auch durch eine Reihe von Erweiterungen, von denen das Erweiterungs-Set für mehr Spieler unbedingt zu empfehlen ist, da damit bis zu 7 Spieler um die Bohnen feilschen können.

Jetzt gibt es aus Anlaß des Jubiläums eine Sonderausgabe in einer Blechdose und goldenem Eindruck der Bohnentaler im Bohnometer auf den Karten. Wessen alte Schachtel also inzwischen ramponiert und abgegriffen ist, kann sie nun durch eine schöne und haltbarere Version ersetzen.

Seit kurzem kann man Bohnanza auch auf der Brettspielwelt online spielen.

Bohnanza - Kurzübersicht

Für wen: tauschfreudige Kartenspieler
Preis: 6,50 Euro
Spieler: 3-5 Personen
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 45 min
Auszeichnungen: Fairplay Bestes Kartenspiel 1997
Auswahlliste Spiel des Jahres 1997
Typ: Kartenspiel
Glücksfaktor: mittel
AutorUwe Rosenberg
Verlag: Amigo
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: kartenspiel spieler_3 spieler_4 onlinespiel gluecksfaktor_mittel spieler_5 handelsspiel etwa_5_euro verlag:amigo brettspielwelt

24.01.07

Neulich gespielt: Relikt

reliktc.jpg Archäologen auf der Spur nach sagenhaften Diamanten sind nicht erst seit Indiana Jones ein beliebtes Thema. Und so sehen wir auf den Spielkarten spannende Szenen mit Abenteurern im Dschungel und in Höhlen auf der Jagd nach Schätzen. Das ist schon wesentlich farbiger als das Vorgängerspiel von 1990 "Ex und Hopp", bei dem man nur Zahlen bei verschiedenen Entsorgungsarten bestaunen konnte.

Jeder Spieler bekommt eine Farbe zugelost, d.h. er erhält die Karte mit dem Zelt einer Farbe. Von jeder Karte sind Abenteuerkarten von 1-12 im Spiel, die gemischt den Stapel bilden, von dem jeder Spieler seine Handkarten erhält. Dann werden noch vier Schatzkarten aufgedeckt und jeder Spieler erhält einen Stapel eigener Aktionskarten, vom dem man auch drei zufällige Karten auf die Hand nimmt. Jede Runde kann man nun eine Aktionskarte spielen (aber jede nur einmal während des ganzen Spiels) und muß eine Abenteuerkarte an eine Schatzkarte anlegen. Die Anzahl der Diamanten auf der Schatzkarte gibt an, wieviele Abenteuerkarten an den jeweiligen Schatz angelegt werden müssen, bevor er einem Spieler zugeordnet wird. Den Schatz erhält der Spieler mit der höchsten Summe an Abenteuerkarten. Es gibt eine ganze Menge Schätze, die Minuspunkte bringen, wenn man keinen zweiten der gleichen Art am Ende unter dem Zelt liegen hat. So versucht man also Karten eigener Farbe möglichst an die wertvollen Schätze anzulegen. Wenn das Kartenglück ungnädig ist, muss man eben versuchen, den anderen Spielern die miesen Schätze zuzuschanzen. Mit den Aktionskarten gibt es noch einige weitere Eingriffsmöglichkeiten: so kann man z.B. die Zeltfarbe mit einem Mitspieler oder ausliegende Karten austauschen.

Auch wenn das Glück eine große Rolle spielt, man kann schon einiges aus seinen Karten machen. So sollte man z.B. darauf achten, daß man mit den einmaligen Aktionskarten auch einen Schatz gewinnen oder einem anderen Spieler aufdrücken kann, denn bis man wieder an der Reihe ist, wird sich zuviel verändert haben.
Andere Verlage hätten dieses Spiel vielleicht in eine größere Schachtel gepackt, bei Amigo gibt es keine Luft um die 120 Spielkarten, folglich ist der Preis auch niedrig und wer ein lockeres Kartenspiel für zwischendurch sucht, kann hier nichts falsch machen.

Relikt - Kurzübersicht

Für wen: Kartenspieler
Preis: 6,50 Euro
Spieler: 3-5 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 40 min
Auszeichnungen: -
Typ: Kartenspiel
Glücksfaktor: hoch
Autor: Rüdiger Dorn
Verlag: Amigo
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

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11.01.07

Spielvorstellung: Monstermaler

monstermaler.jpg Was kommt dabei heraus, wenn 3 Spieleautoren zusammensitzen? Natürlich ein Spiel! Dabei ist es nicht mal etwas sensationell Neues, sondern nur (!) die Übertragung des bekannten Prinzips der Kettensätze, bei denen ich nicht weiß, was der Vorgänger geschrieben hat, auf ein anderes Medium. Manchmal ist es so einfach, da fragt man sich, warum man diese Spielidee nicht schon längst selbst hatte :-)

Das Spiel besteht aus einem dicken Block Papier. Jeder Spieler erhält pro Spielrunde ein neues Blatt, das schwach eine graue Skizze eines stehenden Menschen zeigt. Jetzt faltet jeder sein Blatt senkrecht in der Mitte, sucht sich eine Person aus, die er zeichnen will und vermerkt dies auf der Rückseite (wem selbst keine passende Figur einfällt, sucht sich eine Person aus der Liste auf der Rückseite). Dann zeichnen alle Spieler gleichzeitig die linke Häflte ihrer Figur. Danach wird das gefaltete Blatt umgedreht und an den linken Nachbar weitergegeben. Dieser schaut nach, was er zeichnen soll und zeichnet die rechte Hälfte, ohne die linke Hälfte gesehen zu haben. Sind alle "Kunstwerke" fertig, werden sie der Reihe zum Raten nach vorgestellt. Wer als erster die dargestellte Figur errät, bekommt das Blatt als Punkte. Die Zeichner sind gut beraten, so zu zeichnen, dass die Mitspieler die Figur erraten, denn sonst erhalten sie beide einen Minuspunkt.

Leider habe ich keine Zettel der letzten Partien aufgehoben, um mal ein Beispiel zeigen zu können. Es entstehen lustige Zeichnungen und meist ergänzen sich die dargestellten Attribute der beiden Spieler gut. Das Spiel ist besonders gut in großen Spielrunden aller Altersstufen. Besonders gelacht haben wir, als in einer Runde gleichzeitig von 3 Spielern Bernd das Brot gewählt wurde :-))
Da sich der Block nach einigen Runden aufbraucht, gleich mehrere Blocks auf Vorrat bestellen, bei dem Preis ist das bestimmt kein Problem.

Monstermaler - Kurzübersicht

Für wen: Alle, die ein flottes Ratespiel suchen
Preis: 2,90 Euro
Spieler: 4 und mehr Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 20-30 min
Auszeichnungen: -
Typ: Ratespiel
Glücksfaktor: ohne
Autor: Friedemann Friese, Marcel-André Casasola Merkle und Andrea Meyer
Verlag: 2F-Spiele, Casasola und BeWitched
Bezugsquelle: Direktbezug, Spielehandel

Tags: spieler_4 spieler_5 spieler_6 spieler_viele gluecksfaktor_ohne etwa_5_euro partyspiel ratespiel verlag:2f

22.12.05

Mamma Mia! (Weihnachtsgeschenk-Tipp)

Mamma Mia! Pizza-Kartenspiel Du suchst noch eine Kleinigkeit als Weihnachtsgeschenk für einen begeisterten Hobby-Koch oder einen Pizzafan? Da hätten wir einen Tipp für dich: Mamma Mia! Es stammt von Udo Rosenberg, der auch das bekannte Kartenspiel Bohnanza entwickelt hat.

Bei Mamma Mia! backen die Spieler gemeinsam Pizzen - allerdings nur mi Spielkarten. Für echte Pizzabäcker haben wir auch ein sehr leckeres Rezept für Pizza vom Pizzastein. Die schmeckt zum Spiel natürlich ganz hervorragend. Aber zurück zum Spiel: Es gibt verschiedene Karten mit Zutaten für den Pizzabelag (Pepperoni, Oliven, Pilze, Salami, Anannas) von denen jeder Spieler zum Spielbeginn sieben Stück aufnimmt. Daneben gibt es verschiedene Pizzabestellungen, die bestimmte Zutaten für den Belag voraussetzen. Hiervon bekommt jeder Spieler am Anfang eine Bestellung auf die Hand.

Nun werden reihum Zutatenkarten in den "Ofen", d.h. auf einen gemeinsamen Kartenstapel, gelegt. Dies geschieht nur mit einer Zutat, jedoch in beliebiger Menge, und verdeckt. Jeder Spieler sagt dabei an, was er in den Ofen legt. Ist er der Meinung, dass der Ofen nun genügend Zutaten für seine Pizzabestellung enthält kann er noch seine Bestellung mit hinein legen. Danach nimmt der Spieler wieder Karten auf um seinen Kartenvorrat aufzufüllen.

Sind alle Karten ausgespielt, wird der Ofen geöffnet. Dazu werden der Reihe nach die Zutaten sortiert. Stößt man dabei auf eine Pizzabestellung eines Spielers, so wird geschaut, ob zu diesem Zeitpunkt genügend Zutaten-Karten im Ofen sind um die Pizza zu backen. Ist dies nicht der Fall, kann der Spieler die Pizza noch mit Karten aus seiner Hand ergänzen. Eine vollständige Pizza zählt als gebacken und die Zutaten werden aus dem Ofen genommen. Auf diese Weise wird der ganze Ofen ausgewertet. Danach wird eine weitere Runde gespielt. Nach drei Runden gewinnt der Spieler, der die meisten Pizzen erfolgreich gebacken hat.

Das Spiel ist sehr interessant und macht Appetit auf eine echte Pizza. Einziger Nachteil ist die Anleitung, die stellenweise etwas unklar bleibt. In der neuen Auflage ist diese geändert worden und kann online eingesehen (PDF) werden. (Edit am 6.11.2011: Link entfernt, PDF nicht mehr verfügbar.) Wer das Spiel mag, wird auch an Sole Mio Gefallen finden. Es handelt sich um eine unabhängig spielbare Erweiterung von Mamma Mia! mit neuen und kombinierten Zutaten sowie schwierigeren Pizzabestellungen.

Mamma Mia! - Kurzübersicht

Für wen: Hobbyköche, Pizza-Fans
Preis: ca. 7,00€
Spieler: 2-5 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 40 Minuten
Auszeichnungen: Auswahlliste Spiel des Jahres 1999, 8. Platz Deutscher Spiele Preis 1999
Typ: Kartenspiel, Sammelspiel mit gemeinsamer Sammlung
Glücksfaktor: mittel
Autor: Uwe Rosenberg
Verlag: Abacusspiele
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: kartenspiel spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_mittel spieler_5 sammelspiel etwa_5_euro xmas2005

05.12.05

Bohnanza (Weihnachtsgeschenk-Tipp)

Bohnanza - Ich glaub' es hackt Bohnanza ist ein kurzweiliges Kartenspiel, dass in keiner Spielesammlung fehlen sollte. Äußerlich besticht das Spiel durch ein liebevolles und lustiges Design der Karten, aber es ist auch immer spannend, lustig und trotzdem auch taktisch interessant. Das Ziel ist es durch den Anbau von Bohnen reich zu werden. Dafür gibt es 8 verschiedene Bohnenarten mit verschieden hohen Erträgen, dennoch muss man darauf achten nur wenige Sorten anzubauen, da man sonst ohne Ertrag ernten muss.

Zu Spielbeginn erhält jeder Spieler 5 Karten, anders als bei den meisten Kartenspielen ist es aber nicht erlaubt diese zu sortieren, da die Reihenfolge dieser Karten sehr wichtig ist. Die übrigen Karten bilden den Zugstapel, sobald dieser 3 mal leer wurde, endet das Spiel.

Zu Beginn einer Spielrunde muss der aktive Spieler die erste Karte und darf die zweite seiner Handkarten anbauen Anbauen bedeutet diese auf eines seiner Bohnenfelder zu legen. Dabei darf er aber nur gleiche Bohnen aufeinander legen. Da man meist nur 2 Felder hat, muss man eventuell zuerst ein Feld abernten, dazu aber später mehr.
Danach deckt der Spieler 2 Karten des Zugstapels auf und eröffnet damit den interessanten Teil des Spiels. Aller Wahrscheinlichkeit nach passen nicht alle aufgedeckten Bohnenkarten auf die eigenen Felder, daher kann man nun versuchen mit anderen zu Handeln, um die vorhandenen Bohnen gegen besser passende einzutauschen. Dabei wird ebenfalls mit den Handkarten gehandelt, d.h. man kann versuchen seine ersten Handkarten zu vertauschen, da man diese als nächstes anbauen müsste, diese aber nicht zu den eigenen Bohnensorten passen. Sollten Bohnenkarten übrig bleiben, so muss der Spieler sie am Ende anbauen, auch wenn er dafür Felder abernten muss. Am Ende des Zuges zieht der Spieler noch 3 Karten von Stapel nach. Sollte dabei der Stapel leer werden, wird der Ablagestapel neu gemischt und bildet den neuen Zugstapel.

Was bedeutet nun das Abernten eigentlich? Dadurch erzielt man zweierlei, zum ersten wird das Bohnenfeld wieder frei. Zum anderen und wichtigeren bringt es auch Geld und zwar abhängig davon wieviele Bohnenkarten aufeinander liegen und wie selten diese Bohnenkarten sind. Dabei bringen mehr Karten natürlich auch höhere Erträge, deswegen ist es unangenehm zu früh Feld ernten zu müssen. Auf den Bohnen steht immer, wieviele Karten wieviel Gewinn bringen. Je seltener die Karten sind, desto mehr Geld erhält man für weniger Karten. Insbesondere bringen Felder mit nur einer Karte nie einen Ertrag, aber es gibt auch Bohnenarten, die erst ab 4 Karten anfangen Geld zu bringen. Beim Abernten nimmt man jedenfalls die Karten, legt soviele, wie der Gewinn beträgt zur Seite und den Rest auf den Ablagestapel.

Sollte man irgendwann der Meinung sein, das 2 Bohnenfelder zuwenig sind, so kann man sich auch ein Drittes kaufen, aber dies will wohlüberlegt sein, da das Geld eventuell am Ende fehlt.
Und Geld ist wichtig, da es das einzige ist, nachdem am Spielende gewertet wird. Der reichste Spieler gewinnt.

Das Spiel ist sehr bekannt und daher existieren auch viele offizielle und inoffizielle Erweiterungen dazu, aber auch Spiele, die nur noch das Setting gemeinsam haben.

Bohnanza - Kurzübersicht

Für wen: Alle
Preis: ca. 6,00 €
Spieler: 3-5 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Minuten
Auszeichnungen: Auswahlliste "Spiel des Jahres" 1997
Typ: Handelsspiel
Glücksfaktor: mittel
Autor: Uwe Rosenberg
Verlag: Amigo
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_mittel spieler_5 handelsspiel etwa_5_euro xmas2005

30.10.05

Die Fugger - Kaufleute in Augsburg von Klaus-Jürgen Wrede

Die Fugger - Ein Kartenspiel von Klaus-Jürgen Wrede

Dieses kleine und nette Kartenspiel habe ich mir soeben an Stand CBB.007 bei Adlung-Spiele gekauft. Die Spieler agieren als Kaufleute in Augsburg und müssen in jeder Runde Waren kaufen und verkaufen. Die verkauften Warenmengen bestimmen dabei die Werte der Waren. Die Werte der Waren können über das eigene Ausspielen der Waren beeinflusst werden.

Das Spiel ist in verschiedene Runden gegliedert, wobei eine Runde endet, wenn fünf Karten dieser Warenart ausgespielt worden sind. Danach erhält jeder Spieler für seine ausgespielten Waren bestimmte Guldenbeträge. Das Spiel endet, wenn einer der Spieler 100 Gulden erreicht. danach erfolgt die Endabrechnung, bei der auch noch zuvor gedrückte Karten zur Wertung kommen. Es gewinnt der Spieler, der nach dieser Endabrechnung die meisten Gulden hat.

Das Spiel selbst stammt von dem bekannten Carcassonne-Autor Klaus-Jürgen Wrede. Mitentwickelt haben es B. Naegele, M. Andersch und K. Adlung. Der Vertrieb erfolgt über Adlung-Spiele.

Stand: CBB.007
Listenpreis: 6,50€ (Messepreis: 6,00€) Spielerzahl: 2-4 Personen
Spieletyp: Kartenspiel, Handelsspiel
Spieleralter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 30-45 Minuten
Glücksfaktor: Durchschnittlich, die gezogenen Karten können strategisch geschickt ausgespielt werden
Bezugsquelle: Update 30.12.2011: Keine Bezugsquelle mehr bekannt. Wer eine kennt bitte in den Kommentaren anmerken. Danke!

Tags: kartenspiel spieler_2 spieler_3 spieler_4 handelsspiel etwa_5_euro

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