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Spielevorstellung: Stone Age

stone-age.jpg Eines der Brettspiele, die ich zur Zeit häufiger spiele, ist Stone Age. Wie der Name und die Box schon vermuten lassen handelt dieses in der Steinzeit. Ziel der zwei bis vier Spieler ist es dabei den eigenen Stamm möglichst optimal zu entwickeln.

Zur Entwicklung des eigenen Steinzeitstamms können mit Hilfe von Rohstoffen Hütten erreichtet und Entwicklung betrieben werden. Zugleich muss man aber den Stamm mit Nahrungsmitteln versorgen, ihn wachsen lassen und seine Fähigkeiten verbessern. Jeder Spieler startet zunächst mit fünf Männchen, die zu verschiedenen Aufgaben eingesetzt werden. Bei der Nahrungs- und Rohstoffbeschaffung können dabei mehrere Männchen pro Ressource eingesetzt werden um diese zu bekommen. Pro Einsatz wird mit einem Würfel gewürfelt. Die Summe der Augenzahl von allen Würfeln bestimmt die Menge der gewonnen Nahrung bzw. Rohstoffe.

Zusätzlich gibt es drei Spezialaufgaben. So kann der Stamm gemehrt werden, dass man am Ende mit bis zu 10 Männchen pro Runde spielen kann. Es können Werkzeuge hergestellt werden, mit denen die Würfelwürfe aufgewertet werden können. Und es können Felder zur dauerhaften Nahrungsgewinnung angelegt werden.

In jeder Runde können zudem Hütten errichtet und Sammelkarten gekauft werden. Auch hierfür müssen Männchen eingesetzt werden und zusätzlich die erarbeiteten Rohstoffe ausgegeben werden. Die Hütten geben direkte Siegpunkte während die Sammelkarten erst am Ende des Spiels ausgewertet werden. So kann man hier beispielweise Punkte pro Hütte, pro Männchen, pro Feld oder pro Werkzeug erhalten. Entwicklungskarten erscheinen dabei besonders begehrenswert, weil deren Anzahl im Quadrat Siegpunkte bringt.

Nach einigen Spielen Stone Age hat sich für mich herauskristallisiert, dass die Konzentration auf zwei oder drei Ziele und deren möglichst gute Ausführung meistens lohnenswert ist. So gibt es acht verschiedene Entwicklungskarten was bis zu 64 Siegpunkte einbringen kann. Hat man jedoch beispielsweise sieben Punkte pro Männchen bei allen zehn Männchen kommt man schon damit auf 70 Siegpunkte. Ideal ist oft das Spielen auf die Kombination viele Männchen und viele Felder, da damit nicht nur Punkte gesammelt werden können sondern auch viele Einsatzkräfte zur Verfügung stehen, die sich über die Felder selbst ernähren. Mit vielen Männchen ist zudem das Blockieren von Ressourcen (Rohstoffe, Hütten und Karten) möglich. Parallel sollte man immer ein paar Entwicklungskarten preiswert mitnehmen um deren Sammeln zu erschweren.

Abschließend kurz zum Spielmaterial von Stone Age: Gespielt wird auf einem schön gestalteten Spielfeld. Männchen und Rohstoffe sind aus Holz gefertigt (nur Nahrung sind Pappchips) und der mitgelieferte Würfelbecher ist - epochenecht - aus Leder gefertigt. Für die Aufbewahrung der zahlreichen verschiedenen Materialien wird eine große Menge an verschließbaren Plastiktüten mitgelifert, so dass in der Spieleschachtel immer Ordnung herrscht.

Stone Age - Kurzübersicht

Für wen: Jäger und Sammler
Preis: ca. 25-30 Euro
Spieler: 2-4 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 45-60 minuten
Auszeichnungen: Nominierungsliste "Spiel des Jahres" 2008
Typ: Strategie, Sammelspiel, Simulationsspiel, leichte Rollenspielzüge
Glücksfaktor: mittel
Autor: Michael Tummelhofer
Verlag: Hans im Glück
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 etwa_25_euro

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