In Tikal leiten die Spieler Expeditionen
in den Dschungel Amerikas. Dabei entdecken sie alte Tempel und
sammeln Schätze.
Der Spielplan besteht zu Beginn aus dem Hauptlager und unentdecketem
Dschungel, der in grosse Sechsecke aufgeteilt ist. Diese werden
im Laufe der Erkundung mit Geländefeldern überdeckt werden.
Die Geländefelder werden daher zu Spielbeginn gemischt, genauso so
wie die Tempelplättchen, welche den Wert eines Tempels angeben.
Die Spielzüge eines Spieler sind in 2 Teile unterteilt.
Zuerst muss der Spieler ein Geländefeld aufdecken und anlegen.
Dabei gibt es einfach leere Felder, Grabungen, Tempel oder Vulkane.
Sollte ein Vulkan aufgedeckt werden, so wird dieser angelegt und eine
Wertungsrunde findet statt.
Auf jeden Fall muss das Feld dann angelegt werden, und zwar so, dass
es von mindestens einem Feld erreicht werden kann (Ausnahme: niemand will
den Vulkan betreten).
Damit ein Feld von einem benachbarten Feld erreicht werden kann, muss
an der Kontaktstelle mindestens eine Steinplatte abgebildet sein, aber
es ist egal auf welcher Seite.
Im zweiten Teil des Zuges hat der Spieler nun 10 Aktionspunkte zur Verfügung
für Taten seiner Expedition.
Damit kann er für eine Aktion einen Expeditionsteilnehmer auf ein Lager
stellen. Die Teilnehmer können auch von Feld zu Feld bewegt werden, das
kostet aber soviele Aktionen, wie Steinplatten überquert werden.
Ausserdem kann man für mehr Aktionspunkte Schätze ausgraben, sofern
die Grabung noch nicht komplett gepluendert ist.
Oder man legt Tempelebenen frei, was den Wert des Tempelfelds erhöht.
Damit man dabei auch nur sich hilft, kann man auch einen Tempel mit
einem Wächter schützen.
Dann erhält nur der Besitzer des Beschützers Siegpunkte für den Tempel
bei einer Wertung.
Schlussendlich kann man auf einem freien Feld ein Camp errichten oder
mit anderen Spielern Schätze tauschen.
Dabei gibt man einen Schatz an einem Mitspieler und nimmt einen anderen zurück.
Apropos Schätze: Diese sind dargestellt durch Plättchen mit Symbolen darauf,
wobei je 3 Plättchen dasselbe Symbol haben. Je kompletter die eigenen Sets sind,
desto mehr Punke sind sie wert. Ausserdem kann man anderen Spielern keine
Paare wegtauschen.
Durch Vulkane und das Spielende finden Wertungsrunden statt.
Dazu erhält der erste Spieler 10 Aktionspunkte, verwendet diese und dann
wird für diesen Spieler gewertet.
Dann erhält der nächste 10 Aktionspunkte und wertet danach, bis alle
gewertet haben.
Bei der Wertung erhält man Punkte für Schätze, nämlich 1 für einzele
Schätze, 3 für 2 Schätze und für ein Komplettes Set sogar 6 Punkte.
Ausserdem erhält man Punkte für Tempel, bei denen man eine Mehrheit hat, oder
die man geschützt hat.
Das Spiel endet, sobald das letzte Geländefeld aufgedeckt wurde.
Dann findet eine letzte Wertungsrunde statt und wer dann am meisten Punkte
gemacht hat, hat gewonnen.