Kinderspiel des Jahres 1998: Zicke Zacke Hühnerkacke

Ein absolutes Familienspiel kann ich hier vorstellen. Jeder Spieler ist ein Huhn mit 1 Feder. Ziel des Spieles ist es, die anderen Hühner zu überholen, um ihnen die Schwanzfeder zu ziehen und bei sich selber anzuheften. Doch voran kommt man nur, wenn man weiß, wo das Motiv des vor einem liegenden Eis denn auf den verdeckten Motivplättchen in der Mitte versteckt ist. Je mehr Plättchen der Spieler in der richtigen Reihenfolge aufdeckt, umso weiter kann er ziehen. Deckt er ein falsches Plättchen auf, endet der Zug und der nächste ist an der Reihe. Genau wie bei Memory sind die Kinder hier gegenüber den Erwachsenen klar im Vorteil. Trotzdem hat man auch als "großer" Mitspieler seinen Spaß, denn die Motive sind echt witzig gestaltet und liebevoll illustriert. Die Hühner sind schön groß und aus Holz, auch die Federn sehr stabil, so dass sie auch nach häufigem Bespielen noch schön sind, auch kleineren Kindern gut in der Hand liegen und manchen Wutausbruch unbeschadet überstehen. Wir haben das Spiel selber noch nicht so lange, doch einige Nachbarskinder kommen manchmal nur deswegen bei uns vorbei. Es ist ein echter Klassiker geworden und den Sonderpreis Kinderspiel hat es sich echt verdient.
Das Spiel hat echt das Zeug zum Klassiker. Es kann bereits mit 4-jährigen gespielt werden und auch als Erwachsener hat man noch seinen Spaß daran. Außerdem ist es echt langlebig, was von vielen Spielen für dieses Alter leider nicht behauptet werden kann. Ich kann es echt nur wärmstens empfehlen! Wer mit bis zu 6 Spielern loslegen möchte, braucht die Erweiterung Zicke Zacke Entenkacke, bei der nicht nur Enten, sondern auch noch Häufchen mit ins Spiel kommen.
Zicke Zacke Hühnerkacke - Kurzübersicht
Preis: 25-30 €
Spieler: 2-4 Personen
Alter: ab 4 Jahren (geht auch ab 3, sobald das Kind Memory kann)
Spieldauer: ca. 15 Minuten
Auszeichnungen: Kinderspiel des Jahres 1998, Deutscher Kinderspielepreis 1998, As d`Or - Jeu de l`Année 2002 - Kinderspiel
Typ: Gedächtnis
Glücksfaktor: gering
Autor: Klaus Zoch
Verlag: Zoch
Bezugsquelle: Amazon
Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_wenig kinderspiel 25_bis_50_euro gedächtnisspiel verlag:zoch













Zwar gibt der Verlag eine Mindestspielerzahl von drei an, das Spiel entfaltet aber seinen vollen Reiz erst mit einer größeren Besetzung ab 5 Spieler. Die Schwierigkeit der Aufgaben passt sich dabei flexibel der Spielerzahl an, da jeder Spieler als Teil seines Zuges auch das Böse voranbringen muss. Die erste Partie sollte man wie in der Spielregel empfohlen ohne den Verräter spielen, gegen das Spiel zu gewinnen ist für Neulinge schon schwierig genug. Doch bei einer Partie wird es selten bleiben, die Herausforderungen sind reizvoll, das Spielgeschehen bezieht immer alle Spieler ein und ab der zweiten Partie macht es die Suche nach dem Verräter noch spannender. Wie bereits in der Einleitung geschrieben: ein einzigartiges Spiel!

Letzte Woche war es dann endlich mal soweit, ich konnte das bei den Spieltagen in Essen hochgelobte Spiel endlich mal selbst ausprobieren. Und, um es gleich vorweg zu sagen, es hat mir gefallen und das nicht nur, weil ich gleich die erste Partie gewonnen habe. Es geht darum, dass Erfinder in der Renaissance diverse Erfindungen bauen. Dazu benötigt man Rohstoffe, Arbeitskräfte und Zeit. Die zur Verfügung stehenden Aufträge liegen offen aus und man wählt sie geheim aus, indem man die nötigen Rohstoffe unter das daran arbeitende Labor legt. Später werden dem Labor Arbeitskräfte zugeteilt, die jeweils eine Mannwoche pro Runde daran arbeiten. Hat man die Erfindung fertiggestellt, bekommt man dafür Geld, was man einerseits wieder investieren mus, andererseits aber auch die Siegpunkte darstellt. Da durchaus mehrere Spieler an einer Erfindung gleichzeitig arbeiten können, bekommen die später fertig werdenden etwas weniger Geld. Aber nur ein Spieler erhält die Karte, die am Ende in eine Zusatzwertung kommen.

"Vier gewinnt" so könnte man dieses Spiel umschreiben und würde damit gewaltig in die Irre führen. Denn bei Zambezy zählen nicht vier Steine in einer Reihe sondern in einem Quadrat.







Die 

Dieses Spiel unterscheidet sich von den bisher vorgestellten Spielen ein Stück weit. Während bei den bisherigen Spielen der Spassfaktor und auch ein wenig Gehirntraining im Mittelpunkt standen, handelt es sich bei
Auf dem Weg zur korrekten Ernährung erwarten die Spieler aber auch unangenehme Überraschungen. So bedeuten die "Süsse-Sünde-Felder" beispielsweise Heißhunger auf Schokolade. Diese Nascherei muss danach in der Sportkammer erst wieder abgebaut werden. Während des Spiels werden auch die Kalorien gezählt. Nur wenn diese im Idealbereich liegen und der Spieler seine Ernährungspyramide vollständig hat, gewinnt er das Spiel.
