" /> Brettspiel-Blog: September 2009 Archive

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17.09.09

Deutscher Spielepreis 2009

dsplogo2009.jpg Der Preisträger ist keine Überraschung, kam doch Dominion bei den Spielefans sehr gut an. Und ich muss zugeben, auch ich habe es auf den ersten Platz meines Stimmzettels geschrieben.
Hier die Liste der Preisträger:

  • DOMINION von Donald Vaccarino (Hans im Glück) 4735
  • LE HAVRE von Uwe Rosenberg (Lookout Games) 2559
  • PANDEMIE von Matt Leacock (Pegasus Spiele) 2504

  • FINCA von Ralf zur Linde und Wolfgang Sentker (Hans im Glück) 1695
  • SMALL WORLD von Philippe Keyaerts (Days of Wonder) 1155
  • VALDORA von Michael Schacht (ABACUSSPIELE) 1002
  • DIAMONDS CLUB von Rüdiger Dorn (Ravensburger) 911
  • IM WANDEL DER ZEITEN von Vlaada Chvátil (Pegasus Spiele) 718
  • SHERWOOD FOREST von Nils Finkemeyer (eggertspiele) 679
  • FAUNA von Friedemann Friese (Hutter Trade/Huch & Friends) 657

  • Der Gewinner des Deutschen Kinderspielpreises ist BURG DER 1000 SPIEGEL von Inka und Markus Brand.
    Die Essener Feder, den Wanderpreis für die vorbildliche Spielregel gewinnt DIAMONDS CLUB von Rüdiger Dorn (Ravensburger)
    Meinen Glückwunsch an alle Preisträger!

    Quelle: www.deutscherspielepreis.de

    Tags: deutscher_spiele_preis

    16.09.09

    Spielevorstellung: FITS

    fits.jpg Wer dieses Spiel das erste Mal sieht, hat sofort ein Déjà-vu-Erlebnis: das kennt man doch, das sieht aus wie ein Tetris in der Schachtel. Und so ist es auch: jeder Spieler erhält eine Rampe, die in mehrere Spalten eingeteilt ist und einen Satz gleichfarbiger Spielsteine. Für jeden wird ein unterschiedlicher Startspielstein ausgelost. Jeder Spielstein wird nach gewünschter Drehung auf einige Spalten der Rampe gesetzt und so weit wie möglich nach unten geschoben. Ein seitliches Versetzen ist dann nicht mehr möglich. Nach dem Startstein werden von einem Kartenstapel die anderen Steine gezogen und jeder Spieler setzt den entsprechenden Stein sofort auf seiner Rampe ein. Alternativ kann er ihn aber auch einfach beiseite legen. Zu oft sollte man das aber nicht machen, denn am Ende sind alle nicht gefüllten Felder auf der Rampe Minuspunkte. Sind alle Steine abgelegt, wird der Durchgang gewertet. Im 1. Durchgang bringen (wie im richtigen Tetris) volle Zeilen Pluspunkte. Alle Lücken zählen Minuspunkte. In den folgenden drei Durchgängen wird die Unterlage gewechselt und Änderungen bei der Wertung, da zählen z.B. bestimmte Felder sogar Pluspunkte, wenn sie frei geblieben sind.

    FITS hat einfache Regeln und bietet einen schnellen Einstieg, alle spielen gleichzeitig, allerdings gibt es auch keinerlei Interaktion, jeder löst sein Puzzle so gut er kann für sich allein. Dabei spielt auch das Glück eine große Rolle, manchmal wollen die Steine einfach nicht in einer günstigen Reihenfolge auftauchen. Erst gegen Ende eines Durchgangs, wenn nur noch wenige Teile kommen, kann man etwas planen. Das macht aber nichts, dafür dauert eine Partie auch nur eine gute halbe Stunde.

    FITS - Kurzübersicht

    Für wen: Tetris-Fans und Tüftler
    Preis: ca. 20,-
    Spieler: 1-4 Personen
    Alter: ab 8 Jahren
    Spieldauer: 40 min
    Auszeichnungen: nominiert zum Spiel des Jahres 2009
    Typ: Knobelspiel
    Glücksfaktor: hoch
    Autor: Reiner Knizia
    Verlag: Ravensburger
    Bezugsquelle: Amazon , Spielehandel

    Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel etwa_20_euro knobelspiel spieler_1 verlag:ravensburger

    10.09.09

    Spielevorstellung: Hoppladi Hopplada

    Hoppladi-Front.jpg Würfelspiele sind "in". Sie sind leicht zugänglich, sind ohne großen Aufwand fast überall spielbar und sind meist in einer kleinen und handlichen Schachtel. Der Zoch-Verlag pflegt sie seid einigen Jahren seit dem Hit "Heckmeck am Bratwurmeck" mit immer neuen Spielideen. Zwar dominieren das Sortiment mehr die Vögel, jetzt dürfen aber auch mal die Hasen ran:

    333 Langohren werden zum Bau der neuen Hasienda von Uschi Has benötigt. Hasen, die in Hasablanca fehlen, sollen bei diesem spannenden Würfelspiel als Punkte erwürfelt werden. Sechs spezielle Würfel zeigen Hasen, Ställe und Karotten. Nach jedem Wurf muss mindestens ein Hase rausgelegt werden, sonst ist alles futsch und der nächste kommt an die Reihe. Doch ein paar Hasen alleine bringen wenig Punkte, ein Vielfaches erreicht man mit den Ställen, die aber immer schön der Reihe nach erwürfelt werden müssen. Und immer wieder stellt sich die Frage, weiterwürfeln riskieren oder aussteigen und Punkte sichern? Besonders ärgerlich ist es dann, wenn der nachfolgende Spieler, der das Ergebnis übernehmen kann, mit den restlichen Würfeln weiterwürfelt und wesentlich mehr Hasenpunkte sammelt. Wenig tröstlich ist da, dass es nicht hätte klappen müssen, und so überlegt man selbst, wenn man an die Reihe kommt: neu anfangen oder das Ergebnis übernehmen? Das Würfelspiel macht besonders in großen Runden viel Spaß.

    Hoppladi Hopplada! - Kurzübersicht

    Für wen: Kaninchenzüchter und Zocker
    Preis: ca. 11 Euro
    Spieler: 2-7 Personen
    Alter: ab 8 Jahren
    Spieldauer: ca 30 min
    Auszeichnungen: -
    Typ: Würfelspiel
    Glücksfaktor: hoch
    Autor: Markus Kropf
    Verlag: Zoch-Verlag
    Bezugsquelle: Amazon , Spielehandel

    Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_viel spieler_5 spieler_6 spieler_viele etwa_10_euro wuerfelspiel verlag:zoch spieler_7

    07.09.09

    Spielevorstellung: Flussfieber

    cover_flussfieber.jpg Im letzten Jahr sind soviele neue Wettlaufspiele erschienen, da könnte man fast schon von einem Trend zu dieser schon ziemlich alten Spielart reden. Allerdings ist das Spieledesign nicht erst seit den Tagen des Gänsespiels weiter fortgeschritten, und so finden wir da auch jede Menge neue Konzepte. Auch Friedemann Friese hat sich des Themas angenommen und kombiniert geschickt durchaus bekannte Zutaten zu einem originellen Familienspiel.

    Jeder Spieler hat zwei Holzfäller (Männlein und Weiblein), die auf Baumstämmen einen nicht gerade ruhig dahinfliessenden Fluß hinuntersurfen. Stromschnellen, Felsen und viele weitere Baumstämme kommen den Holzfällern in die Quere. Damit für Abwechslung gesorgt ist, finden von den vielen in der Schachtel befindlichen Flußabschnitten immer nur zwei Verwendung. Da gibt es lange Geraden, sich windende Abschnitte oder auch fast schon seenartige Abschnitte, auf denen dann aber viel Holz herumschwimmt. Die beiden Abschnitte werden hintereinander gelegt und das Rennen kann beginnen. Gewonnen hat, wer zuerst seine beiden Figuren durch den Parcour gebracht hat. Zum "Antrieb" hat jeder Spieler einen eigenen Kartenstapel, die für beide Figuren Karten mit den Werte 1 bis 5 enthalten. Davon hat man immer drei Karten zur Auswahl auf der Hand. Man spielt eine Karte aus und zieht die entsprechende Figur auf dem Fluss weiter. Dabei dürfen Felsen, Baumstämme und Mitspieler nicht übersprungen werden, aber man darf bis zu zwei Spielfiguren (Holzfäller und Baumstämme) vor sich herschieben (das kann auch zurück sein). Nach dem Zug einer Spielfigur wird der Fluss aktiv: je nach Spielplan sind verschiedene Felder des Flusses mit Strömungen versehen. Jede Spielfigur auf einem Strömungsfeld wird in die angegebene Richtung weitergezogen. Strömungen gibt es in unterschiedliche Richtungen, man kann sie ausnutzen, um eigene Figuren schneller vorwärts zu bringen oder mit Hilfe von Rückströmungen die Mitspieler wieder nach hinten zu befördern. So drängelt man sich den Fluss entlang, freut sich über gelungene Zügen, ärgert sich über gerade nicht passende Handkarten oder über die Züge der Mitspieler. Die Spieldauer ist mit etwa 30 Minuten gerade richtig. Zwar fragen vor allem Erstspieler immer, warum der Fluß so kurz ist, man könnte doch sicher auch ein längeres Rennen spielen, ich glaube aber, das wäre sicher nicht spannender und würde eher zu mehr Wiederholung führen. So wie es ist, stellt es für mich eine gelungene Mischung dar, die ich immer wieder gerne spiele und vor allem Familien empfehlen kann.

    Flussfieber - Kurzübersicht

    Für wen: Freunde flotter Rennspiele
    Preis: ca. 25,-
    Spieler: 2-5 Personen
    Alter: ab 8 Jahren
    Spieldauer: ca. 30 min
    Auszeichnungen: -
    Typ: taktisches Rennspiel
    Glücksfaktor: gering
    Autor: Friedemann Friese
    Verlag: 2F Spiele
    Bezugsquelle: Amazon , Spielehandel

    Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 spieler_5 gluecksfaktor_wenig etwa_25_euro verlag:2f wettlaufspiel

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