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01.02.06

Tikal: Spiel des Jahres 1999

Tikal: Spiel des Jahres 1999 In Tikal leiten die Spieler Expeditionen in den Dschungel Amerikas. Dabei entdecken sie alte Tempel und sammeln Schätze.

Der Spielplan besteht zu Beginn aus dem Hauptlager und unentdecketem Dschungel, der in grosse Sechsecke aufgeteilt ist. Diese werden im Laufe der Erkundung mit Geländefeldern überdeckt werden. Die Geländefelder werden daher zu Spielbeginn gemischt, genauso so wie die Tempelplättchen, welche den Wert eines Tempels angeben.

Die Spielzüge eines Spieler sind in 2 Teile unterteilt. Zuerst muss der Spieler ein Geländefeld aufdecken und anlegen. Dabei gibt es einfach leere Felder, Grabungen, Tempel oder Vulkane. Sollte ein Vulkan aufgedeckt werden, so wird dieser angelegt und eine Wertungsrunde findet statt.

Auf jeden Fall muss das Feld dann angelegt werden, und zwar so, dass es von mindestens einem Feld erreicht werden kann (Ausnahme: niemand will den Vulkan betreten). Damit ein Feld von einem benachbarten Feld erreicht werden kann, muss an der Kontaktstelle mindestens eine Steinplatte abgebildet sein, aber es ist egal auf welcher Seite.

Im zweiten Teil des Zuges hat der Spieler nun 10 Aktionspunkte zur Verfügung für Taten seiner Expedition. Damit kann er für eine Aktion einen Expeditionsteilnehmer auf ein Lager stellen. Die Teilnehmer können auch von Feld zu Feld bewegt werden, das kostet aber soviele Aktionen, wie Steinplatten überquert werden. Ausserdem kann man für mehr Aktionspunkte Schätze ausgraben, sofern die Grabung noch nicht komplett gepluendert ist. Oder man legt Tempelebenen frei, was den Wert des Tempelfelds erhöht. Damit man dabei auch nur sich hilft, kann man auch einen Tempel mit einem Wächter schützen. Dann erhält nur der Besitzer des Beschützers Siegpunkte für den Tempel bei einer Wertung. Schlussendlich kann man auf einem freien Feld ein Camp errichten oder mit anderen Spielern Schätze tauschen. Dabei gibt man einen Schatz an einem Mitspieler und nimmt einen anderen zurück. Apropos Schätze: Diese sind dargestellt durch Plättchen mit Symbolen darauf, wobei je 3 Plättchen dasselbe Symbol haben. Je kompletter die eigenen Sets sind, desto mehr Punke sind sie wert. Ausserdem kann man anderen Spielern keine Paare wegtauschen.

Durch Vulkane und das Spielende finden Wertungsrunden statt. Dazu erhält der erste Spieler 10 Aktionspunkte, verwendet diese und dann wird für diesen Spieler gewertet. Dann erhält der nächste 10 Aktionspunkte und wertet danach, bis alle gewertet haben. Bei der Wertung erhält man Punkte für Schätze, nämlich 1 für einzele Schätze, 3 für 2 Schätze und für ein Komplettes Set sogar 6 Punkte. Ausserdem erhält man Punkte für Tempel, bei denen man eine Mehrheit hat, oder die man geschützt hat.

Das Spiel endet, sobald das letzte Geländefeld aufgedeckt wurde. Dann findet eine letzte Wertungsrunde statt und wer dann am meisten Punkte gemacht hat, hat gewonnen.

Tikal - Kurzübersicht

Für wen: Schatzsucher, Archäologen, Planer
Preis: ca. 30 Euro
Spieler: 3-4 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 90 Minuten
Auszeichnungen: Spiel des Jahres 1999
Typ: Sammelspiel/ Legespiel
Glücksfaktor: keiner
Autor: M. Kiesling / W. Kramer
Verlag: Ravensburger
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

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15.01.06

Das elektronische Brettspiel

Wir haben euch hier immer wieder Spiele vorgestellt, die neben der Spielidee auch mit besonders schöner Haptik aufwarten können: TAC, Tabuluna Trio Trio und Carrom sind nur einige Beispiele. Diese Spiele machen einfach besonders viel Spaß. Und dann kommt so eine Elektronikbude daher und will ein elektronisches Spielbrett entwickeln. Im Prinzip handelt es sich bei dem "Entertaible" der Firma Philips um ein großes LCD-Display mit Softwareschnittstelle. Sicherlich: Das Kaufen neuer Spiele wird damit viel einfacher - aber der Spielspaß wird wohl teilweise auf der Strecke bleiben. Danke, da spiele ich doch lieber mit einem echten Brettspiel!

via: bLogitech

Tags: brettspiel technik

13.12.05

Metro (Weihnachtsgeschenk-Tipp)

Metro von Queen Games In Metro bauen die Spieler an der Pariser Metro. Jeder Spieler hat seine eigenen Bahnhöfe und versucht die lukrativstens, also längsten Strecken besitzt.

Zu Beginn setzen alle Spieler ihre Züge auf das Spielfeld. Dadurch wird eine faire Startposition gewährleistest. Ausserdem erhält jeder Spieler ein Schienenplättchen. Die Spieler kommen reihum zum Zug. Dabei darf man ein Schienenplättchen ein an einen Bahnhof oder an schon vorhandene Schienenplättchen anlegen. Dabei muss man gut abwägen, ob man eigene Schienenstrecken verlängern oder andere verkürzen will, und ob man damit nicht einem dritten Spieler zu viel hilft. Das Schienenplättchen, das man legt, ist entweder das Verdeckte, das man schon hat, oder (falls diesen einem nicht gefällt) ein zufälliges aus dem Stapel. Falls man das eigene Plättchen wählt, zieht man am Ende natürlich eines nach.

Jedesmal wenn eine Bahnlinie geschlossen wird, also ununterbrochen von einen Startbahnhof wieder am Rand oder in der Spielfeldmitte endet, so wird die Strecke gewertet. Dabei wird die Strecke abgelaufen und jeder Schritt zählt einen Punkt. Daher kann man mit raffinierter Bauweise auch Plättchen mehrfach zählen lassen, indem man diese über Schleifen mehrfach durchläuft. Ausserdem werden die Punkte verdoppelt, wenn die Bahnstrecke in der Mitte endet.

Das Spiel endet, wenn es keine freien Plätze mehr auf dem Spielfeld gibt. Der Spielplan ist so konstruiert, dass dann auch alle Strecken wieder an einem Bahnhof enden und daher gewertet wurden. Die höchste Punktezahl gewinnt wiedereinmal das Spiel.

Metro - Kurzübersicht

Für wen: Eisenbahnfans, Planer, Städtebauer
Preis: ca 20 &euro
Spieler: 2-6 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca 60 Minuten
Auszeichnungen: -
Typ: Aufbauspiel, Anlegespiel
Glücksfaktor: mittel
Autor: Dirk Henn
Verlag: Queen Games
Bezugsquelle: Spieleoffensive, Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_mittel spieler_5 spieler_6 etwa_20_euro taktikspiel aufbauspiel brettspiel xmas2005

12.12.05

Timbuktu (Weihnachtsgeschenk-Tipp)

Timbuktu von Queen Games In Timbuktu versucht man seine reiche beladenen Kamele nach Timbuktu zu bringen ohne das zu viele Waren gestohlen werden. Leider wird die Karawane regelmässig überfallen und man weiss nur von wenigen Räubern wo diese zu schlagen werden.

Zu Beginn des Spiels platzieren die Spieler ihre Kamel auf den Startfelder. Ausserdem werden die Kamele mit den Warenplättchen beladen. Das Spiel selbst ist in Etappen unterteilt. In jeder Etappe werden zuerst sogenannte Diebeskarten verteilt, dann die Kamele bewegt und am Ende die Diebeskarten ausgewertet.

Bei der Verteilung erhält einfach jeder Spieler einen Satz Diebeskarten. Dieser gibt zwei Koordiaten an, an denen bestimmte Waren geklaut werden.
Bei der Bewegung der Kamele ziehen die Spieler reihum eines ihrere Kamele auf das nächste Etappenfeld. Dabei ist zu beachten, dass die Pferche, auf die die Kamele ziehen können, der Reihe nach aufgefüllt werden müssen, d.h. man kann sich nicht auf die fünfte Position setzen, wenn die vierte noch nicht besetzt ist. Dabei gibt es auch Tauschfelder. Wenn diese besetzt werden, geben die Spieler ihre Diebeskarten an ihren linken Nachbar weiter. Dadurch erhält man wieder ein wenig mehr Informationen, wo Räuber zuschlagen werden. Nachdem alle Kamele auf dem nächsten Etappenfeld angekommen sind, beginnt die letzten Phase. In dieser werden die Diebeskarten schliesslich ausgewertet. Pro Satz Karten werden also die Kamele geprüft, die an den angegeben Koordinaten stehen. Dabei werden alle Waren von diesen entfernt, die laut Karten geklaut werden.

Am Spielende erhalten die Spieler Punkte für die Waren, die sie bis nach Timbuktu bringen konnten. Die Punkteanzahl ist dabei abhängig von der Seltenheit der Ware. Tatsächlich ist die Punkteanzahl gleich der Zahl, wie häufig die Ware gestohlen wurde. Wie üblich gewinnt man mit der höchsten Punktezahl.

Timbuktu - Kurzübersicht

Für wen: Wüstenfans, Logiker
Preis: ca. 25 &euro
Spieler: 3-5 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Minuten
Auszeichnungen: -
Typ: Kombinationsspiel
Glücksfaktor: mittel
Autor: Jo Hartwig
Verlag: Queen Games
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_mittel spieler_5 etwa_30_euro brettspiel xmas2005 deduktionsspiel

08.12.05

Spiel des Jahres 2004: Zug um Zug (Weihnachtsgeschenk-Tipp)

Zug um Zug - Spiel des Jahres 2004 In Zug um Zug ist ein Eisenbahnspiel, in dem man möglichst viele Städte bereisen muss. Dazu fährt fährt man Zug um Zug an die verschiedenenen Zielstädte. Man erhält sowohl für bereiste Strecken als auch für Zielkarten Punkte.

Das Spiel wird auf einer angepassten Karte von Amerika gespielt, darauf sind verschiedene Bahnstrecken aufgezeichnet. Ausserdem gibt es 2 Arten von Spielkarten, Zielkarten und Wagenkarten. Zu Beginn erhält man 4 Wagenkarten und 3 Zielkarten, wobei man bis zu 2 Zielkarten wieder ablegen darf In jedem Zug muss der Spieler eine von 3 Optionen wahrnehmen. Er kann 2 Wagenkarten ziehen, oder 3 Zielkarten ziehen von denen er mindestens eine behalten muss oder er nutzt eine Strecke in dem er so viele Wagenkarten ausspielt, wie die Strecke lang ist. Dann markiert er die Strecke mit seinen Wagonspielsteinen und erhält Punkte abhängig von der Länge der Strecke.

Bei Spielende erhalten die Spieler noch Punkte für Zielkarten, die mit dem Netz aus eigenen Strecken erreichbar sind und Punktabzug für nicht erfüllte Zielkarten. Wie üblich gewinnt derjenige mit den meisten Punkten.

Für Spieler, die lieber in Europa reisen wollen, gibt es auch Zug um Zug Europa. Diese Version ist neuer und bringt leicht überarbeitete Regel mit sich, die sich aber positiv auf den Spielverlauf auswirken. So gibt es zusätzlich Bahnhöfe, die es erlauben fremde Strecken zu befahren, und zu Spielbeginn eine Spielkarte, die eine hohe Distanz hat, und daher auch viele Punkte bringt.

Zug um Zug - Kurzübersicht

Für wen: Eisenbahnfans, Reisefreudige Personen, Wegeplaner
Preis: ca. 30 €
Spieler: 2-5 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 30-60 Minuten
Auszeichnungen: Spiel des Jahres 2004
Typ: Aufbauspiel
Glücksfaktor: mittel
Autor: Alan R. Moon
Verlag: Days of Wonder
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_mittel spieler_5 25_bis_50_euro spiel_des_jahres aufbauspiel etwa_30_euro brettspiel xmas2005 eisenbahnspiel

29.10.05

Spielvorstellung: Taxi and the city

Taxi and the city - Gesellschaftsspiel

Unser erster Messebeitrag ist eine Spiele-Neuvorstellung: Das Simulationsspiel Taxi and the city von DiceBoxx wurde erstmalig auf der Essener Spielemesse vor zwei Wochen vorgestellt.

Die Spieler agieren als Taxifahrer in einer Stadt, die auf dem Spielplan abgebildet ist. Zur Zeit gibt es als erste Spielvariante die Stadt Wiesbaden mit stadttypischen Straßenverläufen und Gebäuden wie dem hessichen Landtag. Diese Fahrtziele sind auch auf den Spielkarten als Fotos abgebildet. Als Taxifahrer muss der Spieler Fahraufträge übernehmen oder anderen Spielern wegschnappen. Pro Fahrt gibt es einen Verdienst, der über zusätzliche Ereigniskarten erhöht (Trinkgeld) oder vermindert (geblitzt worden) wird.

Die Straßen sind in Felder unterteilt, die man anhand der Würfelaugen in jedem Zug ziehen darf. Dabei wird mit bis zu drei Würfel (davon einer mit nur Augen 1 bis 3) gewürfelt. Um das Würfelglück stark einzuschränken dürfen Kurven und die Fußgängerzone nur mit Werten bis zu 3 befahren werden. Dazu dürfen die Würfel auch umgedreht werden, d.h. aus einer 1 wird eine 6, so dass dem Spieler extrem viele Zugkombinationen zur Auswahl stehen.

Wir haben einige Runden des Spiels mit einem der Entwickler gespielt und man merkt, dass die Entwickler beide früher auch Taxi gefahren sind. Faktoren wie der Straßenverlauf, Fahrgastwünsche und Folgeaufträgen lassen einen realitätsnahen Spieleindruck entstehen. Echten Taxifahrern wie dem Taxiblogger dürfte dieses Spiel sicher gefallen.

Taxi and the city - Kurzübersicht

Preis: 29,50€
Spieler: 2-6 Personen
Alter: Ab 10 Jahren
Für wen: Taxifahrer
Typ: Simulationsspiel, Strategiespiel
Glücksfaktor: relativ hoch jedoch stark beeinflussbar
Bezugsquelle: Beim Hersteller DiceBoxx erfragen

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 spieler_5 spieler_6 gluecksfaktor_wenig etwa_30_euro brettspiel simulationsspiel

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Dieses Weblog informiert über Brettspiele bzw. Gesellschaftsspiele. Inhalte sind die Vorstellung von alten und neuen Spielen, Spielstrategie, Spielzubehör, Spielanleitungen, etc.
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