Spielvorstellung: Sagaland (Spiel des Jahres 1982)

Die Wiederauflage dieses Spiels nach 25 Jahren (ganz so lange war es allerdings nicht aus dem Handel) gibt mir die Möglichkeit, die Liste der Vorstellungen der Spiel des Jahres-Spiele zu ergänzen. Über die neue Grafik kann man geteilter Meinung sein, ich finde sie sehr bunt, meiner (immerhin fast 17-jährigen) Tochter gefällt sie dagegen besser. Natürlich liegen auch hier eine Generation Grafikdesign und Sehgewohnheiten dazwischen.
Im Märchenreich wird ein Nachfolger und Erbe des alten Königs gesucht. Dieser Stoff für zahlreiche Märchen muß auch hier als Hintergrund herhalten. Wer also die Nachfolge antreten will, muss den König als erster zu drei Verstecken von sagenhaften Dingen führen. Gesucht sind u.a. die Stiefel des gestiefelten Katers, die goldene Kugel des Froschkönigs oder der Gürtel des tapferen Schneiderleins. Zu finden sind die 13 Gegenstände unter den Bäumen im Wald des Sagalands. Die Spieler starten alle im Dorf und durchstreifen den Wald (ganz traditionell von zwei Würfeln getrieben und wer auf einen anderen trifft, schickt ihn in's Dorf zurück), immer wenn sie an einen der 13 Bäume kommen, dürfen sie darunter schauen und müssen sich den dargestellten Gegenstand merken. Der König ist nun wählerisch und gibt sich nicht mit dem erstbesten Gegenstand zufrieden, er will immer einen ganz bestimmten sehen, was mit einer offenen Fragekarte im Schloß angezeigt wird. Wer also glaubt, die Lage des gefragten Gegenstands zu kennen, zieht in's Schloß und benennt einen Baum. Er darf dann unter den Baum schauen und wenn es der richtige ist, bekommt der Spieler die Karte und bleibt im Schloß, kann also in der nächsten Runde einen neuen Rateversuch für die nächste Karte machen. Ist es der falsche geht's zurück in's Dorf am anderen Ende des Spielplans. Durch das Würfeln eines Paschs kann man zaubern, d.h. man hat alternativ zum Gehen noch einige Sonderaktionen: direkt zu einem Baum seiner Wahl springen, direkt zum Schloß vorrücken oder die Fragekarten neu mischen und eine neue Karte aufdecken.
Sagaland hat sicher einen einfachen Spielablauf, aber ich finde auch nach 25 Jahren hat es vor allem für Familien mit Kindern nichts von seinem Reiz verloren. Folgerichtig hat der Verlag die Altersangabe auch auf sechs Jahre gesenkt.
Rechts das Schachtelbild der Originalausgabe, die man wegen der langen Erhältlichkeit sicher auch auf Flohmärkten finden kann.
Sagaland - Kurzübersicht
Preis: ca. 15,- €
Spieler: 2-6 Personen
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: 60 min
Auszeichnungen: Spiel des Jahres 1982
Typ: Gedächtnis, Würfelspiel
Glücksfaktor: mittel
Autor: Alex Randolph, Michael Matschoss
Verlag: Ravensburger
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel
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Was findet der Spieler an
der Reihe als "unbeholfen"?
Clowns, einen Platten
haben, Flirten, der erste
Schultag oder sein Leben?
Gleich wie der aktive Schiedsrichter
die Frage für sich
beantwortet, zu Gelächter und
Diskussion kann es leicht kommen
bei diesem witzigen Spiel.
Der Schiedsrichter legt immer
ein Adjektiv aus, dem die
anderen Spieler passende
Begriffe aus ihrer Kartenhand
zuordnen müssen - und das
möglichst schnell, die letzte
Karte kommt nämlich nicht
mehr in die Auswahl. Auf dessen
Karte die Wahl des
Schiedsrichters fällt, erhält
einen Punkt, da kann es schon
von Vorteil sein, den Spieler
gut zu kennen. Das kommunikationsfördernde
Spiel hat
einen schnellen Einstieg und
macht mit all seiner Hektik
einfach Laune.













Für den kleinen Spielehunger zwischendurch: Auch wenn dieses Fußballspiel recht einfach und überschaubar ist, so ist es doch recht anspruchsvoll zu spielen. Die Regeln sind sehr einfach und schnell zu erlernen. Ein Spiel dauert in der Regel nur wenige wohlüberlegte Züge.
