" /> Brettspiel-Blog: April 2007 Archive

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27.04.07

Spielvorstellung: Deutschland - Finden Sie Minden!

minden.jpgIch kenne Minden, Osnabrück, den Teutoburger Wald, die Walhalla - auch wenn ich dort noch nicht überall war, so weiß ich doch, oder glaube ich zu wissen, wo sich die Orte oder Sehenswürdigkeiten befinden. Deshalb hatte ich auch keine Angst vor einer Partie "Finden Sie Minden!". Auf den Tisch kommt eine Deutschlandkarte, aber nicht wie gewohnt mit Städten und Strassen, sondern eine physikalische Karte bei der man nur Gebirge und Flüsse erkennen kann (und wenn man ganz genau hinschaut noch die Grenzen der Bundesländer). Nur einige Großstädte sind eingezeichnet und mit Namen versehen. Überzogen ist die Karte mit einem Gitter, dass sich an den Längen- und Breitengraden orientiert.

Jeder Spieler bekommt nun eine Karte mit einem Städte- oder Naturnamen (für Fortgeschrittene gibt es noch Sehenswürdigkeiten und Firmen). Dazu werden soviele Karten wie Mitspieler dabei sind aufgedeckt und nach aufsteigender Siegpunktzahl darf man sich eine Karte aussuchen. Das sorgt dann auch dafür, daß der gerade führende Spieler immer die letzte Karte nehmen muss. Wenn einem eine Karte absolut nicht gefällt, man also nicht den leisesten Schimmer hat, wo das nun sein könnte, darf man einmal pro Partie die Karte austauschen. Danach bestimmt jeder Spieler auf seinem eigenen Setztableau die Lage des Ortes. Dabei gibt es vier Genauigkeitsstufen, wobei man nur die erste, also ob der Ort westlich oder östlich des 10. Längengrades liegt, festlegen muß. Alle weiteren Angaben sind optional, bringen aber auch mehr Punkte: Liegt der Ort im Norden (nördlich des 52. Breitengrades), in der Mitte oder im Süden (südlich des 50. Breitengrades)? Jede dieser drei Bereiche ist zudem in 10 oder 15 Planquadrate eingeteilt und diese wiederum in 4 kleine Quadrate, das sind dann die Tipps für einen 3. oder 4. Punkt. Jeder kann also so genau tippen, wie er seine Kenntnis der Ortslage einschätzt. Allerdings kann man nicht einfach mal so raten, etnscheidet man sich für eine genauere Angabe, so muß sie auch komplett richtig sein, damit man Punkte erhält. Mit der Auswertung fängt wieder der Spieler mit den wenigsten Punkten an und auf der Punktleiste werden nur freie Felder gezählt, da bringt Überspringen also schon mal einen Extrapunkt.
Je nach Schwierigkeitsgrad des Kärtchens darf man bei genügend richtiger Angabe das Kärtchen behalten, um in der Schlußwertung noch Bonuspunkte zu erhalten, wenn man die meisten Karten eines Schwierigkeitsgrades besitzt.

Das Spiel kam in den bisherigen Spielrunden gut an, man muß nicht die genaue Lage jeder Stadt oder Landschaft kennen, meist reicht es, eine ungefähre Ahnung zu haben, in welcher Region es ist, um immer 1-2 Punkte zu bekommen. Man wird immer noch genügend Auswahl haben, eine Stadt aussuchen zu können, bei der man die Lage genauer kennt. Und dass nicht ein Spieler hoffnungslos davonzieht, dafür sorgt eben das Auswahlverfahren. Die "Profivariante" mit den Sehenswürdigkeiten war in unserer Erwachsenenrunde mit Jugendlichen auch kein Problem. Ich bin allerdings mal gespannt, wie groß der Lerneffekt ist, wenn das Spiel noch öfters auf den Tisch kommt.

Deutschland Finden Sie Minden! - Kurzübersicht

Für wen: Freunde von Ratespielen und Städtereisende
Preis: ca. 25,-
Spieler: 2-5 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 60 min
Auszeichnungen: -
Typ: Ratespiel
Glücksfaktor: mittel
Autor: Günter Burkhardt
Verlag: Kosmos
Bezugsquelle: Amazon, Spielehandel

Tags: spieler_2 spieler_3 spieler_4 gluecksfaktor_mittel spieler_5 etwa_25_euro ratespiel verlag:kosmos

16.04.07

Spielvorstellung: KUBB

Kubb.jpg (Foto: wikipedia) Die Osterferien sind vorbei und einen Teil davon waren wir in einer Familienfreizeit, deshalb war hier zwei Wochen Funkstille von mir. Bei der Freizeit wurde auch gespielt, wegen des schönen Wetters war vor allem ein Spiel ständig in Benutzung: KUBB. Das bietet sich jetzt bei dem schönen Wetter geradezu an, wenn man eine strapazierfähige Wiese oder einen Strandabschnitt zur Verfügung hat.

Kubb kommt aus Schweden und bedeutet einfach "Klotz". Auf einem ca. 5x8 m großen Spielfeld stehen sich die beiden Parteien gegenüber. Jede Partei hat fünf Kubbs (etwa 14 cm hohe und 7 cm breite Kanthölzer) auf der Grundlinie stehen. In der Mitte des Spielfeldes steht der ca. 30 cm große König. Mit Rundhölzern versucht man nun, die Kubbs der Gegner umzuwerfen (dabei darf nicht der König umgeworfen werden, sonst hat man verloren), wozu man immer sechs Wurf hat, wenn eine Mannschaft an der Reihe ist. Die getroffenen Kubbs muß die gegnerische Mannschaft dann wieder in das Feld werfen, wo sie wieder aufgestellt werden und erst wieder umgeworfen werden müssen, bevor man die Kubbs auf der Grundlinie ins Visier nehmen darf. So kann das eine ganze Weile hin und her gehen, und macht besonders in eine größeren Gruppe viel Spaß. Auch gemischte Gruppen aus Kindern und Erwachsenen können problemlos zusammenspielen.

Das Spiel läuft im hiesigen Handel manchmal auch unter dem Namen Wikingerschach, auch wenn es mit Schach absolut nichts zu tun hat. Die Regeln mit Varianten und Nachbauanleitung findet man u.a. im Wikipdia . Aus welchem Holz die Klötze sind, ist ziemlich egal. Meine sind aus Fichte und damit sehr weich, was zahlreiche Macken anzeigen. Die Wurfhölzer sollten allerdings schwerer sein, Buche ist sicher etwas teurer aber ein dafür zu empfehlendes Material.

KUBB - Kurzübersicht

Für wen: Frischluftfans und Geschicklichkeitsspieler
Preis: 20-30 Euro
Spieler: 2-12 Personen
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 30 min und mehr
Auszeichnungen: -
Typ: Geschicklichkeitsspiel
Glücksfaktor: mehr oder weniger
Autor: trad.
Verlag: div. Hersteller
Bezugsquelle: div. Versender, Spielehandel

Tags: regeln spieler_2 spieler_3 spieler_4 spieler_viele gluecksfaktor_wenig etwa_20_euro holzspiel geschicklichkeitsspiel

15.04.07

UserFriendly als Brettspiel

Computerfreunden sind die UserFriendly Cartoons von J.D. Frazer schon lange ein Begriff. Nun schickt er sich scheinbar an, ein kleines Brettspiel basierend auf den Charakteren seiner Comic Strips zu erstellen. Das Spielbrett gibt es heute, die Spielfiguren folgen am 22.4. und das Regelwerk am 29.4. Egal wie gut das Spiel auch immer sein wird - es wird Kult! Audrucken!

Tags: userfriendly

07.04.07

Noch ein Brettspiel-Blog

Seit heute gestern schickt auch Stefan Pietraszak ein Weblog über Spiele ins Rennen. Soweit es seinem ersten Eintrag und seinem Titel "Spieldesign" zu entnehmen ist wird es bei ihm mehr um die Sicht von Spielautoren auf Spiele gehen. Das klingt interessant und wird hoffentlich sehr spannend. Willkommen in der Blogosphäre Stefan!

Update 9.4.2007: Links nach Stefans Kommentar ausgetascht.

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Dieses Weblog informiert über Brettspiele bzw. Gesellschaftsspiele. Inhalte sind die Vorstellung von alten und neuen Spielen, Spielstrategie, Spielzubehör, Spielanleitungen, etc.
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